Letzte Aktualisierung: 03.02.2012
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Das „Bildungsnetz Mecklenburg-Vorpommern“ hat bei der bundesweiten Umfrage den ersten Platz belegt. Die jährliche Umfrage wurde im Januar und Februar 2011 zum neunten Mal durchgeführt. Bereits zum vierten Mal in Folge hat dabei das „Bildungsnetz M-V“ aus dem Nordosten den ersten Platz im Bundesvergleich erreicht. Die Umfrage wurde bundesweit auf den Webseiten von 46 Weiterbildungsdatenbanken eingebunden. An der Umfrage beteiligten sich 2.686 Nutzerinnen und Nutzer der Datenbanken.
Die bundesweite Umfrage führt das IWWB InfoWeb Weiterbildung Hamburg durch. Das IWWB ist ein Angebot des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) im Rahmen des Deutschen Bildungsservers und ermöglicht die Suche nach Weiterbildungsangeboten in 69 kooperierenden Seminardatenbanken.
IWWB-Veröffentlichung:
"Etwa zwei von drei Befragten sind mit Weiterbildungsdatenbanken zufrieden und geben ihnen die Noten »gut« und »sehr gut«. Das geht aus den Ergebnissen der aktuellen Online-Umfrage des IWWB hervor. In der seit 2003 jährlich stattfindenden Befragung erhalten Weiterbildungsinteressierte die Möglichkeit, ihre Erfahrungen und Einschätzungen zum Leistungsspektrum der beteiligten Datenbanken abzugeben.
In insgesamt vier thematischen Bereichen wurden Stellungnahmen und Einschätzungen der Nutzerinnen und Nutzer abgefragt. Dabei standen neben allgemeinen Informationen über die Anwenderinnen und Anwender von Weiterbildungsdatenbanken auch deren Nutzungsverhalten und ihre Bewertung von typischen Merkmalen der jeweiligen Informationssysteme im Vordergrund. Schließlich ging es noch um die Frage, ob und wie weit sich die Datenbanknutzung in konkretes Weiterbildungsverhalten umsetzt.
Dabei fiel auf, dass sich die Ergebnisse gegenüber dem Vorjahr wenig unterscheiden. Sowohl was die Struktur der Nutzerinnen und Nutzer als auch die inhaltlichen Ergebnisse angeht. So blieb das Verhältnis Frauen/Männer unter den Befragten mit etwa 2:1 fast identisch und auch das Durchschnittsalter blieb mit 40 Jahren konstant. Fast 20 Prozent aller Nutzerinnen und Nutzer haben laut Umfrage aufgrund der erhaltenen Informationen schon einmal an einem Kurs teilgenommen.
Einzig die genannten durchschnittlichen Ausgaben für Weiterbildung stiegen mit 1.043 Euro gegenüber der letzten Umfrage (977 Euro) leicht an.
Auf die Frage, weshalb Weiterbildungsdatenbanken genutzt werden, liegen nach wie vor berufliche Gründe weit vorn. Aber auch professionelle Intentionen (etwa für das Personal der eigenen Firma oder für Beratungsklientel) spielen eine wesentliche Rolle.
Neben den Weiterbildungsdatenbanken werden auch Internetsuchmaschinen, Portale von Bildungsanbietern und verschiedene Prints als weitere Informationsquellen genannt. Beratung in trägerunabhängigen Beratungsstellen bzw. den Arbeitsagenturen nehmen etwas mehr als ein Viertel der Befragten in Anspruch.
Auch ausgewählte Merkmale von Weiterbildungsdatenbanken (wie etwa Angebotsauswahl, Bedienerfreundlichkeit, Service und ergänzende Zusatzinfos) werden seit Jahren relativ stabil bewertet, wobei hier die privat finanzierten Datenbanken leicht besser abschneiden. Die Suchmöglichkeiten hielten die Nutzerinnen und Nutzer diesmal allerdings für etwas schlechter als im Vorjahr; die besten Bewertungen in dieser Kategorie erhielten dabei die regionalen Datenbanken.
Auf die Frage, ob sie mit der jeweiligen Datenbank insgesamt zufrieden seien und sie daher auch an Dritte weiterempfehlen würden, antworteten fast neunzig Prozent der Nutzerinnen und Nutzer mit »ja« oder »eher ja« und bestätigten mit dieser Einschätzung einen seit einigen Jahren anhaltenden Trend."
Detail-Ergebnisse für Mecklenburg-Vorpommern:
Die Weiterbildungsdatenbank Mecklenburg-Vorpommern „Bildungsnetz M-V“ erzielte eine Note von 1,8 und schnitt damit von allen regionalen und überregionalen Datenbanken am besten ab. Durchschnittlich erreichten die Datenbanken eine Note von 2,5.
Für die Bewertung wurden die Nutzerinnen und Nutzer u. a. zu folgenden Themen befragt: Bedienerfreundlichkeit der Datenbank, Vollständigkeit der Marktabbildung (Menge und Relevanz der Anbieter und Kurse), Qualität der zusätzlichen Informationen und Serviceleistungen sowie Kontaktmöglichkeiten zu den Anbietern oder zur Datenbankredaktion.
Die Weiterbildungsdatenbank Mecklenburg-Vorpommerns wird den Ergebnissen zu Folge vor allem genutzt, um berufliche Ziele zu erreichen. Über die Hälfte der Befragten sucht in der Weiterbildungsdatenbank nach konkreten Weiterbildungsangeboten. Von hohem Interesse für die Befragten ist auch die Information über Fördermöglichkeiten für Weiterbildung. Von den Nutzerinnen und Nutzern, die sich schon in der Weiterbildungsdatenbank über Weiterbildungsangebote informiert hatten, nahmen anschließend über 40 Prozent an einem Kurs zur persönlichen Qualifizierung teil.
Fast ein Drittel aller Befragten gab an, dass sie als Verantwortliche eines Unternehmens in dieser Datenbank recherchieren. Immer häufiger sind es auch Selbstständige, die dieses Angebot annehmen.
Mehr als 96 Prozent aller Befragten antworteten in Bezug auf ihre Zufriedenheit mit der Datenbank, dass sie diese auch weiterempfehlen würden.
Auszug aus den Ergebnissen der Online-Umfrage 2011:
- Weiterbildungsinteresse in Deutschland
- Ergebnis der Bewertungen
PDF-Datei herunterladen
Die gesamten Ergebnisse der bundesweiten Online-Umfrage 2011 in Bezug auf alle beteiligten Weiterbildungsdatenbanken werden durch das InfoWeb Weiterbildung (IWWB) zum Download bereitgestellt.