Branchentag des Gastgewerbes Mecklenburg-Vorpommern in Rostock

Glawe: Saisonale Effekte der Beschäftigung im Tourismus werden kleiner – mehr Qualifizierung gebraucht – Bildungsschecks nutzen

Pressemitteilung Nr. 422/17 | 14.11.2017 | WM | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit

In der Hansestadt Rostock hat am Dienstag der diesjährige Branchentag des Gastgewerbes Mecklenburg-Vorpommern stattgefunden. Der Tag stand unter dem Motto „Die Zukunft beginnt jetzt – gehen wir sie gemeinsam an“. „Ein modernes, leistungsfähiges und qualitätsbewusstes Gastgewerbe ist wichtig, denn es ist das Rückgrat des Tourismus in unserem Land. Die Branche steht vor erheblichen Herausforderungen. Hierzu zählen Fachkräftesicherung sowie qualitatives Wachstum und Service“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Dienstag vor Ort. Der Verband vertritt rund 6.500 konzessionierte Betriebe. In der Branche sind etwa 32.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte tätig. Der Jahresumsatz liegt bei rund 3,3 Milliarden Euro. Veranstaltet wurde der Branchentag vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. (DEHOGA Mecklenburg-Vorpommern).

Saisonale Effekte der Beschäftigung im Tourismus werden kleiner
Zwischen 2010 und 2015 stieg die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Gastgewerbe um rund 9 Prozent an. „Jeder sechste Erwerbstätige arbeitet heute direkt oder indirekt im Tourismus (17,8 Prozent). Und die Zeichen stehen auf Wachstum. Gemeint ist qualitatives Wachstum, für das wir gemeinsam die Weichen stellen müssen. Die saisonalen Effekte der Beschäftigung im Tourismus werden kleiner. Die saisonale Spanne zwischen Arbeitslosigkeit im Winter und Arbeitslosigkeit im Sommer verringert sich, wenngleich der Unterschied immer noch enorm ist. Das bedeutet: mehr ganzjährige Beschäftigung entsteht“, so Glawe weiter. „Weil sich die Arbeitsmarktlage in den vergangenen Jahren substanziell verbessert hat, treten nun Stellenbesetzungsprobleme bei Fachkräften immer mehr zu Tage. Da könnte die Ausbildung im eigenen Unternehmen langfristig Abhilfe schaffen.“


veröffentlicht auf weiterbildung-mv.de
14.11.2017

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