Antisemitismus? Gibts doch gar nicht!

Das vorliegende Bildungsangebot ist gem. Bildungsfreistellungsgesetz M-V anerkannt. (Anerkennungs-Kennziffer BfG-A-285/19-W01 vom 09.09.2020)
Bitte beachten Sie, dass nur Veranstaltungstermine innerhalb des Anerkennungszeitraumes (17.11.2020 bis 20.11.2020) anerkannt sind.
Themengebiet
Politische Bildung
Inhalt/Beschreibung

Antisemitismus ist ein Kernbestandteil rechtsextremer Ideologie. Doch nicht nur extreme Rechte tragen und verbreiten antisemitische Ideologie. Vielmehr ist er tief in allen Gesellschaftsschichten verwurzelt und bildet immer wieder Anknüpfungspunkte für andere demokratie- und menschenfeindliche Bewegungen.

Verschwörungstheorien sind attraktiv, um komplexe Phänomene vermeintlich erklärbar zu machen und fast immer sind sie antisemitisch. Oft lesen oder hören wir den Satz, man dürfe Israel ja gar nicht mehr kritisieren und es müsse endlich mal Schluss sein mit dem Leiden an der Vergangenheit. Doch was heißt das alles und wie können wir diese demokratiegefährdende Ideologie erkennen?

Antisemitismus hat viele Gesichter und er ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Gesellschaft. Im Seminar wollen wir uns mit der Geschichte des Antisemitismus, seiner Wandelbarkeit und den unterschiedlichen Formen beschäftigen, in denen er auftritt. Gemeinsam wollen wir untersuchen, was wir damit zu tun haben, und wie wir durch die Reflexion unserer eigenen Einstellungen zu einer gesellschaftlichen Verortung und damit zu einer selbstbewussteren Verantwortungsübernahme für das Erstreiten einer demokratischen Kultur beitragen können.

Lernziel

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten einen Überblick zu aktuellen Erscheinungsformen und der Geschichte des Antisemitismus in der Bundesrepublik Deutschland. Was ist überhaupt Antisemitismus und wo begegnet er mir? Besonderer Wert wird darauf gelegt, plastische Schilderungen über alltägliche Erscheinungsformen von Antisemitismus und dem Alltag ihrer Bekämpfung zu vermitteln.

Grundlage aller Lerneinheiten ist die Selbstreflexion über die eigene Eingebundenheit in antisemitische Praktiken. In Ansätzen werden die TeilnehmerInnen darüber hinaus lernen, Antisemitismus nicht nur als solchen zu erkennen, sondern auch kämpferisch zurückzuweisen.

Zeitmuster
Vollzeit
Lehr- und Lernform
Seminar/Präsenzveranstaltung
Abschlussart
Teilnahmebestätigung/Zertifikat des Anbieters
Voraussichtliche Dauer
5 Tag(e)
Termin
16.11.2020 - 20.11.2020
Mindest­teilnehmer­anzahl
10
Maximale Teilnehmerzahl
20
Teilnahmegebühr
0,00
(wird nicht durch das Bildungsfreistellungsgesetz erstattet)
Hinweis des Datenbankbetreibers: Bitte erfragen Sie beim Anbieter eventuell auftretende Nebenkosten!
Fördermöglichkeiten
Dozent
Tahera Ameer und Gunnar Meyer
Weitere Informationen im Internet
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Bildungsanbieter

ver.di Gewerkschaftspolitische Bildung gGmbH

Bildungszentrum Mosbach

Internet
http://www.bst-mosbach.verdi.de
Bildungsanbieter-Infos
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Ansprechpartner

Gabriele Hofmann

Telefon
06261 942101

Veranstaltungsort

Besucheranschrift
Auf den Rödern 94
07318 Saalfeld
Karte zeigt
Barrierefreier Zugang
Ja

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Kurs manuell aktualisiert am 10.09.2020

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