Beratung und Sozialmanagement (MA-BS-05-R-TZ)

Das vorliegende Bildungsangebot ist gem. Bildungsfreistellungsgesetz M-V anerkannt. (Anerkennungs-Kennziffer BfG-A-387/20-W01 vom 28.01.2022)
Bitte beachten Sie, dass nur Veranstaltungstermine innerhalb des Anerkennungszeitraumes (28.02.2022 bis 11.03.2023) anerkannt sind.
Inhalt/Beschreibung

Online-Veranstaltung

Als Bachelorabsolvent/in eines sozialorientierten Studiengangs haben Sie mit unserem Masterstudiengang Beratung und Sozialmanagement (M.A.) beste Chancen als Führungskraft in der Sozialwirtschaft durchzustarten. Im Rahmen des Studiums entwickeln Sie genau die Fähigkeiten, die Sie benötigen, um professionell verantwortete Beratung anbieten zu können: Sie sind flexibel, kontextbezogen und in der Lage als eigenständige Beraterpersönlichkeit auf die veränderten Anforderungen zu reagieren. Dazu bekommen Sie ein fundiertes Handlungskonzept an die Hand sowie eine praxisnahe, wissenschaftlich vertiefte Qualifikation.

Neben fachspezifischen Skills erlernen Sie auch umfassende betriebswirtschaftliche Kenntnisse, sodass Sie nach Abschluss dazu befähigt sind, Führungspositionen in der Sozialwirtschaft zu bekleiden. Hierzu gehören neben wissenschaftlich fundierten aktuellen Fachkenntnissen zur Beratung, Wirtschafts- und Managementkompetenzen sowie ausgeprägte kommunikative, soziale und personale Kompetenzen. Besonders im Hinblick auf die Wachstumsstärke in Sozialen Arbeitsfeldern haben Absolvent/innen des berufsbegleitenden Masterstudiengangs Beratung und Sozialmanagement (M.A.) optimale Chancen im Berufsleben.

Angaben zu den abgehaltenen Modulen:

Ökonomie in der Sozialwirtschaft
Im Februar/März wird es um die Rechtsformen und Träger in sozialwirtschaftlichen Unternehmen gehen. Es gilt sich einen gemeinsamen Überblick zu verschaffen und öffentliche und freigemeinnützliche Einrichtungen kennenzulernen. Auch werden mittels Präsentationen und Gesprächen innerhalb der Studiengruppe Trägerstrukturen besprochen und genauer analysiert. Im Kontrast dazu werden ebenso Vereine und (gemeinnützige) Personen- und Kapitalgesellschaften in den Blick genommen. 

Je nach Lerngeschwindigkeit werden dann ebenso folgende Punkte gemeinsam erarbeitet:

3 Dienstleistungsprozesse in sozialen Einrichtungen
3.1 Kunden- und Dienstleistungsorientierung (Service Dominant Logic)
3.2 Leistungstransparenz
3.3 Chancen und Risiken der Umstellung auf betriebs- und marktwirtschaftliche Erfordernisse

4 Kosten- und Leistungsanrechnung in sozialen Einrichtungen
4.1 Kostenartenrechnung
4.2 Kostenstellenrechnung
4.3 Kostenträgerrechnung

Insgesamt nach Abschluss des Moduls:

  • kennen die Studierenden die Grundbegriffe, die Ziele und die Aufgabenbereiche der Betriebswirtschaft und verstehen deren Zusammenhänge in Bezug auf soziale Einrichtungen,
  • kennen die Studierenden die Rechtsformen und Trägerstrukturen in der sozialen Arbeit und können entsprechende Folgerungen ableiten,
  • haben die Studierenden die Relevanz von Kunden- und Serviceorientierung im Kontext von (sozialen) Dienstleistungen verstanden,
  • verfügen die Studierenden über umfangreiche Kenntnisse zur Kosten- und Leistungsrechnung in sozialen Einrichtungen,
  • sind die Studierenden in der Lage, betriebswirtschaftliche Probleme im sozialen Umfeld zu identifizieren,
  • verfügen die Studierenden über Kenntnisse zu Finanzierungsmöglichkeiten von laufendem Betrieb und Investitionen in sozialen Einrichtungen,
  • verfügen die Studierenden über die Kompetenz, Lösungsansätze für betriebswirtschaftliche Probleme in sozialen Arbeitsfeldern zu erarbeiten und damit betriebswirtschaftliche Entscheidungen zu treffen,
  • können die Studierenden die klassische Preistheorie kritisch auf die soziale Arbeit anwenden

Werteorientiertes Management in sozialen Einrichtungen
Im Februar/März wird es im Schwerpunkt um die angewandte Ethik gehen bzw. deren Problemfelder. Es das theoretische Unterfangen, konkrete Handlungskonstellationen und -möglichkeiten unter den Gesichtspunkten ihrer (sittlichen) Richtigkeit oder Falschheit zu beurteilen, Alternativen gegeneinander abzuwägen, u.U. aber auch anzuregen und zu entwerfen. Das Ziel ist dabei, eine Praxis zu erreichen, die den Menschen nicht schädigt, vielmehr ihn gelingen lässt, was gerade in Beratung eines der obersten Ziele ist zu erreichen. Die „Konkretheit“ angewandter Ethik liegt in der Bezugnahme auf faktische Handlungszusammenhänge bzw. realistische (wenn auch vielleicht noch nicht realisierbare) Handlungsmöglichkeiten.

Mit den Studierenden soll verschiedene ethische Fragen beleuchtet und anhand von Gruppengesprächen besprochen werden. Ebenso soll mit Fallbsp. mit Dilemmata-Situationen gearbeitet werden. In dieser Woche ist es wichtig die verschiedenen Diskursebenen so gut es geht zu erschließen. Während den technischen Problemstellungen einer Zielrealisierung die Wahl und Bestimmung von Zielen gewissermaßen äußerlich ist, ist die Kritik der Ziele für die ethische Frage- und Aufgabenstellung zentral. Unterschiedlichen Allgemeinheitsgraden lassen sich unterschiedliche „Tiefen“ und Ebenen des ethischen Diskurses zuordnen.

Je nach Lerngeschwindigkeit sollen nachfolgende Punkte noch mit in den Blick genommen werden:

3 Corporate Social Responsibility (CSR)
4 CSR als Managementphilosophie: Konzepte, Standards, Leitlinien der CSR u.a.
5 Verhältnis von Theorie und Praxis ethischer Reflexion
6 Internationale Wirtschafts- und Unternehmensethik

Lernziel

Insgesamt nach Abschluss des Moduls:

  • können die Studierenden ethische Reflexion und Ökonomie verstehen und begründen,
  • haben die Studierenden ein Verständnis von Ethik als kritischer Reflexionstheorie von Moral,
  • können die Studierenden unterschiedliche normative Sichtweisen auf ihre moralische Geltung hin untersuchen,
  • können die Studierenden aus einer integrativ ethischen und ökonomischen Perspektive kritisch diskutieren,
  • kennen die Studierenden die gesellschaftlichen Herausforderungen (Armut, Klima, globale Gerechtigkeit),
  • sind die Studierenden in der Lage, bestimmte ethische Prinzipien auf moralische Konfliktfälle anzuwenden,
  • sind die Studierenden in der Lage, die erlernten Inhalte auf konkrete Praxisprobleme im persönlichen Berufsfeld anzuwenden.
Gesundheitliche Zugangsvoraussetzungen
Hinweis des Datenbankbetreibers: Informationen über die Barrierefreiheit erfragen Sie bitte beim Anbieter.
Zeitmuster
Vollzeit
Lehr- und Lernform
Blended Learning
Abschlussart
Teilnahmebestätigung / Zertifikat des Anbieters
Voraussichtliche Dauer
24 Tag(e)
Termin
20.06.2022 - 25.06.2022
Mindest­teilnehmer­anzahl
1
Maximale Teilnehmerzahl
10
Teilnahmegebühr
440,00 € monatlich
(wird nicht durch das Bildungsfreistellungsgesetz erstattet)
Hinweis des Datenbankbetreibers: Bitte erfragen Sie beim Anbieter eventuell auftretende Nebenkosten!
Fördermöglichkeiten
Dozent
Prof. Dr. Ulrike Fergen, Steffen Hertel
Weitere Informationen im Internet
Themengebiet
Erziehung, Sozialpädagogik

Bildungsanbieter

Fachhochschule des Mittelstands (FHM)

Internet
http://www.fh-mittelstand.de
Bildungsanbieter-Infos
Bildungsanbieter-Infos

Kontakt

Max Steinecke

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Telefon
038146123920
anerkanntes Qualitätsmanagementsystem
Trägerzulassung nach AZAV

Veranstaltungsort

Fachhochschule des Mittelstands (FHM)

Besucheranschrift
Kröpeliner Straße 85
18055 Rostock
Deutschland
Telefon
0381 461239-20
Internet
http://www.fh-mittelstand.de

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Kurs aktualisiert am 01.02.2022, Datenbank-ID 00304019