Bildungsreise: Kiew und die gesperrte Zone um Tschernobyl (5 Tage)

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Das vorliegende Bildungsangebot ist gem. Bildungsfreistellungsgesetz M-V anerkannt. (Anerkennungs-Kennziffer BfG-A-189/21 vom 18.08.2021)
Bitte beachten Sie, dass nur Veranstaltungstermine innerhalb des Anerkennungszeitraumes (21.09.2021 bis 23.09.2021) anerkannt sind.
Inhalt/Beschreibung

Bei der organisierten Bildungsreise vom 20. - 24. September 2021 in die Ukraine nehmen wir 35 Jahre nach der schicksalshaften Atomkatastrophe in Tschernobyl die Ereignisse sowie die daraus entstandenen Folgen für das In- und Ausland in den Fokus. Zusätzlich beleuchten wir die aktuellen politischen Ereignisse und die Lebenssituation in der Ukraine.

Am 26. April 1986 ereignete sich im Block 4 des Kraftwerks Tschernobyl eine verheerende Nuklearkatastrophe. Eine bewusst gestartete Simulation eines vermeintlichen Stromausfalls löste die Explosion des Reaktors und somit die Freisetzung der radioaktiven Stoffe aus. Eine nukleare Wolke zog über weite Teile Europas.

In einem Radius von 30 km um den Block 4 erstreckt sich fortan eine abgeschirmte Sperrzone, die für die ehemaligen Bewohner nicht mehr frei zu besuchen war. Zum Schutz der Bevölkerung folgte eine Evakuierung der umliegenden Städte. Die einstige Wohn- und Schlafstadt Prypjat liegt damals wie heute nur weniger Kilometer vom Kraftwerk.

Als eines der weltweit größten Mahnmale für die jederzeit eintreffende Gefahr eines Super-Gaus dient uns die heutige Sperrzone als zentrales Ziel der Bildungsreise. Unter der Leitung von Martin Kaule geben tägliche Exkursionen zu den wichtigsten Orten einen umfassenden Einblick in die Geschichte und die Folgen der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl.

Lernziel

Ziel der Bildungsreise ist nicht nur die Vermittlung der historisch-politischen Hintergründe zur größten Nuklearkatastrophe der Welt, sondern auch der heutige Umgang mit den Auswirkungen auf die Bevölkerung und Umwelt, die bis in die Gegenwart andauern. So erhalten die Teilnehmer/-innen einen ungewöhnlichen Blick, welche Gefahren von Atomkraftwerken ausgehen können und welche Folgen auch 30 Jahre nach der Katastrophe in der Umwelt zu finden sind.

Daneben werden auch weitere Themen vermittelt: wie veränderte sich der Umgang der politischen Administration mit der Region und wie entwickelte sich die Natur in der abgeschotteten Zone? Zusätzlich beleuchten wir auch die aktuellen politischen Ereignisse und die Lebenssituation in der Ukraine.

Gesundheitliche Zugangsvoraussetzungen
Hinweis des Datenbankbetreibers: Informationen über die Barrierefreiheit erfragen Sie bitte beim Anbieter.
Zeitmuster
Vollzeit
Lehr- und Lernform
Seminar/Präsenzveranstaltung
Abschlussart
Teilnahmebestätigung / Zertifikat des Anbieters
Voraussichtliche Dauer
5 Tag(e)
Termin
20.09.2021 - 24.09.2021
Mindest­teilnehmer­anzahl
10
Maximale Teilnehmerzahl
15
Teilnahmegebühr
849,00 €
(wird nicht durch das Bildungsfreistellungsgesetz erstattet)
Hinweis des Datenbankbetreibers: Bitte erfragen Sie beim Anbieter eventuell auftretende Nebenkosten!
Fördermöglichkeiten
Dozent
Martin Kaule
Weitere Informationen im Internet
Themengebiet
Politische Bildung

Bildungsanbieter

Martin Kaule. Event- und Kulturreisen

Internet
https://www.martin-kaule.de
Bildungsanbieter-Infos
Bildungsanbieter-Infos

Ansprechpartner

Hella Jurich

Telefon
030 42105806

Veranstaltungsort

Martin Kaule. Event- und Kulturreisen

Besucheranschrift
Fechinger Weg 11
12683 Berlin
Deutschland
Karte zeigt
Telefon
030 42105806
Fax
030 42105807
Internet
https://www.martin-kaule.de

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Kurs aktualisiert am 19.08.2021

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