Deutschland: Kaltes Land? Alltagsdiskriminierung als Gefährdung der demokratischen Kultur in Deutschland

Das vorliegende Bildungsangebot ist gem. Bildungsfreistellungsgesetz M-V anerkannt. (Anerkennungs-Kennziffer BfG-A-144/20-W01 vom 02.03.2021)
Bitte beachten Sie, dass nur Veranstaltungstermine innerhalb des Anerkennungszeitraumes (01.06.2021 bis 04.06.2021) anerkannt sind.
Themengebiet
Politische Bildung
Inhalt/Beschreibung

Diskriminierung ist strukturell tief in unserer Gesellschaft verankert und für viele Menschen eine alltägliche Erfahrung: Sie drückt sich in einer andauernden Ungleichbehandlung aus: Frauen, Muslim*innen, Juden und Jüdinnen, trans*Personen, Schwarze und People of Color, Menschen mit Behinderung, in Langzeitarbeitslosigkeit oder auch wohnungslose Personen: Ob im Alltag, in der Arbeitswelt, in der Nachbarschaft oder in der Auseinandersetzung mit Polizei und Justiz: Artikel 3 des Grundgesetz sollte für alle Bevölkerungsgruppen gelten, doch nicht alle erfahren das ihnen zustehende Recht.

Schlechtere Eingruppierungen und Entlohnungen, Angsträume im öffentlichen Raum, Racial Profiling, offener Hass und Gewalt im Alltag: All dies und noch vieles mehr sind verschiedene Formen von Diskriminierung ganz unterschiedlicher Art. Einige davon wollen wir im Seminar in den Blick nehmen. Wie erkennt man überhaupt Diskriminierungen - auch solche, die man selbst vornimmt? Unsere alltägliche Sprache legt davon Zeugnis ab.

Gemeinsam wollen wir uns angucken, wie Diskriminierung funktioniert, wie vielschichtig und unbewusst sie auch oft stattfindet und welch lange Tradition einzelne Formen haben. Was ist bspw. Sexismus und wie strukturiert er unsere Gesellschaft? Wie können wir gemeinsam eine Gesellschaft mitgestalten, in der Diskriminierung nicht „gewöhnlich“ ist, sondern als Problem erscheint, in der Differenz die Norm ist. Und vor allem: Was können wir gegen Diskriminierung tun?

Lernziel

Die Teilnehmer/-innen erhalten einen Überblick zu aktuellen Erscheinungsformen verschiedener Arten von Diskriminierung in der Bundesrepublik Deutschland. Besonderer Wert wird darauf gelegt, plastische Schilderungen über alltägliche Erscheinungsformen von Sexismus und Rassismus und dem Alltag ihrer Bekämpfung zu vermitteln. Hauptaugenmerk liegt auf der kritischen Auseinandersetzung mit den eigenen Haltungen. In Ansätzen werden die Teilnehmer/-innen darüber hinaus lernen, gruppenbezogenen Diskriminierungen als solche zu erkennen und kämpferisch zurückzuweisen.

Zeitmuster
Vollzeit
Lehr- und Lernform
Seminar/Präsenzveranstaltung
Abschlussart
Teilnahmebestätigung/Zertifikat des Anbieters
Voraussichtliche Dauer
5 Tag(e)
Termin
31.05.2021 - 04.06.2021
Mindest­teilnehmer­anzahl
10
Maximale Teilnehmerzahl
30
Teilnahmegebühr
0,00
(wird nicht durch das Bildungsfreistellungsgesetz erstattet)
Hinweis des Datenbankbetreibers: Bitte erfragen Sie beim Anbieter eventuell auftretende Nebenkosten!
Fördermöglichkeiten
Dozent
Tahera Ameer, Maja Loeffler
Weitere Informationen im Internet
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Bildungsanbieter

ver.di Gewerkschaftspolitische Bildung gGmbH

Bildungszentrum Mosbach

Internet
http://www.bst-mosbach.verdi.de
Bildungsanbieter-Infos
Bildungsanbieter-Infos

Ansprechpartner

Gabriele Hofmann

Telefon
06261 942101

Veranstaltungsort

Besucheranschrift
Auf den Rödern 94
07318 Saalfeld
Karte zeigt
Barrierefreier Zugang
Ja

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Kurs manuell aktualisiert am 04.03.2021

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