Die Berliner Mauer - der 13. August 1961 und seine Auswirkungen bis heute

Das vorliegende Bildungsangebot ist gem. Bildungsfreistellungsgesetz M-V anerkannt. (Anerkennungs-Kennziffer BfG-A-154/11-W11 vom 05.05.2022)
Bitte beachten Sie, dass nur Veranstaltungstermine innerhalb des Anerkennungszeitraumes (09.08.2022 bis 13.08.2022) anerkannt sind.
Inhalt/Beschreibung

Berlin war 28 Jahre lang durch die Mauer gezeichnet, die nun seit fast 27 Jahren nicht mehr existiert. Besucht man Berlin heute, erweckt die Hauptstadt auf den ersten Blick den Eindruck, als hätte dort niemals eine Mauer mit Todesstreifen gestanden.

Bei genauer Beobachtung ist sie aber noch da: In den Köpfen der Menschen - und nicht nur dort.

Die TeilnehmerInnen dieser Veranstaltung sollen in die Lage versetzt werden, die jüngste deutsche Geschichte nachzuvollziehen. Dabei erhalten die TeilnehmerInnen einen Einblick, wie es zur deutschen Teilung nach 1945 kam. Wie der kalte Krieg entstand. Warum es hieraus zur Gründung von zwei deutschen Staaten kam und wie unterschiedlich ihre Staatsformen waren. Im weiteren Verlauf der Veranstaltung pro­jizieren wir dann schwerpunktmäßig unsere Betrachtung auf Berlin.

Hierbei steht zuerst die Berlin-Blockade; dann der Bau der Mauer mit seinen menschlichen Schicksalen im Mittelpunkt. Danach wird den TeilnehmerInnen die 40 Jahre andauernde Überwachungs-, Manipulations- und Verfolgungsmaschinerie der SED-Diktatur umfassend vor Augen geführt.

Zum Schluss gehen wir noch der Frage nach, ob die Einheit wirklich schon vollzogen wurde oder ob es noch trennendes zwischen Ost und West gibt.

Die historische Betrachtung, mit den unterschiedlichen Lebensläufen in Ost und West, wird dabei von wesentlicher Bedeutung für das Verstehen der gegenwärtigen sozialen und gesellschaftlichen Lage und der zukünftigen Entwicklung in Deutsch­land sein.

Damit der Vermittlungs- und Aneignungsprozess von historischem und politi­schem Wissen auch von allen TeilnehmerInnen nachvollzogen werden kann, wird besonde­rer Wert auf den methodischen Aufbau der Veranstaltung gelegt. Daher wird es zu den einzelnen Themen Input-Phasen von im Themenspek­trum ausgewiesenen Fachleuten, hier Historiker und pädagogische Mitarbeiter der Gauck-Behörde, geben. Es werden Materialien und Quellentexte unter fachlicher und methodischer Anleitung in Arbeitsgruppen bearbeitet und kritisch in gemeinsamen Plenen erörtert sowie mit vielfältigen Medien eine Vertiefung der Erkenntnisprozesse angestrebt.

Lernziel

In diesem Seminar erhaltet ihr konkrete Informationen darüber, wie das Leben mit der Mauer in Ost und West jenseits von Verteufelung und Verklärung wirklich war.

Gesundheitliche Zugangsvoraussetzungen
Hinweis des Datenbankbetreibers: Informationen über die Barrierefreiheit erfragen Sie bitte beim Anbieter.
Zeitmuster
Vollzeit
Lehr- und Lernform
Seminar/Präsenzveranstaltung
Abschlussart
Teilnahmebestätigung / Zertifikat des Anbieters
Voraussichtliche Dauer
7 Tag(e)
Termin
08.08.2022 - 14.08.2022
Mindest­teilnehmer­anzahl
15
Maximale Teilnehmerzahl
35
Teilnahmegebühr
150,00 €
(wird nicht durch das Bildungsfreistellungsgesetz erstattet)
Hinweis des Datenbankbetreibers: Bitte erfragen Sie beim Anbieter eventuell auftretende Nebenkosten!
Fördermöglichkeiten
Dozent
M. Bellermann, R. Golz
Weitere Informationen im Internet
Themengebiet
Politische Bildung

Bildungsanbieter

ver.di Gewerkschaftspolitische Bildung gem.GmbH (GPB)

ver.di Bildungszentrum bbz Clara Sahlberg

Internet
http://www.bbz.verdi.de
Bildungsanbieter-Infos
Bildungsanbieter-Infos

Kontakt

Manja Vogt

Telefon
030 806713-15
anerkanntes Qualitätsmanagementsystem
LQW, Trägerzulassung nach AZAV

Veranstaltungsort

ver.di Gewerkschaftspolitische Bildung gem.GmbH (GPB)

ver.di Bildungszentrum bbz Clara Sahlberg

Besucheranschrift
Koblanckstraße 10
14109 Berlin
Deutschland
Internet
http://www.bbz.verdi.de

Fanden Sie die Kursbeschreibung hilfreich?

Kurs aktualisiert am 09.05.2022, Datenbank-ID 00305713