Dokumentation in der Pflege aus rechtlicher Sicht

Inhalt/Beschreibung

- nicht zu viel und doch genug

Zielgruppe: Pflegefach- und führungskräfte

Inhaltliche Schwerpunkte:

Was nicht drinsteht, wurde nicht gemacht – aber: steht zu viel drin, hat das nicht nur Zeit gekostet, sondern auch das Haftungsrisiko erhöht.

In der Praxis wird häufig davon gesprochen, dass das, was nicht dokumentiert ist, auch nicht geschehen ist. Im Gesetz steht das so nicht – und die Gerichte sagen: „Ist eine aufzeichnungspflichtige Maßnahme nicht dokumentiert, wird vermutet, dass diese Maßnahme nicht getroffen wurde. Diese Vermutung ist durch die Behandlerseite widerlegbar.“

Wird zu viel dokumentiert – „ich kann doch nicht tagelang nichts eintragen?!“ – werden wichtige Einträge nicht mehr wahrgenommen und es kommt zu mehr haftungsauslösenden Behandlungs- und Pflegefehlern.

Dokumentation „auf juristisch“:

  • Warum muss dokumentiert werden?
  • Rechtliche Grundlagen:
    • §630f BGB
    • §113 Abs. 1 Satz 3 SGB XI
    • §630g BGB: Einsichtnahmerechte
  • Was muss dokumentiert werden?
    • Ärztliche Dokumentation
    • Pflegerische Dokumentation
  • „dokumentationspflichtige Maßnahmen“
  • Routinemaßnahmen
  • Verweis auf Standards
  • Strukturmodell
  • Wie muss dokumentiert werden?
  • Wann muss dokumentiert werden?
  • Wer muss dokumentieren?
  • Wie und wie lange müssen die Aufzeichnungen aufbewahrt werden?
Lernziel

Im Seminar werden Fragen der Dokumentation und Überdokumentation im Gesundheitswesen aus ausschließlich rechtlicher Sicht besprochen. Es werden die Folgen fehlerhafter Dokumentation mit Haftungsdurchgriff auf den Träger der Einrichtung und auf das handelnde Personal dargestellt. Dies erfolgt anhand von Fallbeispielen aus der Praxis.

Angaben zur geschlechterspezifischen Nutzung
keine Einschränkungen
Fachliche Zugangsvoraussetzungen

keine Einschränkungen

Gesundheitliche Zugangsvoraussetzungen

keine Einschränkungen


Hinweis des Datenbankbetreibers: Informationen über die Barrierefreiheit erfragen Sie bitte beim Anbieter.
Technische Zugangsvoraussetzungen

keine Einschränkungen

Zeitmuster
berufsbegleitend, Teilzeit
Lehr- und Lernform
Seminar/Präsenzveranstaltung
Abschlussart
Teilnahmebestätigung / Zertifikat des Anbieters
Voraussichtliche Dauer
1 Tag(e)
Termin
22.06.2022
Anmeldeende
22.05.2022
Bemerkungen zum Termin
Mi 09:00 - 15:30 Uhr
Mindest­teilnehmer­anzahl
10
Maximale Teilnehmerzahl
12
Teilnahmegebühr
150,00 € inklusive Tagesverpflegung und Seminarunterlagen
Hinweis des Datenbankbetreibers: Bitte erfragen Sie beim Anbieter eventuell auftretende Nebenkosten!
Referenzen/Bemerkungen zum Kurs
Registrierung beruflich Pflegender: 8 Fortbildungspunkte
Dozent
Gerhild Klinkow, Rechtsanwältin, Dozentin für Medizin- und Pflegerecht
Weitere Informationen im Internet
Themengebiet
Gesundheit, Pflege und Medizin

Bildungsanbieter

DRK Bildungszentrum Teterow gGmbH

Internet
https://www.drk-bz.de
Bildungsanbieter-Infos
Bildungsanbieter-Infos

Kontakt

Isa Rahn

Veranstaltungs- und Bildungsmanagerin, Fort- und Weiterbildung

Telefon
03996 1286-39
Staatlich anerkannte Einrichtung nach dem Weiter­bildungs­förderungs­gesetz Mecklenburg-Vorpommern
anerkanntes Qualitätsmanagementsystem
DIN EN ISO 9001

Veranstaltungsort

DRK Bildungszentrum Teterow gGmbH

Besucheranschrift
Am Bergring 1
17166 Teterow
Deutschland
Telefon
03996 1286-0
Wegbeschreibung
Wegbeschreibung
barrierefreier Zugang
barrierefreier Zugang
Fax
03996 1286-17
Internet
https://www.drk-bz.de

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Kurs aktualisiert am 07.04.2022, Datenbank-ID 00302988