Kompaktseminar Spezielle Schmerztherapie

Das vorliegende Bildungsangebot ist gem. Bildungsfreistellungsgesetz M-V anerkannt. (Anerkennungs-Kennziffer BfG-A-22/17-W01 vom 07.12.2018)
Bitte beachten Sie, dass nur Veranstaltungstermine innerhalb des Anerkennungszeitraumes (15.06.2019 bis 31.10.2020) anerkannt sind.
Themengebiet
Gesundheit, Pflege und Medizin
Inhalt/Beschreibung

Nach dem Curriculum der Bundesärztekammer, anerkannt als Fortbildung und als Weiterbildung zum Erwerb der Zusatzbezeichnung unter der Leitung von Herrn Professor Holthusen in Westerland / Sylt.

Das Kompaktseminar "SPEZIELLE SCHMERZTHERAPIE" umfasst die Behandlung chronisch schmerzkranker Patienten, bei denen der Schmerz seine Leit- und Warnfunktion verloren und einen eigenständigen Krankheitswert erlangt hat.

In dem Kurs werden theoretische Kenntnisse der Schmerztherapie interdisziplinär vermittelt. Zusätzlich haben Sie nachmittags in Kleingruppen die Möglichkeit, das theoretisch vermittelte Wissen anhand von Fallbeispielen in die Praxis zu übertragen. Wir wenden uns mit dieser Veranstaltung sowohl an Kollegen, die die Zusatzbezeichnung erwerben wollen, als auch an all diejenigen, die einen umfassenden Überblick über die aktuelle Entwicklung in der Schmerztherapie erhalten möchten. Das Seminar ist als Weiterbildung zum Erwerb der Zusatzbezeichung anerkannt. Für die erfolgreiche Teilnahme können 80 Fortbildungspunkte (CME) vergeben werden.

Lernziel

Die Inhalte entsprechen dem Curriculum der Bundesärztekammer und den Vorgaben der Landesärztekammer Schleswig-Holstein. Der thematische Aufbau basiert auf den Empfehlungen der DGSS. Grundlagen der Pathogenese und Diagnostik Historische Entwicklung des Schmerzmodells. Einführung in das bio-psycho-soziale Modell chronischer Schmerzen Anatomie, Physiologie, neuronale Plastizität im peripheren und zentralen Nervensystem psychosoziale, psychodynamische und verhaltensmedizinische Aspekte affektive, kognitive und behaviorale Dimensionen soziokulturelle Unterschiede, Schmerz und soziales Umfeld, somatische und psychologische Schmerzanamnese, klinische Untersuchungstechniken, apparative Diagnostik, bildgebende und laborchemische Verfahren, Schmerzmessung, Dokumentation, Klassifikationssysteme, Konzepte der Chronifizierung, Grundlagen der Therapie, Prinzipien interdisziplinärer Therapiekonzepte und Organisationsformen, Erstellung eines inhaltlich und zeitlich gestaffelten, multimodalen Therapiekonzeptes anhand von Patientenbeispielen, Besonderheiten der Arzt-Patient-Beziehung, Probleme der Motivation und Compliance psychische Störungen mit Leitsymptom Schmerz (z. B. somatoforme Schmerzstörungen), Placeboeffekte in der Schmerztherapie, Ärztliche Ethik, iatrogene Aspekte der Chronifizierung, Prävention chronischer Schmerzen (z. B. Stellenwert der postoperativen Schmerztherapie), Grundlagen der Therapie (Integration in Konzepte), allgemeine Pharmakologie und Prinzipien medikamentöser Therapie, Unterschiede der Pharmakotherapie bei tumorbedingten und nicht-tumorbedingten Schmerzen, Abhängigkeit, Sucht, Entzugsproblematik, physikalisch-medizinische einschließlich manuelle Therapie, Physiotherapie, verhaltenstherapeutische und psychodynamische Methoden in der Schmerztherapie Prä- und Postoperative Schmerztherapie, interventionelle Schmerztherapie neuroaugmentative und -ablative Verfahren, Stimulations- und Gegenirritationsverfahren, Kopf- und Gesichtsschmerzen, Systematik der Kopfschmerzen, IHS-Klassifikation, Besonderheiten der Anamnese, klinische Untersuchung, apparative und bildgebende Zusatzdiagnostik, verhaltensmedizinische und psychodynamische Aspekte chronischer Kopfschmerzen, Schmerzsyndrome des Kopf- und Gesichtsbereichs, Spannungskopfschmerzen, zervikogener Kopfschmerz, Cluster-Kopfschmerz, medikamenteninduzierter Dauerkopfschmerz, Trigeminusneuralgie, atypischer Gesichtsschmerz, Kopf- und Gesichtsschmerzen als Begleitsymptom bei bekannten Erkrankungen, Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule und des Thorax, Systematik der Rücken- und Thoraxschmerzen, Klassifikation, Besonderheiten der Anamnese, Untersuchung und funktionelle, apparative bzw. bildgebende Zusatzdiagnostik, verhaltensmedizinische und psychodynamische Aspekte chronischer Rücken- und Thoraxschmerzen, Schmerzsyndrome im Bereich der Wirbelsäule und des Thorax, degenerative Wirbelsäulenerkrankungen, angeborene und erworbene Fehlhaltungen, diskogene Wirbelsäulenerkrankungen, Stenosen, Spondylolisthesis, Rückenschmerzen nach Trauma und Operation, Rückenschmerz bei endokrin metabolischen Erkrankungen, Schmerzen im muskuloskeletalen System, Systematik der muskuloskeletalen Schmerzsyndrome, Klassifikation, Besonderheiten der Anamnese, Untersuchung und apparativen bzw. bildgebenden Zusatzdiagnostik, verhaltensmedizinische und psychodynamische Aspekte muskuloskeletaler Schmerzsyndrome, Schmerzsyndrome des muskuloskeletalen Systems, funktionelle und myofasziale Schmerzsyndrome, entzündlich-rheumatische Gelenkerkrankungen einschließlich Kollagenosen, infektiöse Gelenkerkrankungen, Fibromyalgie, Osteoarthrose, komplexe regionale Funktionsstörungen, Neurogene und sympathisch vermittelte Schmerzsyndrome Systematik der neurogenen und sympathisch vermittelten Schmerzsyndrome, Klassifikation verhaltensmedizinische und psychodynamische Aspekte neurogener und sympathisch vermittelter Schmerzen, Neurogene und sympathisch vermittelten Schmerzsyndrome Neuralgie, periphere Neuropathie, Engpasssyndrome, komplexes regionales Schmerzsyndrome, zentrale Schmerzsyndrome, Postamputationsschmerz, Schmerzen bei spinalen und zentralen Erkrankungen, Schmerzen bei vaskulären und viszeralen Erkrankungen, Systematik der Schmerzen bei viszeralen Erkrankungen, Klassifikation, Besonderheiten der Anamnese, Untersuchung und apparativen, laborchemischen und bildgebenden Zusatzdiagnostik, Differentialdiagnosen bei Schmerzen im Bereich der Thorax-, Abdominal- und Beckenorgane einschließlich des Urogenitalsystems, verhaltenstherapeutische und psychodynamische Aspekte bei o.g. Schmerzsyndromen, Bedeutung der somatoformen autonomen Störungen, Spezielle Aspekte Schmerz im Alter (Epidemiologie, Nozizeption und Schmerzerleben im Alter, Ko-Morbidität und Multimedikation im Alter, altersspezifische Diagnostik und Therapie, spezielle Pharmakologie) Schmerz bei kognitiver Beeinträchtigung (z. B. demente Patienten), Schmerz bei Kindern (Epidemiologie, altersspezifische Diagnostik, kommunikative Aspekte, altersspezifische Diagnostik, Therapie, spezielle Pharmakologie), Schmerzen bei psychiatrisch kranken Patienten, posttraumatische Belastungsstörungen, Tumorschmerz, Epidemiologie und Differentialdiagnostik von Schmerzen bei Tumorerkrankungen, Bedeutung des WHO-Stufenschemas in der Behandlung von Tumorschmerzen, Stellenwert parenteraler, spinaler und interventioneller Therapie, Kenntnisse palliativer Verfahren zur Linderung häufiger Symptome im Rahmen einer Tumorerkrankung, Erstellen palliativmedizinischer Behandlungskonzepte einschließlich der Optionen spezifisch antiproliferativer Therapien und symptombezogener Eingriffe

Zeitmuster
Vollzeit
Lehr- und Lernform
Seminar/Präsenzveranstaltung
Abschlussart
Teilnahmebestätigung/Zertifikat des Anbieters
Voraussichtliche Dauer
8 Tag(e)
Termin
24.10.2020 - 31.10.2020
Mindest­teilnehmer­anzahl
40
Maximale Teilnehmerzahl
80
Teilnahmegebühr
1.350,00 €
(wird nicht durch das Bildungsfreistellungsgesetz erstattet)
Hinweis des Datenbankbetreibers: Bitte erfragen Sie beim Anbieter eventuell auftretende Nebenkosten!
Fördermöglichkeiten
Dozent
siehe Programm
Weitere Informationen im Internet
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Bildungsanbieter

MD Horizonte Seminarveranstaltungen im medizinischen Bereich GmbH

Internet
https://md-horizonte.de/
Bildungsanbieter-Infos
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Ansprechpartner

Matthias Demuth

Geschäftsführer

Telefon
046512995909

Veranstaltungsort

Besucheranschrift
Friedrichstraße 44
25980 Sylt - OT Westerland
Karte zeigt
Barrierefreier Zugang
Ja

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Kurs manuell aktualisiert am 10.12.2018

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