Kurzausbildung zum/zur betrieblichen Mobbing- und Konfliktberater*in

Das vorliegende Bildungsangebot ist gem. Bildungsfreistellungsgesetz M-V anerkannt. (Anerkennungs-Kennziffer BfG-A-185/20-W01 vom 05.10.2020)
Bitte beachten Sie, dass nur Veranstaltungstermine innerhalb des Anerkennungszeitraumes (03.05.2021 bis 07.05.2021) anerkannt sind.
Themengebiet
Schlüsselqualifikationen / persönliche Kompetenzen
Inhalt/Beschreibung

Untertitel: Mobbing – eine arbeitsbedingte Gesundheitsgefahr mit volks- und betriebswirtschaftlichen Schäden. Betriebliche Mobbingberatung fördert eine nachhaltige, lösungsorientierte Konfliktkultur in Betrieb und Gesellschaft.

Konflikte am Arbeitsplatz nehmen zu. Ursächlich dafür sind nach einer repräsentativen Studie in deutschen Unternehmen insbesondere die zunehmenden psychischen Belastungen am Arbeitsplatz durch Leistungsverdichtung einerseits und immer schnellere Veränderungsprozesse andererseits. Gleichzeitig ändert sich auch das soziale Verhalten. Immer mehr Menschen klagen über ein Betriebsklima, das durch Abgrenzung, Intrigen und Konkurrenzdenken gekennzeichnet ist und sich in unterschiedlichen sozialen Konflikten bis hin zu Mobbing entlädt.

Dies hat sowohl Auswirkungen auf das Wohlbefinden und die psychische Gesundheit der Menschen in den Betrieben als auch auf die Wirtschaftlichkeit der Organisation. Kompensationshandlungen wie Fehlzeiten, innere Kündigung, Dienst nach Vorschrift oder sogar betriebliche Sabotage führen zu einem wirtschaftlichen Gesamtschaden von ca. 50 Milliarden Euro pro Jahr. Ein großer Teil davon entsteht durch Krankenkosten und Rehabilitationsmaßnahmen direkt in den Betrieben (s. Eingliederungsmanagement).

Entsprechend liegt es sowohl im Aufgabenbereich der betrieblichen Interessenvertretung als auch der Unternehmensleitungen, auf diese Entwicklung zu reagieren. Ein gutes Konfliktmanagement ist damit gleichzeitig Teil eines funktionierenden Gesundheitsmanagements und eine Maßnahme der Organisationsentwicklung. Ziel ist die Gestaltung einer fairen Betriebskultur, in der sich die Menschen auch in Veränderungsprozessen „mitgenommen“ fühlen und nicht in Konkurrenz untereinander geraten, die sich dann in sozialen Konflikten entlädt.

Lernziel
  • Befähigung zur Reflexion über die gesellschaftspolitische Bedeutung von Mobbing-Situationen in Ehrenamt und Beruf mit praxisnahen Präventions- und Interventionstechniken auch systemische Lösungsansätze.
  • Diskussion über Funktionszusammenhänge wirtschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Prozesse am Beispiel „Mobbing“.
  • Fähigkeit zur vertrauensvollen und wirksamen Konfliktlösung und Kooperation in wechselnden sozialen, betrieblichen und politischen Situationen.
Zeitmuster
Vollzeit
Lehr- und Lernform
Seminar/Präsenzveranstaltung
Abschlussart
Teilnahmebestätigung/Zertifikat des Anbieters
Voraussichtliche Dauer
5 Tag(e)
Termin
03.05.2021 - 07.05.2021
Mindest­teilnehmer­anzahl
3
Maximale Teilnehmerzahl
12
Teilnahmegebühr
595,00 €
(wird nicht durch das Bildungsfreistellungsgesetz erstattet)
Hinweis des Datenbankbetreibers: Bitte erfragen Sie beim Anbieter eventuell auftretende Nebenkosten!
Fördermöglichkeiten
Dozent
Veit Wilhelmy
Weitere Informationen im Internet
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Bildungsanbieter

AGORA – Institut für gute Arbeit und ein gutes Leben

Antje und Veit Wilhelmy

Internet
https://agora-institut-wiesbaden.de/
Bildungsanbieter-Infos
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Ansprechpartner

Veit Wilhelmy

Telefon
0160 97272792
Internet
https://agora-institut-wiesbaden.de/p://

Veranstaltungsort

AGORA – Institut für gute Arbeit und ein gutes Leben

Antje und Veit Wilhelmy

Besucheranschrift
Marcobrunnerstraße 10
65197 Wiesbaden
Deutschland
Karte zeigt
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Internet
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Barrierefreier Zugang
Nein

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Kurs manuell aktualisiert am 07.10.2020

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