Finanzielle Förderung für Fachkräfte mit ausländischem Berufs- oder Studienabschluss

Die Antragsfrist für den Anerkennungszuschuss wurde jetzt bis zum 30. Juni 2023 verlängert.

Die Anerkennung eines im Ausland abgeschlossenen Studien- oder Berufsabschlusses ist zum Teil mit hohen Kosten verbunden. Das stellt eingewanderte Fachkräfte vor finanzielle Herausforderungen. Um diese Hürde zu überwinden, startete Ende 2016 das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Pilotprojekt „Anerkennungszuschuss“. 

Der Anerkennungszuschuss und die Qualifizierungsförderung werden nun fortgeführt und um ein weiteres Instrument ergänzt. Künftig sind auch Kosten, die im Rahmen einer Qualifikationsanalyse zur Feststellung beruflicher Kompetenzen anfallen, förderfähig. Im Zuge der Verlängerung können Anträge für die genannten Förderinstrumente bis zum 30. Juni 2023 bei der zentralen Förderstelle gestellt werden.

Was ist der Anerkennungszuschuss?

Der Anerkennungszuschuss ist ein Förderinstrument des Bundes. Er richtet sich an Erwerbstätige, deren Einkommen eine bestimmte Grenze nicht überschreitet, und an Erwerbslose, die keine anderen Förderungen in Anspruch nehmen können. Hierbei können Kosten in Höhe von 100 bis maximal 600 Euro für das Anerkennungsverfahren oder eine Zeugnisbewertung erstattet werden. Zusätzlich können die Kosten von Qualifikationsanalysen bis zu 1.200 Euro gefördert werden. Der Anerkennungszuschuss wird vom Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) gewährt. Die Mittel stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zur Verfügung.


veröffentlicht auf weiterbildung-mv.de
19.01.2023