Welche Weiterbildungsangebote sind in Mecklenburg-Vorpommern erlaubt?

Laut § 8 (Veranstaltungen, Ansammlungen und Versammlungen aller Art) der Landesverordnung Mecklenburg-Vorpommern (Corona-LVO M-V) vom 23. April 2021 sind Angebote im Rahmen von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, beruflichen Qualifizierungen sowie beruflicher Aus-, Fort,- und Weiterbildungen und Sprachkurse grundsätzlich in Distanz unter der Nutzung von digitalen Angeboten durchzuführen.

Abweichend von dieser Regelung sind folgende Veranstaltungen zulässig:

  • geförderte Beschäftigungsmöglichkeiten, die der Grundversorgung dienen (wie zum Beispiel Tafeln) in Präsenz
  • Maßnahmen nach § 53 SGB III in Präsenz, soweit sie dem Erwerb eines Schulabschlusses dienen
  • Präsenzangebote in Zweiergruppen der beruflichen Qualifizierung oder beruflichen Aus-, Fort,- und Weiterbildung und arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen, wenn sie für eine ausgeübte oder angestrebte berufliche Tätigkeit zwingend erforderlich sind und deren Durchführung in digitaler Form nicht möglich ist. Die Beschränkung auf Zweiergruppen gilt nicht für den prüfungsvorbereitenden Unterricht oder die Prüfung;
  • Präsenzangebote in Kleingruppen, von maximal sieben Personen, von prüfungsvorbereitendem Unterricht und Prüfungen bei Integrationskursen, Berufssprachkursen sowie Erstorientierungskursen, soweit eine digitale Teilnahme nicht möglich ist oder soweit dies zur Erreichung der Ausbildungs- oder Lernziele zwingend erforderlich ist.

Das Verbot von Präsenzveranstaltungen gilt nicht:

  • für die Vorbereitung, Durchführung und Abnahme von Zwischen-, Abschluss-, Gesellen- und Umschulungsprüfungen in anerkannten Ausbildungsberufen, außerhalb der schulischen Berufsbildung (betriebliche, überbetriebliche und außerbetriebliche Berufsbildung) und von Prüfungen der höherqualifizierenden Berufsbildung (Aufstiegsfortbildungen) gemäß Berufsbildungsgesetz und Handwerksordnung in öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen.
  • für die Durchführung von Prüfungen und prüfungsvorbereitendem Unterricht an Volkshochschulen, soweit sie dem Erwerb eines Schulabschlusses dienen
  • für die Vorbereitung und Durchführung von Prüfungen in Fort- und Weiterbildungen der Gesundheitsberufe. Für Abschlussklassen der Gesundheitsfachberufe an Schulen der Erwachsenenbildung ist Unterricht in Präsenz möglich. Fachpraktischer Unterricht der Gesundheitsfachberufe, der nicht in alternativen geeigneten Unterrichtsformaten gestaltet werden kann, kann ebenfalls in Präsenzform in den Schulen der Erwachsenenbildung erfolgen. Soweit Patientenkontakte notwendig sind, richten sich die Infektionsschutzmaßnahmen nach den Vorgaben der behandelnden Einrichtung.

Für alle angeführten Möglichkeiten sind die pandemiebedingten Abstands- und Hygieneregeln zu beachten. Es besteht die Pflicht, die Auflagen aus der Anlage 37 der Corona-LVO M-V einzuhalten.

Quelle: regierung-mv.de


veröffentlicht auf weiterbildung-mv.de
26.04.2021

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