Antisemitismus? Gibts doch gar nicht!

Das vorliegende Bildungsangebot ist gem. Bildungsfreistellungsgesetz M-V anerkannt. (Anerkennungs-Kennziffer BfG-A-285/19-W04 vom 15.11.2022)
Bitte beachten Sie, dass nur Veranstaltungstermine innerhalb des Anerkennungszeitraumes (24.01.2023 bis 27.01.2023) anerkannt sind.
Inhalt/Beschreibung
Antisemitismus ist ein Kernbestandteil rechtsextremer Ideologie und die Mutter der Verschwörungs¬theorien. Doch nicht nur extreme Rechte tragen und verbreiten antisemitische Ideologie. Vielmehr ist er tief in allen Gesellschaftsschichten verwurzelt und bildet immer wieder Anknüpfungspunkte für andere demokratie- und menschenfeindliche Bewegungen. Verschwörungstheorien sind attraktiv, um komplexe Phänomene vermeintlich erklärbar zu machen und fast immer sind sie antisemitisch. Die Covid-19 Pandemie hat gezeigt, wie anschlussfähig sie für sehr viele sind. Auch lesen oder hören wir oft den Satz, man dürfe Israel ja gar nicht mehr kritisieren und es müsse endlich mal Schluss sein mit dem Leiden an der Vergangenheit. Doch was heißt das alles und wie können wir diese demokra¬tiegefährdende Ideologie erkennen? Antisemitismus hat viele Gesichter und er ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Gesellschaft. Im Seminar wollen wir uns mit der Geschichte des Antisemitismus, seiner Wandelbarkeit und den unterschiedlichen Formen beschäftigen, in denen er auftritt. Gemein¬sam wollen wir untersuchen, was wir damit zu tun haben, und wie wir durch die Reflexion unserer eigenen Einstellungen zu einer gesellschaftlichen Verortung und damit zu einer selbstbewussteren Verantwortungsübernahme für das Erstreiten einer demokratischen Kultur beitragen können.
Lernziel
Lernziele: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten einen Überblick zu aktuellen Erscheinungsformen und der Geschichte des Antisemitismus in der Bundesrepublik Deutschland. Was ist überhaupt Antisemitismus und wo begegnet er mir? Besonderer Wert wird daraufgelegt, plastische Schilderungen über alltägliche Erscheinungsformen von Antisemitismus und dem Alltag ihrer Bekämpfung zu vermitteln. Grundlage aller Lerneinheiten ist die Selbstreflexion über die eigene Eingebundenheit in antisemitische Praktiken. In Ansätzen werden die TeilnehmerInnen darüber hinaus lernen, Antisemitismus nicht nur als solchen zu erkennen, sondern auch kämpferisch zurückzuweisen. Didaktik: Das Seminar ist darauf gerichtet Kenntnisse zu vermitteln und einen selbständigen und (selbst)kritischen Umgang der Teilnehmer*innen mit Antisemitismus zu ermöglichen. Die Konfrontation mit dem eigenen Standpunkt wird eine wesentliche Rolle spielen. Deshalb werden Arbeitsformen verwendet, die ein Maximum an Kenntnisvermittlung mit einem Maximum an Eigenarbeit verbinden. Das Seminar arbeitet mit: - Vorträgen - Dokumentenanalyse - Expertengespräch - Arbeitsgruppenarbeit - Präsentation im Plenum - Plenumsgespräch - Rollenspiel - Vor-Ort-Besuch
Gesundheitliche Zugangsvoraussetzungen
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Zeitmuster
Vollzeit
Lehr- und Lernform
Seminar/Präsenzveranstaltung
Abschlussart
Teilnahmebestätigung / Zertifikat des Anbieters
Voraussichtliche Dauer
5 Tag(e)
Termin
23.01.2023 - 27.01.2023
Mindest­teilnehmer­anzahl
10
Maximale Teilnehmerzahl
20
Teilnahmegebühr
0,00
(wird nicht durch das Bildungsfreistellungsgesetz erstattet)
Hinweis des Datenbankbetreibers: Bitte erfragen Sie beim Anbieter eventuell auftretende Nebenkosten!
Fördermöglichkeiten
Dozent
Tanja Kinzel und Gunnar Meyer
Weitere Informationen im Internet
Themengebiet
Politische Bildung

Bildungsanbieter

ver.di Gewerkschaftspolitische Bildung gGmbH

Bildungszentrum Mosbach

Internet
http://www.bst-mosbach.verdi.de
Bildungsanbieter-Infos
Bildungsanbieter-Infos

Kontakt

Gabriele Hofmann

Telefon
06261 942101

Veranstaltungsort

Besucheranschrift
Auf den Rödern 94
07318 Saalfeld

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Kurs aktualisiert am 16.11.2022, Datenbank-ID 00308187