Nachrichten überregional

15.11.2019

Stellenerhebung für das dritte Quartal 2019: Personalnachfrage geht leicht zurück

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Im dritten Quartal 2019 gab es bundesweit rund 1,36 Millionen offene Stellen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Gegenüber dem zweiten Quartal 2019 sank die Zahl der offenen Stellen um rund 30.000. Sie liegt damit aber noch um 120.000 über dem Vorjahresniveau im dritten Quartal 2018.

Das geht aus der IAB-Stellenerhebung hervor, einer regelmäßigen Betriebsbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

In Westdeutschland waren im dritten Quartal 2019 rund 1,06 Millionen offene Stellen zu vergeben, in Ostdeutschland rund 300.000.

»Auch wenn derzeit namhafte Großbetriebe Personal abbauen, ist die Personalnachfrage insgesamt gerade bei den kleineren bis mittleren Betrieben nach wie vor stabil. Rund 99 Prozent aller Betriebe in Deutschland haben weniger als 250 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte«, erklärt IAB-Arbeitsmarktforscher Alexander ...

15.11.2019

Mehr Beratung für deutsche Hochschulen bei der Internationalisierung

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Grenzüberschreitende Wissenschaft steht in einer sich ändernden Weltordnung derzeit vor großen Herausforderungen. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) baut daher seine Beratung für Hochschulen beim erfolgreichen Auf- und Ausbau von Wissenschaftskooperationen weltweit aus: Das neue »DAAD-Kompetenzzentrum Internationale Wissenschaftskooperationen« wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und Auswärtigen Amt (AA) gefördert.

»Mit dem Kompetenzzentrum tragen wir dazu bei, die deutschen Hochschulen in einer Zeit wachsender Komplexität und neuer Herausforderungen durch passgenaue Beratungs-, Fortbildungs- und Wissensangebote beim Aufbau und der Weiterentwicklung ihrer internationalen Kooperationen zu unterstützen und zu stärken«, sagte DAAD-Präsidentin Prof. Dr. Margret Wintermantel anlässlich der öffentlichen Vorstellung des Zentrums in Bonn.

Ziel des Kompetenzzentrums ist es, Hochschulen in den verschiedenen Phasen der Zusammenarbeit mit ausländischen Partnern ...

14.11.2019

Schüler mit Kultur fördern: Wie sehen optimale Bildungsangebote aus?

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Forschungsprojekte untersuchen künstlerische Schul-AGs und geben Empfehlungen 

Mit dem Ausbau der Ganztagsschulen seit 2003 spielt auch die Förderung durch kulturelle Bildungsangebote an Schulen eine wichtige Rolle. Kunst, Musik, Tanz und Darstellendes Spiel befördern die Persönlichkeits- und Kompetenzentwicklung von Kindern und Jugendlichen – das zeigten 2017 Ergebnisse von Projekten im »Forschungsfonds Kulturelle Bildung«. Doch es gibt noch zahlreiche offene Fragen dazu, was ein gelungenes kulturelles Bildungsangebot in Schule ausmacht. Seit 2018 untersuchen deshalb drei Forschungsprojekte, in welcher Weise kulturelle Aktivitäten wirken und wie es gelingen kann, optimal ausgestaltete Bildungsangebote fest in möglichst vielen Schulen zu verankern. Aus den 2021 vorliegenden Ergebnissen und Handlungsempfehlungen können Schulen lernen. Gefördert werden die drei empirischen Untersuchungen vom Stiftungsverbund Rat für ...

14.11.2019

Meisterpflicht: Gesetzentwurf vorgelegt

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Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf zur Stärkung der Meisterpflicht im Handwerk eingebracht    

Mit dem Gesetz, das gleich lautend einem Entwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD ist, soll in zwölf derzeit zulassungsfreien Handwerksberufen künftig wieder die Meisterpflicht bestehen. Änderungen aus dem Jahr 2004 würden damit teilweise rückgängig gemacht.

"Seit der Novelle 2004 haben sich das Berufsbild und auch der Schwerpunkt der praktischen Berufsausübung einzelner zulassungsfreier Handwerke weiterentwickelt und grundlegend verändert", heißt es im "Entwurf eines Vierten Gesetzes zur Änderung der Handwerksordnung und anderer handwerksrechtlicher Vorschriften". Diese Veränderungen seien so wesentlich, dass sie eine Reglementierung der Ausübung der betroffenen Handwerke zum Schutz von Leben und Gesundheit sowie zur Wahrung des materiellen und immateriellen Kulturerbes im ...

14.11.2019

Bericht zur internationalen Kooperation in Bildung, Wissenschaft und Forschung 2017-2018

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International vernetzt und weltweit engagiert in Bildung und Forschung 

Das Bundeskabinett hat in seiner Sitzung am gestrigen Mittwoch den zweiten Bericht der Bundesregierung zur internationalen Kooperation in Bildung, Wissenschaft und Forschung verabschiedet. Der Bericht informiert über Aktivitäten aus den Jahren 2017 und 2018. Dazu erklärt die Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek:

»Erfolgreiche Forschung braucht internationale Zusammenarbeit. Nur so kann auch die Forschung Antworten auf die globalen Herausforderungen unserer Zeit – wie zum Beispiel den Klimawandel – finden.

Der aktuelle Bericht der Bundesregierung zur internationalen Kooperation in Bildung, Wissenschaft und Forschung zeigt, dass die deutsche Forschungs- und Bildungslandschaft dies auch erkannt hat und deshalb international hervorragend vernetzt ist. Diese Vernetzung zu ...

13.11.2019

Auch die FDP will die Weiterbildung reformieren

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Die FDP-Bundestagsfraktion will das System der Weiterbildung reformieren und hat dazu einen Antrag vorgelegt. Weiterbildung werde immer wichtiger. Die Digitalisierung verändere die Arbeits- und Lebenswelt vieler Menschen grundlegend und senkt die Halbwertszeit von Wissen deutlich. Das Erwerbsleben werde individueller, verlange den Menschen mehr Flexibilität ab und sei einer starken Dynamik unterworfen, schreiben die Abgeordneten. In Zukunft werde es immer wichtiger, sich stetig neues Wissen und neue Fertigkeiten anzueignen. Gleichzeitig habe jede und jeder so die Chance, das ganze Leben lang den eigenen Horizont zu erweitern.

Um dieses Ziel zu erreichen, bedürfe es eines neuen Bewusstseins für lebensbegleitendes Lernen und Weiterbildung. Die Politik müsse dafür die richtigen Rahmenbedingungen schaffen. Weiterbildung finde heute zu ...

12.11.2019

Braucht Weiterbildung einen wirtschaftspolitischen Ordnungsrahmen?

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Mit Hinweis auf die Anforderungen, die die digitale Arbeitswelt heute und in Zukunft erfordert, machte sich in einer Veröffentlichung die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) Gedanken um einen möglichen Ordnungsrahmen für die Weiterbildung.

Ein am 11.11.2019 vorgestelltes Papier des KAS-Koordinators Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, Thomas Köster, möchte darlegen, »welche politischen Maßnahmen für mehr Weiterbildung und Weiterbildungskultur auf Basis der bisherigen Erkenntnisse sinnvoll erscheinen«. Dabei solle das Paradigma der Sozialen Marktwirtschaft ausdrücklich als wirtschaftspolitisches Leitbild dienen.

Die digitale Transformation erfordert eine umfassende Aneignung des Umgangs mit modernen Prozessen der Automation und Digitalisierung. Stichwort »Lebenslanges Lernen«. Der deutschen Weiterbildungslandschaft wird in dem Artikel ein Nachholbedarf attestiert und dabei ein »Marktmechanismus, der es allen ...

12.11.2019

Niedersachsen: Acht Hochschulen erfolgreich bei Bewerbung um geförderte Digitalisierungsprofessuren

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Niedersachsen hat die ersten Digitalisierungsprofessuren auf den Weg gebracht. Die Umsetzung kann sofort starten. Bei der Ausschreibung zur Förderung der Digitalisierungsprofessuren haben sich als Verbundprojekte die TU Clausthal und die Ostfalia Hochschule mit ihrem Antrag »Digitale Transformation nachhaltiger Prozesse und Dienste«, die Universität Göttingen und die HAWK Hildesheim/Holzminden/Göttingen mit Ihrem Antrag zur »Data Science Region Südniedersachsen« und das Verbundprojekt »Digitalisierung sicher gestalten« der Universität Oldenburg und der Jade Hochschule durchgesetzt.

Die Hochschule Osnabrück wird für ihren Antrag »Applied Sciences go digital – Chancen für digitale Regionen (UAS.digital)« gefördert werden und die Universität Osnabrück für ihren Antrag »KI Campus Universität Osnabrück: Realisierung der zweiten Ausbaustufe«.

Zunächst können von diesen Hochschulen bis zu 40 Professuren geschaffen werden. Die ...

12.11.2019

Rheinland-Pfalz fördert innovative politische Weiterbildung

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Land schreibt Förderungen für »innovative Weiterbildungsmaßnahmen in der politischen Erwachsenenbildung« aus 

Rheinland-Pfalz fördert auch im Jahr 2020 im Rahmen der Förderrichtlinie für Modellprojekte und Schwerpunktmaßnahmen in der Weiterbildung innovative Formate der politischen Erwachsenenbildung. Die Höhe der Fördersumme beträgt bis zu 5.000 Euro pro Projekt. Mit den Projekten sollen neue, innovative Ansätze in der Vermittlung gesellschaftspolitischer Bildungsinhalte entwickelt und umgesetzt werden. Teilnehmen können Weiterbildungseinrichtungen sowie darüber hinaus Verbände, Organisationen, Einrichtungen und Initiativen mit Sitz in Rheinland-Pfalz, die sich in der Bildungsarbeit engagieren.

»Bildung insgesamt und namentlich die politische Bildung leistet wichtige Beiträge zur Sicherung von Demokratie, Weltoffenheit und Toleranz«, betont Weiterbildungsminister Konrad Wolf. Deshalb habe der rheinland-pfälzische Landtag für den Doppelhaushalt 2019/20 einen gesonderten Haushaltstitel »Zuschüsse ...

11.11.2019

Ingenieure und Hochschulen: Gemeinsamer Protest gegen »Bachelor Professional« und »Master Professional«

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Am heutigen Montag, den 11. November 2019, berät der Ausschuss für Kulturfragen des Bundesrats über das soeben vom Bundestag verabschiedete Gesetz zur Modernisierung und Stärkung der beruflichen Bildung. Die Hochschulrektorenkonferenz und der Verein Deutscher Ingenieure fordern den Bundesrat dringend auf, die im Gesetzentwurf vorgesehenen neuen Fortbildungsbezeichnungen »Geprüfter Berufsspezialist«, »Bachelor Professional« und »Master Professional« abzulehnen. Sie wissen sich darin einig mit zahlreichen Berufsverbänden.

Die geplanten Fortbildungsbezeichnungen seien weder erforderlich noch hilfreich für eine Steigerung des Stellenwerts beruflicher Bildung, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. Ohne Not stellten sie die bisherigen, in der Gesellschaft, Wirtschaft und auf dem Arbeitsmarkt fest etablierten und angesehenen Fortbildungsbezeichnungen (wie z.B. den Betriebswirt, Wirtschaftsfachwirt, Industriemeister usw.) in Frage.

Die neuen Bezeichnungen würden nicht ...

11.11.2019

Zweite Auswahlrunde des Professorinnenprogramms III

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Fünfzig weitere Hochschulen erfolgreich 

Zur Verwirklichung von Chancengerechtigkeit an Hochschulen und zur Erhöhung des Anteils von Wissenschaftlerinnen an Professuren haben Bund und Länder 2008 das Professorinnenprogramm aufgelegt. Das Programmvolumen der dritten Phase haben Bund und Länder auf 200 Mio. Euro erhöht.

Für die derzeit laufende dritte Programmphase hat am 6./7. November 2019 ein unabhängiges Gremium aus Expertinnen und Experten die Entscheidung in der letzten Auswahlrunde getroffen: Von 71 betragenden Hochschulen haben 50 Hochschulen eine positive Begutachtung ihrer Gleichstellungskonzepte erreicht. Sie können bis zu drei Anschubfinanzierungen für die Erstberufung von Frauen auf unbefristete W2- oder W3-Professuren erhalten. Zehn Hochschulen, deren Konzept für die Personalentwicklung und -gewinnung auf dem Weg zur Professur als hervorragend bewertet wurde, werden ...

08.11.2019

Der Brexit und seine Auswirkungen auf Erasmus+

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Die EU gewährt dem Vereinigten Königreich wie gewünscht einen Aufschub, um einen geregelten Austritt aus der EU sicherzustellen. Der Europäische Rat nimmt im Zusammenhang mit der Absicht des Vereinigten Königreichs, aus der EU auszutreten, einen Beschluss zur Verlängerung der Frist nach Artikel 50 Absatz 3 an. Durch die Verlängerung bis zum 31. Januar 2020 steht mehr Zeit für die Ratifizierung des Austrittsabkommens zur Verfügung. Das Vereinigte Königreich kann auch früher austreten, beispielsweise am 1. Dezember 2019 oder am 1. Januar 2020, wenn das Abkommen von beiden Seiten ratifiziert wurde.

Sollte ein Austrittsabkommen zustande kommen, bleiben alle Erasmus+- Projekte mit britischer Beteiligung bis zum Ende der laufenden Programmperiode (2020) förderfähig. Ein besonders hohes Risiko ist mit dem ...

08.11.2019

Befragte in Deutschland finden ihr eigenes Einkommen häufiger gerecht als andere Europäer*innen

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Aktuelle Studie untersucht, wie gerecht Erwerbseinkommen in Deutschland im Vergleich zum europäischen Durchschnitt empfunden werden  *  Mehrheit in Deutschland und Europa bewertet niedrige Einkommen als ungerechterweise zu niedrig *  Das eigene Bruttoeinkommen wird in Deutschland häufiger als gerecht bewertet als im europäischen Mittel *  Befragte in Deutschland stimmen häufiger dem Leistungsprinzip zu als der europäische Schnitt 

Die Einkommensungleichheit ist in vielen europäischen Ländern nach wie vor sehr groß und hat gerade in Deutschland in den letzten Jahren noch zugenommen. Doch Ungleichheit muss nicht per se ungerecht sein. Mit der Ende Oktober veröffentlichten 9. Welle des European Social Survey (ESS) liegen zum ersten Mal europaweite, repräsentative Daten vor, die es erlauben Gerechtigkeitseinstellungen und die Unterscheidung in ...

08.11.2019

Datenethikkommission berichtete Ausschuss

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Der Bundestagsausschuss Digitale Agenda hat am Mittwochnachmittag mit den Co-Sprecherinnen der Datenethikkommission, der Juristin Christiane Wendehorst und der Ethikerin Christiane Woopen, über den Bericht der Datenethikkommission diskutiert 

Die Datenethikkommission, bestehend aus 16 Experten aus den Bereichen Technik, Ethik und Recht, hat im Oktober 2019 ihren Bericht zu ethischen Leitlinien und rechtlichen Handlungsempfehlungen übergeben. Im September 2018 hatte das unabhängig arbeitende Gremium den Auftrag erhalten, sich mit Fragen zum Umgang mit Daten, Algorithmen und Künstlicher Intelligenz auseinanderzusetzen. Zu den Leitlinien zählen unter anderem eine menschenzentrierte und werteorientierte Gestaltung von Technologie, die Förderung digitaler Kompetenzen und kritischer Reflexion, aber auch die Stärkung des Schutzes von persönlicher Freiheit, Selbstbestimmung und Integrität.

»Die Datenethikkommission hat ethische Leitlinien formuliert und ...

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