Nachrichten überregional

18.09.2020

KMK-Strategie zum »DigitalPakt Schule«

Lernendes Mädchen am Notebook (Symbolbild)

Um die informellen Gespräche der Kultusminister im Kanzleramt, die Instrumente, um der Corona-Krise zu begegnen sowie die Grundausstattung für digitale Klassenzimmer ging es in der 60. Sitzung des Bundestagsausschusses Digitale Agenda.
Der Kultusministerkonferenz (KMK) komme die Rolle eines koordinierenden Gremiums zu. Für die Umsetzung der Maßnahmen, wie etwa die Lizensierung der Lernmittel, seien die Länder zuständig, sagte Michallik. »Was die KMK die letzten Tage getan hat, war, mit MUNDO sodix.de eine ländergemeinsame Bildungsmedieninfrastruktur zu schaffen, die über den Digitalpakt gefördert wurde«, berichtete Michallik. Diese beinhalte offene, lizenzrechtlich und qualitativ geprüfte Materialien - unter anderem eine Mediathek für Lehrende, Lernende und Erziehungsberechtigte, sowie einen Web-Editor zum kollaborativem Erstellen von Unterrichtsmodulen. Diese sei, bestätigte Michallik auf Nachfrage der ...

17.09.2020

Zielvorstellungen der Bundesregierung an den DigitalPakt Schule

Lehrer mit Whiteboard vor Klasse

Die Bundesregierung bemisst den Erfolg des Digitalpakts Schule nicht am Mittelabfluss. Lehrkräfte und -inhalte ließen sich nicht durch Investitionen in digitale Technik ersetzen. Bildung werde insbesondere bei schulpflichtigen Kindern und Jugendlichen durch pädagogische und fachliche Kompetenz und Engagement der Lehrkräfte im schulischen Unterricht vermittelt.

Das macht die Bundesregierung in ihrer Antwort auf die Kleine Anfrage der FDP-Fraktion deutlich. Die am Mittelabfluss ablesbaren Investitionen in digitale Bildungsinfrastrukturen könnten daher nur Voraussetzung, aber kein Maßstab für den Erfolg des Digitalpakts Schule sein.

Das Grundgesetz erlaube der Bundesregierung über Finanzhilfen im Bildungsbereich hinaus keine inhaltliche Einwirkung auf die Schulpolitik der Länder. Der Digitalpakt Schule sei jedoch von Bund und Ländern sowohl ausweislich der Präambel als auch der ...

17.09.2020

Bundeskabinett beschließt Beschäftigungssicherungsgesetz (BeschSiG)

BMAS-Logo

Das Bundeskabinett hat am 16. September 2020 den Entwurf eines Gesetzes zur Beschäftigungssicherung infolge der COVID-19-Pandemie (Beschäftigungssicherungsgesetz) zusammen mit dem Entwurf einer Ersten Verordnung zur Änderung der Kurzarbeitergeldverordnung sowie den Entwurf einer Zweiten Verordnung über die Bezugsdauer für das Kurzarbeitergeld beschlossen.

Mit diesem Maßnahmenpaket schafft die Bundesregierung verlässliche Rahmenbedingungen für Beschäftigte und Arbeitgeber und damit die Voraussetzungen für einen stabilen Arbeitsmarkt auch im Jahr 2021. Gleichzeitig leistet die Bundesregierung einen Beitrag zu einer zügigen und nachhaltigen wirtschaftlichen Erholung, wenn die Pandemie überwunden ist.

Das Beschäftigungssicherungsgesetz wird nun im parlamentarischen Verfahren behandelt. Es soll gemeinsam mit den beiden Verordnungen am 1. Januar 2021 in Kraft treten.

Das Maßnahmenpaket umfasst folgende Komponenten:

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  • 17.09.2020

    bildungsgeschichte.de: Digitale Wissensressourcen auf einen Blick

    DIPF-Logo

    Ob digitalisierte Quellenbestände, Forschungsdaten oder Web-Archive: Die neue Website »bildungsgeschichte.de« beschreibt fachkundig, was sie beinhalten und wo sie zu finden sind. Wissenschaftler*innen, die historisch zu Bildung und Erziehung forschen, können sich so einen differenzierten Einblick in verfügbare digitale Wissensressourcen verschaffen oder über eigene Angebote dieser Art publizieren.

    Anbieter von bildungsgeschichte.de ist die BBF | Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung des DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation.

    »Unsere Website bildungsgeschichte.de soll die zentrale Plattform für digitale Wissensressourcen zur Bildungsgeschichte im Netz werden«, sagt Professorin Dr. Sabine Reh, wissenschaftliche Direktorin der BBF und Stellvertretende Geschäftsführende ...

    16.09.2020

    Chancengerechtigkeit bei Kultureller Bildung fördern

    Kulturort Schule

    Rat für Kulturelle Bildung bündelt seine Erkenntnisse in einer Handreichung für die Bildungspolitik

    Schulen sind wichtige Kulturorte – aber noch nicht für alle Schülerinnen und Schüler gleichermaßen. Die bildungspolitische Handreichung des unabhängigen Expertengremiums Rat für Kulturelle Bildung zum »Kulturort Schule« nimmt die allgemeine Bildungsfunktion von Schulen, ihre soziale Struktur und ihre besonderen ästhetisch-künstlerischen Aufgaben in den Blick.

    Der Expertenrat beleuchtet dabei, wie ein chancengerechter Zugang zu Kunst und Kultur an allgemeinbildenden Schulen für alle Kinder gewährleistet werden kann.

    Udo Michallik, Generalsekretär der Kultusministerkonferenz im Grußwort zur Handreichung: »Für Schulen ist die Kulturelle Bildung ein Grundauftrag. Sie leistet unverzichtbare Beiträge zur emotionalen und sozialen und nicht zuletzt persönlichen Entwicklung. Sie wirkt integrierend, indem ...

    16.09.2020

    Bildungsprämie: Förderprogramm um ein weiteres Jahr verlängert

    Bildungsprämie

    Größerer Einsatzbereich, keine Altersgrenze, jährliche Förderung: Dank neuer Förderkonditionen für das Bundesprogramm Bildungsprämie erhalten Weiterbildungsinteressierte die Chance auf finanzielle Unterstützung.

    Wie die Programmstelle Bildungsprämie des BIBB mitteilt, können Personen, die sich beruflich weiterbilden möchten, Prämiengutscheine der Bildungsprämie noch bis Ende 2021 erhalten. Die Prämiengutscheine müssen durch den Weiterbildungsanbieter bis spätestens 31.Dezember 2022 zur Abrechnung eingereicht werden. Entsprechend müssen die geförderten Weiterbildungen bis dahin beendet worden sein.

    Das BMBF hat mit dieser Verlängerung u.a. auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Beschäftigungsmarkt reagiert.

    Hintergrund
    Das Bundesprogramm Bildungsprämie richtet sich an Personen mit geringem Einkommen. Die Prämie fördert individuelle berufsbezogene Weiterbildung unabhängig vom Arbeitgeber, ...

    15.09.2020

    Überarbeitete Brandenburger Weiterbildungsrichtlinie gestartet

    Artikel-Bild

    Seit dem 14. September 2020 ist die überarbeitete Weiterbildungsrichtlinie des Landes Brandenburg mit geänderten Förderkonditionen in Kraft getreten. Ab sofort können Unternehmen, Vereine sowie Träger der Kinder- und Jugendhilfe Anträge über das Online-Kundenportal der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) stellen.

    Ziel ist es, die Beteiligung an beruflicher Weiterbildung im Land Brandenburg zu erhöhen. Die Weiterbildungsrichtlinie 2020 tritt am 30. Juni 2022 außer Kraft.

    Mit der Neuauflage der Richtlinie wurden die Förderkonditionen angepasst:

    • Zwei bisher getrennte Förderelemente wurden nun zu einem Förderelement zusammengefasst: »Berufliche Weiterbildung in Unternehmen, Vereinen und öffentlichen und freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe«
    • Hier gilt jetzt ein einheitlicher Zuschuss in Höhe von 50 Prozent.
    • Zudem ...

    15.09.2020

    Bundestag diskutierte die Finanzierung der Weiterbildung

    Bundesadler

    In ihrer 25. Sitzung hat die Enquete-Kommission »Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt« am am 14. September 2020 virtuell über die Finanzierung der Weiterbildung diskutiert. Zu der öffentlichen Anhörung waren drei Sachverständige geladen.

    Thomas Friedrich, Bereichsleiter Produktentwicklung und Förderinstrumente der Bundesagentur für Arbeit, betonte, dass Motivationsaspekte eine große Rolle dabei spielten, die Weiterbildungsfähigkeit zu stärken. Dies könne auch monetäre Anreize, wie einen monatlich auszuzahlenden Bonus umfassen. Auch die Flexibilisierung des Verkürzungsgebots gehöre dazu. Ein weiterer Schlüsselfaktor stelle außerdem die Vernetzung der Akteure dar.

    Im Hinblick auf die Perspektive von Arbeitslosen und Arbeitssuchenden seien ausreichend Finanzmittel für die berufliche Weiterbildung vorhanden, sagte er. Diese Kontinuität werde sich in den kommenden Jahren fortsetzen. Dies treffe ...

    15.09.2020

    Frühpädagogische Fachkräfte: Plädoyer für einheitliche Ausbildung

    Kindergartengruppe (Symbolbild)

    Die Linksfraktion stößt mit ihrer Forderung nach einer bundesweiten Vereinheitlichung der Ausbildung von Erziehern, Mindestqualitätsstandards für die Kindertagesbetreuung, eine Fachkräfte-Offensive und einem größeren finanziellen Engagement des Bundes in der Kinder- und Jugendhilfe bei Gewerkschaften und Verbänden auf Unterstützung.

    Dies wurde in einer öffentlichen Anhörung des Familienausschusses am Montag über den Antrag der Linksfraktion mit dem Titel »Mehr Fachkräfte für gute Kitas und eine starke Kinder- und Jugendhilfe« deutlich. Alle geladenen Sachverständigen bestätigten, dass in allen Bereichen der Kindertagesbetreuung und der Kinder- und Jugendhilfe ein großer Fachkräftemangel herrscht. Der Bedarf an Fachpersonal werde sich in den kommenden Jahren weiter erhöhen, beispielsweise durch den geplanten Rechtsanspruch auf ganztägige Betreuung und Bildung von Kindern im Grundschulalter.

    15.09.2020

    All Hands In: Making Diversity Work for All

    OECD-Logo

    Krisen treffen gesellschaftliche Minderheiten oft überproportional hart, die aktuelle COVID-19-Pandemie zeugt davon. So sind etwa ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen erhöhten Gesundheitsrisiken ausgesetzt. Aber auch Migrant*innen sind stärker gefährdet – denn sie haben oft einen schlechteren Zugang zum Gesundheitssystem und arbeiten bzw. leben in beengten Wohnverhältnissen mit erhöhtem Ansteckungsrisiko.

    Die OECD-Studie All Hands In: Making Diversity Work for All untersucht insgesamt fünf gesellschaftliche Gruppen, die besonderen Benachteiligungen ausgesetzt sind: Immigranten, ihre Angehörigen und ethnische Minderheiten, LGBTI-Personen, ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen und Frauen. Zwar ist die Studie vor Ausbruch der aktuellen Krise entstanden, beschäftigt sich aber in vieler Hinsicht mit genau den Ungleichheiten, die die Krise noch verschärft.

    So konnte schon vor der Pandemie eine ...

    15.09.2020

    Lohnspreizung: Abstand zwischen Gering- und Besserverdienenden nimmt ab

    Euroscheine

    Bruttostundenverdienste von Gering- und Besserverdienenden nähern sich an -  Der Verdienstabstand zwischen Gering- und Besserverdienenden hat sich zwischen 2014 und 2018 leicht verringert.

    Nachdem das Statistische Bundesamt (Destatis) im Jahr 2014 einen Stopp der sogenannten Lohnspreizung berichtet hatte, zeigen die Ergebnisse der Verdienststrukturhebung 2018 erstmals eine Tendenz zur Lohnangleichung zwischen Gering- und Besserverdienenden: 2018 erzielten Besserverdienende das 3,27-Fache des Bruttostundenverdiensts von Geringverdienenden, während es 2014 noch das 3,48-Fache gewesen war.

    Lohnunterschiede verringern sich im Osten stärker als im Westen

    Besonders deutlich schließt sich die Lohnschere in Ostdeutschland. Hier erzielten Besserverdienende 2018 einen um das 2,80-Fache höheren Bruttostundenverdienst als Geringverdienende, 2014 war es noch das 3,31-Fache gewesen. In Westdeutschland war dieser Trend deutlich ...

    14.09.2020

    Mecklenburg-Vorpommern: Verlängerung der Regelstudienzeit geplant

    Leerer Hörsaal

    Landeskabinett beschließt Änderung des Landeshochschulgesetzes 

    In Mecklenburg-Vorpommern soll die individuelle Regelstudienzeit um ein Semester verlängert werden. Grund dafür sind die pandemiebedingten Einschränkungen im Sommersemester 2020 an den Hochschulen.

    Das Kabinett hat am 8. September 2020 eine entsprechende Änderung des Landeshochschulgesetzes beschlossen. Studierende, die wegen der Einschränkungen aufgrund der Corona-Krise im Sommersemester 2020 ihr Studium um ein Semester über die Regelstudienzeit hinaus verlängern müssen, können damit auch ein Semester länger BAföG-Förderung erhalten.

    »Der Beschluss ist ein wichtiges Signal an die Studierenden. Wir müssen verhindern, dass sie durch die Einschränkungen in der Corona-Krise Nachteile haben, wenn sie ihr Studium um ein Semester verlängern müssen«, kommentierte Wissenschaftsministerin Bettina Martin. Der Bund sehe zwar Einzelfallprüfungen vor, ...

    14.09.2020

    Kitas in Corona-Zeiten: Erfahrungen mit der Notbetreuung im Fokus

    Kindergartengruppe

    Hohe Beteiligung beim neuen KiTa-Register – Aktuelle Zahlen zu Betreuungskapazitäten, Schließungen und Infektionsgeschehen jetzt online 

    Das Deutsche Jungendinstitut (DJI) und das Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlichten am vergangenen Freitag den ersten Quartalsbericht der interdisziplinären Corona-KiTa-Studie. Schwerpunktthema sind die Erfahrungen der Kitas während der Notbetreuung im Frühjahr 2020, die das DJI im Rahmen einer explorativen Befragung von 83 Kita-Leitungen ab Ende April untersucht hat.

    Die Ergebnisse zeigen, dass die Kita-Leitungen in der Phase der Notbetreuung mit einer Fülle neuer organisatorischer Anforderungen konfrontiert waren, die sie in einer Situation der Unsicherheit bewältigen mussten. Insbesondere bei den Leitungen führte dies zu einer hohen zusätzlichen Belastung. Sorgen bereitete den Einrichtungen zudem die Aussicht auf eine Rückkehr zum ...

    11.09.2020

    Sozialdienstleister-Einsatzgesetz wird bis Ende 2020 verlängert

    Sozialdienstleister

    Mit dem Sozialdienstleister-Einsatzgesetz (SodEG) wird die Arbeit der sozialen Dienstleister im Zeitraum der Corona-Krise sichergestellt. Dafür helfen soziale Dienstleister bei der Bewältigung der Auswirkungen der Corona-Pandemie mit: Sie stellen in geeignetem und zumutbarem Umfang Arbeitskräfte, Räumlichkeiten und Sachmittel zur Verfügung.

    Dieses Gesetz bezieht sich auf alle sozialen Einrichtungen, die ihre Dienstleistungen auf Basis der Sozialgesetzbücher mit Ausnahme des SGB V und des SGB XI erbringen, beispielsweise im Bereich Rehabilitations- und Behindertenhilfe, der Arbeitsmarktpolitik sowie die Frühförderstellen. Mit der heutigen Verordnung verlängert die Bundesregierung die Dauer des besonderen Sicherstellungsauftrags bis zum 31. Dezember 2020.

    Bundesarbeitsminister Hubertus Heil:

    Viele soziale Dienstleister haben nach dem Lock-Down wieder ihre Arbeit aufgenommen und setzen sie ...

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