Nachrichten überregional

12.07.2024

AFBG: Rückgang der Geförderten in 2023 um 1,2 Prozent

Aufstiegs BaFöG

AFBG-Fördersumme steigt um 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 1.064 Millionen Euro

Im Jahr 2023 haben in Deutschland 190.100 Personen Förderungsleistungen nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (Aufstiegs-BAföG) erhalten.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sank damit die Zahl der Geförderten gegenüber dem Vorjahr um 2.300 oder 1,2 %. Insgesamt standen für das Aufstiegs-BAföG im Jahr 2023 Fördermittel in Höhe von 1.064 Millionen Euro zur Verfügung, das waren 3,6 % mehr als im Vorjahr.

Mit dem Aufstiegs-BAföG werden Teilnehmende an Maßnahmen der beruflichen Aufstiegsfortbildung durch Beiträge zu den Kosten der Bildungsmaßnahme und zum Lebensunterhalt finanziell unterstützt.

Mehr Männer in Teilzeitweiterbildung

Im Jahr 2023 wurden 84.000 Frauen und 106.100

...

11.07.2024

Wie nutzen Studierende KI-Tools an ihren Hochschulen?

 Arbeiten am Notebook mit KI Tools (Symbolbild)

Unterschiedliche Nutzung von Künstlicher Intelligenz während des Studiums

Die Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) im Studium variiert in Deutschland stark zwischen den verschiedenen Fächern.

Zwar werden KI-Tools wie ChatGPT zunehmend von Studierenden genutzt, die Nutzungshäufigkeit und die Anwendungsschwerpunkte unterscheiden sich jedoch je nach Fachrichtung stark.

Dies zeigt eine Befragung von mehr als 34.000 Studierenden im Rahmen des CHE Hochschulrankings im Wintersemester 2023/24.

Einsatz von KI-Werkzeugen in verschiedenen Studienfächern

Die schnelle Entwicklung von KI-Angeboten und deren Einsatzmöglichkeiten spiegelt sich auch im Studienalltag wider. Eine CHE-Studie zeigt, dass KI-Tools im Studium für unterschiedliche Zwecke eingesetzt werden.

Die Befragung von 34.147

...

10.07.2024

eID: Deutlicher Anstieg bei der Nutzung des elektronischen Personalausweises

Personalausweis (Symbolbild)

eID-Nutzung in Deutschland steigt auf 22 Prozent, besonders bei Generationen Z und Y.

Die Nutzung des elektronischen Personalausweises (eID) ist in Deutschland deutlich gestiegen. Laut eGovernment MONITOR 2024 verwenden nun 22 % der Bürger*innen die eID, was einen Anstieg von 8 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr darstellt.

Besonders ausgeprägt ist dieser Trend bei den jüngeren Generationen Z und Y, die eine deutlich höhere Akzeptanz zeigen.

Verbesserte Nutzungsbereitschaft

Auch die Nutzungsbereitschaft des elektronischen Personalausweises, also die Aktivierung und Nutzung der Funktion, hat sich verbessert. Der Anteil der Bürger*innen mit einem einsatzbereiten Online-Ausweis ist von 30 % auf 39 % gestiegen.

Dieser Anstieg zeigt, dass mehr Menschen den Nutzen und die Anwendungsfälle der eID

...

10.07.2024

Bildungsforschung stärken: Warum umfassende Bildungsdaten unerlässlich sind

VEREIN FÜR SOCIALPOLITIK

Für besseren Datenzugang im Bereich Bildung

Ein Positionspapier des Vereins für Socialpolitik plädiert für die Einführung eines umfassenden Bildungsverlaufsregisters, das alle Stufen formaler Bildung umfasst. Damit soll eine erhebliche Datenlücke in Deutschland geschlossen werden. Darüber hinaus wird ein geregelter Zugang der Forschung zu diesen Daten gefordert.

Langfristig solle dieses Register mit weiteren Datenquellen wie etwa aus den Bereichen Arbeitsmarkt, Steuern und Gesundheit verknüpft werden können, fordern die Auror*innen. So könnten auch langfristige Effekte von Bildung analysiert werden.

Bedarf an umfassenden Bildungsdaten

Um Bildungspolitik effektiv gestalten zu können, ist eine solide Datenbasis unerlässlich. Bildungspolitische Maßnahmen müssen auf empirischer Evidenz basieren,

...

09.07.2024

Wissenschaftliches Denken von Kindern wird langfristig durch das Elternhaus beeinflusst

 Mutter mit Tochter bei der Wissensvermittlung (Symbolbild)

Langfristige Effekte: Eltern prägen wissenschaftliches Denken stärker als Schulen

Eine neue Studie belegt erstmals den signifikanten Einfluss der Eltern auf das wissenschaftliche Denken ihrer Kinder. Bisher ging man davon aus, dass die Bildungseinrichtungen die Hauptverantwortung tragen.

Die Untersuchungen unter der Leitung von Christopher Osterhaus, Juniorprofessor für Entwicklungspsychologie an der Universität Vechta, zeigen jedoch, dass die Überzeugungen und Einstellungen der Eltern entscheidend sind.

Langzeitstudie mit überraschenden Ergebnissen

An der fünfjährigen Studie nahmen 161 Grundschulkinder im Alter von 6 bis 10 Jahren teil. Jedes Jahr testeten die Forscherinnen und Forscher das wissenschaftliche Denken, die Sprachkompetenz und die Intelligenz der Kinder. Parallel dazu

...

09.07.2024

Vier von zehn Berufstätigen kommen schlecht bis mittelmäßig erholt aus dem Urlaub zurück

 Frau am See Urlaub

Hoher Stress vor und nach dem Urlaub: Eine Herausforderung für Arbeitnehmer*innen

Der Urlaub, eigentlich die wichtigste Erholungszeit für Arbeitnehmer*innen, bringt oft nicht die erhoffte Entspannung.

Laut einer aktuellen Umfrage der Pronova BKK vom April 2024 fühlen sich 24 Prozent der Beschäftigten nach dem Urlaub wenig erholt, weitere 19 Prozent nur mittelmäßig. Gründe dafür sind die hohen Belastungen vor und nach dem Urlaub.

Vor dem Urlaub: Mehrarbeit und Überstunden

Der Stress beginnt schon vor dem Urlaub. Sechs von zehn Beschäftigten berichten von einer erheblichen Mehrbelastung vor dem Urlaub, die sich im Durchschnitt in acht zusätzlichen Arbeitsstunden niederschlägt. Diese Mehrarbeit ist notwendig, um die anstehenden Aufgaben vor dem Urlaub zu erledigen.

Auch nach dem Urlaub

...

09.07.2024

Erreichbar für den Job: Nur ein Drittel schaltet im Sommerurlaub komplett ab

Handy im Urlaub

Berufliche Erreichbarkeit im Urlaub: Mehrheit der Berufstätigen bleibt in Kontakt

Auch im Sommerurlaub erreichbar zu sein, ist für viele Berufstätige zur Normalität geworden.

Laut einer aktuellen Umfrage sind zwei Drittel (66 Prozent) der Berufstätigen, die in diesem Jahr einen Sommerurlaub geplant haben, auch während dieser Zeit beruflich erreichbar.

Vor allem die älteren Generationen, insbesondere die 50- bis 64-Jährigen, sind im Urlaub häufig für berufliche Anfragen erreichbar (73 Prozent). Bei den jüngeren Erwerbstätigen zwischen 16 und 29 Jahren sind es 51 Prozent.

Arbeitsfreier Urlaub für ein Drittel der Erwerbstätigen

Demgegenüber steht ein knappes Drittel (31 Prozent) der Berufstätigen, die in den Sommerferien komplett abschalten wollen. Diese Gruppe plant, keinerlei dienstlichen

...

09.07.2024

Leistungsbewertung in der Schule: Wenn sozioökonomischer Status (mit)entscheidet

 Jugendliche, stilisiert

Verzerrte Noten: Studie deckt Benachteiligungen in der Schule auf

Eine aktuelle Studie hat erhebliche Verzerrungen bei der Benotung von mehr als 14.000 Schülerinnen und Schülern der neunten Klasse in Deutschland aufgedeckt. Diese Verzerrungen hängen mit dem Geschlecht, dem Körpergewicht, der ethnischen Herkunft und dem sozioökonomischen Status der Eltern zusammen.

Die Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit weiterer Forschung zu diesem weit verbreiteten Phänomen im Bildungssystem.

Bedeutung der Schulnoten für die berufliche Zukunft

Die Noten in der Sekundarstufe können für die spätere berufliche Laufbahn entscheidend sein. Sandra Gilgen von der Universität Zürich und Richard Nennstiel von der Universität Bern haben untersucht, ob Schülerinnen und Schüler durch solche

...

05.07.2024

Empfehlungen zur DATI: Gründungskommission überreicht Vorschläge

BMBF 260

Innovative Förderansätze: DATI strebt schnelleren Wissenstransfer an

Gestern überreichte die Gründungskommission der Deutschen Agentur für Transfer und Innovation (DATI) ihre Empfehlungen an die Bundesministerin für Bildung und Forschung.

Die Kommission sieht im Aufbau der DATI eine große Chance, den Transfer im deutschen Wissenschafts- und Innovationssystem zu stärken.

Ziel: Transferexzellenz und Nutzerorientierung

Dr. Stefan Groß-Selbeck, Vorsitzender der Gründungskommission, erklärte, dass das übergebene Papier zentrale Prinzipien und Handlungsfelder für die zukünftige Leitung der DATI enthalte.

Die Kommission betonte eine konsequente Ausrichtung am Leitbild der Transferexzellenz. Ziel sei es, die Perspektive der Nutzenden in den Mittelpunkt der Gestaltung von Transfer und Innovation zu

...

05.07.2024

Digitalisierung in der österreichischen Erwachsenen- und Weiterbildung

Digitalisierung in der Erwachsenen  und Weiterbildung Österreichs

Die Digitalisierung stellt die Erwachsenenbildung vor große Herausforderungen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des AMS.

Digitalisierung in der Weiterbildung: Neue Chancen und Herausforderungen

Die Studie »Digitalisierung in der österreichischen Erwachsenen- und Weiterbildung« untersucht die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Erwachsenenbildung in Österreich und gibt Empfehlungen für die arbeitsmarktorientierte Qualifizierungslandschaft.

Ziel der Studie ist es, die Auswirkungen der Digitalisierung zu analysieren und Empfehlungen für eine arbeitsmarktorientierte Qualifizierungslandschaft zu geben. Sie umfasst sowohl eine Bestandsaufnahme der aktuellen Situation als auch die Entwicklung von Empfehlungen für die Zukunft.

Durchgeführt wurde die Studie im Auftrag des

...

04.07.2024

Teilnahmeaufruf zur Onlinebefragung von Arbeitnehmerinnen im MINT-Bereich

 MINT    Zwei Frauen an Maschine

Wichtige Erkenntnisse durch bundesweite MINT-Umfrage

Eine aktuelle bundesweite Onlinebefragung zielt darauf ab, Einblicke in die Arbeitsbedingungen und Ansichten junger Arbeitnehmerinnen im MINT-Bereich zu gewinnen. Die Umfrage richtet sich speziell an junge Frauen, die im Maschinen- und Anlagenbau tätig sind.

Themenbereiche der Befragung

Die Umfrage umfasst verschiedene Themenbereiche, um ein detailliertes Bild der aktuellen Situation zu erhalten. Dazu gehören Fragen zu den Rahmenbedingungen im Arbeitsumfeld, wie Arbeitszeiten, Arbeitsklima und Weiterbildungsmöglichkeiten. Darüber hinaus werden die Teilnehmerinnen zu ihren Ansichten über die Digitalisierung und andere disruptive Entwicklungen wie »New Work« befragt.

Bedeutung der Umfrageergebnisse

Die gewonnenen Erkenntnisse sind

...

04.07.2024

Zukunftsfähigkeit des deutschen Wissenschaftssystems: Sechs Schritte zur Erneuerung

Stifterverband

Die Vision eines zukunftsfähigen deutschen Wissenschaftssystems ist klar umrissen: attraktiv, resilient, dynamisch, flexibel und kreativ.

In ihrem gemeinsamen Papier »Veränderungen wagen: Neue Impulse für ein Hochschul- und Wissenschaftssystem der Zukunft« haben die VolkswagenStiftung und der Stifterverband sechs entscheidende Schritte herausgearbeitet, wie Politik und Wirtschaft gemeinsam mit der Wissenschaft Innovation und Zukunftsfähigkeit in Deutschland fördern können.

Herausforderungen und Handlungsbedarf

Deutschland steht vor großen Herausforderungen wie Klimawandel, Ressourcenknappheit, Alterung der Gesellschaft und geopolitischen Veränderungen. Gleichzeitig nimmt die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit des Landes ab. Um diese Schwächen zu überwinden, bedarf es erheblicher

...

04.07.2024

Mehrfachbelastungen von Kitas mit Kindern aus sozioökonomisch benachteiligten Familien

FES2

Zugang und Qualität in der frühkindlichen Bildung

Kitas stehen vor erheblichen Herausforderungen, wenn sie Kinder aus sozioökonomisch benachteiligten Familien betreuen. Der Zugang zu und die Nutzung von Kitas weisen deutliche soziale Ungleichheiten auf, die die Bildungs- und Entwicklungschancen der betroffenen Kinder beeinträchtigen können.

Dies ist eine der wesentlichen Erkenntnisse der Studie von Schieler und Menzel (2024), die eine detaillierte Analyse der Mehrfachbelastungen von Kitas in sozioökonomisch schwierigen Lagen vorlegt.

Ungleicher Zugang zu Kitas

Kinder aus sozial benachteiligten Familien besuchen seltener Kitas. Hübener et al. (2023) zeigen, dass trotz des gesetzlichen Anspruchs auf einen Kita-Platz weiterhin Unterschiede in der Nutzung bestehen, die auf sozioökonomische und

...

04.07.2024

Trotz Akademisierungsschub immer noch ungleicher Zugang zur Hochschule

DZHW4

Steigende Studienzahlen und ihre Auswirkungen

Seit Mitte der 2000er Jahre verzeichnet Deutschland einen deutlichen Anstieg der Studienanfänger*innen und Studienabschlüsse. Während im Jahr 2000 weniger als ein Drittel der jungen Erwachsenen ein Studium aufnahm, sind es heute etwa 50 Prozent.

Diese Entwicklung deutet auf eine umfassende Akademisierung hin, die jedoch nicht alle sozialen Gruppen gleichermaßen erreicht.

Soziale Herkunft beeinflusst Studienchancen

Trotz der Zunahme an Studienanfänger*innen bleiben deutliche soziale Ungleichheiten bestehen. Der »Bildungstrichter« des DZHW zeigt, dass Kinder aus akademischen Haushalten weiterhin überproportional häufig studieren. Von 100 Kindern aus akademischen Elternhäusern nehmen 78 ein Studium auf, während es bei Kindern aus

...

Bereitgestellt durch:
Logo BildungsSPIEGEL.de

Beratungsangebot öffnen
Beratungsangebot schließen

Gut beraten

Rufen Sie uns an:
0385 64682-12
Schreiben Sie uns:beratung@weiterbildung-mv.de