Nachrichten überregional

12.11.2018

Forschungsausgaben der Wirtschaft weiter gestiegen

Stifterverband2

Im Jahr 2017 gaben die Unternehmen für ihre eigene Forschung und Entwicklung rund 69 Milliarden Euro aus. Damit hat die Wirtschaft ihre Investitionen weiter ausgebaut, das ist das vorläufige Ergebnis der FuE-Erhebung des Stifterverbandes im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Im Vergleich zum Vorjahr sind die internen Ausgaben für Forschung und Entwicklung (FuE) der Wirtschaft um 9,3 Prozent gestiegen. Die vorläufigen Ergebnisse der FuE-Erhebung des Stifterverbandes zeigen, die Unternehmen gaben im zurückliegenden Jahr 68,6 Milliarden Euro aus. 2016 waren es noch 62,8 Milliarden Euro.

Auch für die FuE-Investitionen der Hochschulen und des Staates wird nach vorläufigen Schätzungen ein weiterer deutlicher Anstieg erwartet. Insgesamt dürfte der Anteil der FuE-Ausgaben am Bruttoinlandsprodukt für das Jahr 2017 ...

12.11.2018

BA plant in neuem Etat für 2019 mehr Geld für Qualifizierungsmaßnahmen ein

ba logo neu

Der Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit (BA) hat am 9. November 2018 den Haushalt für das Jahr 2019 beschlossen. Der Haushalt legte den Grundstein dafür, dass ab dem 1. Januar 2019 die Beitragszahler in einer Höhe von rund sechs Milliarden Euro entlastet werden können. Die finanziellen Mittel für aktive Weiterbildungsförderung werden aufgestockt.

Der Haushalt 2019 im Überblick

Den Einnahmen von 35,1 Milliarden Euro stehen Gesamtausgaben von 34,5 Milliarden Euro gegenüber. Die Beitragseinnahmen als Hauptfinanzierungsquelle liegen bei 29,6 Milliarden Euro. Der Haushaltsplan, der auf Grundlage der vorgesehenen Beitragssatzsenkung errechnet wurde, sieht einen Überschuss von 0,5 Milliarden Euro vor. Die prognostizierte Rücklage liegt bei 24,3 Milliarden Euro.

Entlastung für Beitragszahler ab dem 1. Januar 2019

Der Gesetzgeber plant, ...

12.11.2018

Englischkenntnisse von Deutschen unter 20 Jahren verschlechtert

EF

Am 30. Oktober erschien zum 8. Mal der EF English Proficiency Index (EF EPI), ein Ranking, das Englischkenntnisse in 88 Ländern und Regionen weltweit vergleicht. Die ersten drei Plätze belegen Schweden, die Niederlande und Singapur, aber auch Deutschland schaffte es erneut unter die ersten Zehn. Für den jährlich erscheinenden EF EPI wertet das Bildungsunternehmen EF Education First die Ergebnisse seiner weltweit stattfindenden Englisch-Tests aus – in diesem Jahr: 1,3 Millionen Testergebnisse von Erwachsenen ab 18 Jahren.

»Rund eine Milliarde Menschen auf der Welt sprechen Englisch als Zweitsprache, die Mehrheit von ihnen möchte grenzüberschreitend kommunizieren«, erklärt Geschäftsführer Niklas Kukat. »Mit der Veröffentlichung des EF English Proficiency Index möchten wir zeigen, wie wichtig Englisch für unser intellektuelles, kulturelles ...

12.11.2018

Fachinformationsdienst Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung stellt eBooks zur freien Verfügung

Fachportal Pädagogik 4

Mit mehr als 3.700 aktuellen internationalen E-Book-Titeln aus Erziehungswissenschaft, Bildungsforschung und Fachdidaktik startet der Fachinformationsdienst (FID) im Fachportal Pädagogik einen neuen Service. Die vom FID deutschlandweit lizenzierten E-Books stehen der Wissenschaft zur freien Verfügung. Sie erweitern das digitale Literaturangebot im Fachportal, das unter anderem umfassende Recherchemöglichkeiten und den Zugriff auf Open-Access-Publikationen bietet.

»Das E-Book-Angebot schließt eine weitere Lücke bei der digitalen Literaturversorgung. Es beinhaltet Publikationen internationaler Verlage, die bisher an vielen Hochschulbibliotheken nicht lizenziert sind«, sagt Dr. Julia Kreusch vom DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation. Das Institut koordiniert den Fachinformationsdienst, der von einem Konsortium getragen wird, das sich aus fünf wissenschaftlichen Einrichtungen und Bibliotheken zusammensetzt. Die E-Books werden im Such- und Nachweisraum des Fachportals ...

10.11.2018

Metavorhaben zur Digitalisierung im Bildungsbereich gestartet

IWM2

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat ein Metavorhaben zur »Digitalisierung im Bildungsbereich« bewilligt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Wissensmedien (IWM) werden zusammen mit weiteren Leibniz-Instituten, dem Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) und dem Deutschen Institut für Erwachsenenbildung - Leibniz-Institut für Lebenslanges Lernen (DIE), unter Leitung des Learning Lab der Universität Duisburg-Essen über fünf Jahre etwa 50 Forschungsvorhaben des Ministeriums aus verschiedenen Bildungsbereichen begleiten.

Das Tablet im Klassenzimmer und die Lern-App am Schreibtisch – Lehren und Lernen mit digitalen Medien findet inzwischen in allen Bildungsbereichen statt, von der frühen Bildung über Schulen und Betriebe bis zur Lehrer- sowie Erwachsenenbildung. In diesen unterschiedlichen Bildungsbereichen wird das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in den ...

08.11.2018

Hochschulpakt soll fortgesetzt werden

Deutscher Bundestag 2

Der Hochschulpakt soll fortgeführt werden. Darüber sind sich die im Deutschen Bundestag vertreten Fraktionen einig. Nur die AfD sieht das anders: Sie möchte den Hochschulpakt befristen. Das wurde am Mittwoch in der Sitzung des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung in Berlin deutlich. Der Sitzung lagen die Anträge von Bündnis 90/Die Grünen »Neue Dynamik für die Hochschulfinanzierung«, der Antrag der FDP »Hochschulpakt 4.0 - Qualitätsoffensive für die Lehre«, der Antrag der AfD »Neuer Hochschulpakt 2012« und der Antrag der Linken »Finanzierung der Wissenschaft auf eine arbeitsfähige Basis stellen« zugrunde.

Auch in der Zukunft sollen ausreichend Studienplätze bei gleichzeitig hoher Qualität sichergestellt werden, forderte der Vertreter von Bündnis 90/Die Grünen. Bund und Länder sollten die Finanzierung guter ...

07.11.2018

Digitalisierung verändert Personalarbeit

McKinsey2

Aktuelle Studie von Stifterverband und McKinsey: Personaler nutzen immer mehr digitale Auswahltests, Planspiele und automatisierte Analysen. Rund 280 000 Akademiker werden in fünf Jahren mit Unterstützung von Online-Tools eingestellt. Unternehmen wollen die Anzahl der Weiterbildungstage für ihre Mitarbeiter auf fünf Tage pro Jahr ausbauen.

Neue digitale Technologien werden auch die Arbeit von Personalabteilungen in den Unternehmen massiv verändern. Digitale Auswahltests, Planspiele oder automatisierte Analysen von Bewerberprofilen auf Online-Plattformen werden für die Personalgewinnung und –entwicklung bis 2023 eine immer stärkere Rolle spielen. Die Personalabteilungen reagieren damit auf die Notwendigkeit, ausreichend Fachkräfte mit technologischen Fähigkeiten zu finden und die bestehende Belegschaft in neuen Schlüsselqualifikationen weiterzubilden.

Das sind die zentralen Ergebnisse einer aktuellen Studie von Stifterverband und McKinsey & ...

07.11.2018

Zukunft der Arbeit: 21 neue Jobprofile der Zukunft ausfindig gemacht

Center 4   Cognizant

In der neuen Studie »21 More Jobs of the Future« (21 neue Jobs der Zukunft) diskutiert Cognizant das Gegenmittel zu den üblichen Schreckensszenarien, in denen Maschinen die Menschen ersetzen. Auch wenn die Zukunft einer automatisierten Belegschaft beängstigend sein kann, wird die Revolution der künstlichen Intelligenz (KI) eine große Zahl von Möglichkeiten für die Unternehmen und Einzelpersonen schaffen, die vorbereitet sind.

Auch wenn erwartet wird, dass 20 Prozent der eher verwaltenden Teile eines Jobs von einer Maschine übernommen werden, wird die Vierte Industrielle Revolution zu einem digitalen Boom der Weltwirtschaft führen – in einer von KI, Automatisierung, Algorithmen, Bots und Big Data charakterisierten Welt. Dabei mischen sich futuristische Vision mit plausiblen Argumenten.

Unabhängig davon, wie technologisch unser ...

07.11.2018

Globale KI-Strategien vorgestellt

Deutscher Bundestag 2

Die Enquete-Kommission »Künstliche Intelligenz - Gesellschaftliche Verantwortung und wirtschaftliche, soziale und ökologische Potenziale« hat am Montag ihre Beratungen mit inhaltlicher Grundlagenarbeit fortgesetzt. Die Kommissionsmitglieder befassten sich dabei schwerpunktmäßig mit Strategien zur Künstlichen Intelligenz (KI) in Europa, den USA und China.

In nicht-öffentlicher Sitzung berichtete zunächst Carl-Christian Buhr, stellvertretender Kabinettschef der EU-Kommissarin Mariya Gabriel, über die KI-Strategie der EU-Kommission. Buhr stellte die Schwerpunkte der Strategie vor, etwa die Stärkung privater und öffentlicher Investitionen in dem Bereich. Ziel sei es, die Gesamtinvestitionen bis 2020 um 20 Milliarden Euro zu steigern. Dazu hat die Kommission unter anderem angekündigt, die Mittel des Forschungs- und Innovationsprogramms »Horizont 2020« von 2018 bis 2020 auf 1,5 Milliarden Euro aufzustocken. Buhr verwies ...

07.11.2018

Digitale Bildung: Hessen im Bild der Bundespolitik

Deutscher Bundestag 2

Der von der Bundesregierung am 2. Mai 2018 beschlossene Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Grundgesetzes (Artikel 104c, 104d, 125c, 143e des Grundgesetzes- GG) schafft die verfassungsrechtliche Grundlage zur Umsetzung der im Koalitionsvertrag vereinbarten Investitionsoffensive für Schulen. Durch Aufhebung der Beschränkung der Finanzhilfekompetenz des Bundes zur Mitfinanzierung von Investitionen auf finanzschwache Kommunen in Artikel 104c GG wird die Möglichkeit des Bundes erweitert, die Länder und Kommunen bei ihren gesamtstaatlich bedeutsamen Investitionen in die kommunale Bildungsinfrastruktur zu unterstützen. Die Kultushoheit der Länder bleibt hiervon unberührt.

Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf die Kleine Anfrage der FDP-Fraktion.

Die FDP-Fraktion hatte darauf aufmerksam gemacht, dass in zahlreichen bundesweiten Vergleichen das Land Hessen zurückfalle, eben auch im Bereich ...

07.11.2018

Am Start: Fachkräftestrategie der Bundesregierung

Fachkräfte sichern

Bundesregierung will neue Weiterbildungskultur etablieren und qualifizierte Zuwanderung fördern 

Am 6. November 2018 haben die Ministerinnen und Minister Hubertus Heil, Franziska Giffey und Anja Karliczek, Peter Altmaier und Horst Seehofer gemeinsam in Berlin eine Fachkräftestrategie vorgestellt und diese mit den Spitzen der Sozialpartner, Länder, Kammern und der Bundesagentur für Arbeit diskutiert.

Zum damit verbundenen Start der Umsetzung der Fachkräftestrategie betonte Bundesministerin Anja Karliczek:

Alle paar Wochen verlangen unsere Smartphones ein Update. Ein Zeichen, wie zügig Fortschritt stattfindet und dass wir es selbst in der Hand haben, wie wir damit umgehen. Auch der Arbeitsalltag eines jeden Einzelnen verändert sich und verlangt Updates. Mir ist wichtig, dass wir jedem Einzelnen mit guten Weiterbildungschancen das passende Update ...

06.11.2018

FiBS: Bis 2030 fehlen 20.000 Lehrkräfte an berufsbildenden Schulen

FiBS4

Zuletzt steigende Geburtenzahlen, eine weiterhin hohe Zuwanderung und höhere allgemeinbildende Schulabschlüsse führen zu einem Anstieg der Schülerzahlen in berufsbildenden Schulen ab Anfang der 2020er Jahre. In allen Ländern liegen die voraussichtlichen Schülerzahlen höher als von der Kultusministerkonferenz vorhergesagt; entsprechend werden mehr – nicht weniger – Lehrkräfte benötigt.

Dies ist das Ergebnis einer Prognose des FiBS Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie zur Entwicklung des berufsbildenden Schulbereichs in den 16 Ländern. Finanziert wurde die Studie, die heute von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft veröffentlicht wird, von der Max-Traeger-Stiftung.

Die demografische Entwicklung in Deutschland und die hohe Zuwanderung machen sich nicht nur in den Grund- und weiterführenden Schulen bemerkbar, sondern führen nach und nach auch in den berufsbildenden Schulen ...

06.11.2018

Pendeln macht nicht kränker, geht aber auf die Nerven

TK2

Fast die Hälfte der Beschäftigten in Deutschland (45 Prozent) sind Berufspendler, ihr Arbeitsplatz liegt in einem anderen Kreis als ihr Zuhause.

Das geht aus dem TK-Report »Mobilität in der Arbeitswelt« hervor. Danach sind Pendler insgesamt zwar weniger krankgeschrieben als Beschäftigte mit kurzem Arbeitsweg, sie sind aber mehr von psychischen Erkrankungen betroffen. Die TK möchte mit der Studie darauf aufmerksam machen, dass sich ein modernes Betriebliches Gesundheitsmanagement auch den Belastungen des Pendelns widmen muss und sieht hier auch Verkehrspolitik und -betriebe in der Pflicht.

Pendler seltener und weniger krankgeschrieben

Wie bereits die Vorläuferstudie der TK 2012, zeigt auch die 2018er Auswertung, dass Berufspendler statistisch gesehen mit 13,7 Fehltagen in 2017 insgesamt einen halben Tag weniger krankgeschrieben ...

06.11.2018

CDU will Weiterbildung umkrempeln

MILLA

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Thomas Heilmann, CDU-Bundestagsabgeordneter und Leiter einer internen Arbeitsgruppe, möchte »die Leute zum Lernen« anregen. Hierzu schlägt er eine staatlich geförderte Plattform namens »Modulares Interaktives Lebensbegleitendes Lernen für Alle« (Milla) vor. Damit solle E-Learning an Attraktivitärt gewinnen.

Das »Milla«-Konzept soll nach Medienberichten ein breitgefächertes Angebot umfassen, zu dem ein Jeder Angebote einstellen könne, die dann auch finanziell entgolten werden. Heilmann verfolge damit das Ziel, die Plattform bereits 2021 der Öffentlichkeit  zur Verfügung zu stellen.

Zuvor jedoch muss noch der CDU-Bundesvorstand dem Vorhaben zustimmen, damit es im Dezember dem CDU-Parteitag zur Beschlussfassung vorgelegt werden kann.

 

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