Film und Gespräch mit Heika Rode zum Gedenkort KZ Uckermark und Kontinuitäten der Ausgrenzung
- Veranstaltungsort
- 17489 Greifswald
STRAZE - Stralsunder Str. 10 - Datum
- 24.07.2026, 18:00 Uhr
- Beschreibung
Abschluss der Ausstellung zum KZ Uckermark, Film und Gespräch mit Heika Rode zum Gedenkort KZ Uckermark und Kontinuitäten der Ausgrenzung.
Im Konzentrationslager (KZ) Uckermark, wurden junge Frauen* und Mädchen* eingesperrt, gequält und gedemütigt. Von 1942 bis 1945 waren dort insgesamt ca. 1.200 Mädchen* und junge Frauen* inhaftiert.
Die Mehrzahl der minderjährigen Jugendlichen (unter 21) wurde dorthin gebracht, weil sie zur Zeit des Nationalsozialismus (NS) von den Fürsorgebehörden als ›asozial‹ diskriminiert worden waren.
Maria Potrzeba wurde vorgeworfen, eine sexuelle Beziehung zu dem polnischen Zwangsarbeiter Florian Spionska zu haben. Sie war zu diesem Zeitpunkt 14 Jahre alt. Nach einem Verhör durch die Gestapo wurde sie in das Jugendkonzentrationslager Uckermark eingeliefert.
Maria leidet bis heute unter ihrer Verfolgung. Wie in allen Familien gibt es auch in ihrer Familie generationsübergreifende Auswirkungen der Verfolgungsgeschichte.
Im Film"... dass das heute noch immer so ist" erzählen Nichten und Neffen, wie sie von der Verfolgung ihrer Tante erfahren haben und was diese Geschichte für sie bedeutet. (Dokumentation, 60 Minuten, 2016, Regie: Heika Rode, Tom Weller).
Nach dem Film wird Regisseurin Heika Rode über Kontinuität der Ausgrenzung, Film als Mittel der Erinnerung, die Arbeit der Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark und zeitgemäße Formen des Gedenkes sprechen.
Mit der Veranstaltung beenden wir die Ausstellung zum Gedenkort KZ Uckermark in der STRAZE.
Die Ausstellung kann vor der Veranstaltung ab 18 Uhr besichtigt werden.
Die STRAZE ist mit dem Rollstuhl befahrbar, es gibt eine rollstuhlgerechte Toilette (EG). Als alternative Sitzmöbel stehen Sitzsäcke zur Verfügung. Sprecht uns gern an, wenn euch etwas fehlt.
- Teilnahmegebühr
- kostenfrei
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