Nachrichten überregional

24.03.2017

Führungskräfte: Digitale Transformation erhöht den Stress

ODGERS BERNDTSON2 Manager spüren erhöhten Wettbewerbsdruck - Transparenz von Produkten, Preisen und Köpfen als Ursache - Persönliche Kommunikation und Führungsverhalten leiden   

Die fortschreitende digitale Transformation wird von Führungskräften nicht mehr nur positiv gesehen. So spüren mehr als drei Viertel der Manager im Raum D-A-CH einen zunehmenden Wettbewerbsdruck. Stressfaktoren sind u.a. die vollständige Transparenz von Produkten und Dienstleistungen, der damit einhergehende Preisverfall sowie die Sozialen Medien mit ihren Bewertungsplattformen, wie eine aktuelle Studie von Odgers Berndtson ergeben hat.  
Zudem bemängeln die Manager eine Verschlechterung von Kommunikation und Führungsverhalten. Die Unternehmen sind aufgefordert, Kritik und Vorbehalte ihrer Führungskräfte ernst zu nehmen und diese besser in den Transformationsprozess einzubeziehen.76 Prozent der insgesamt 2.100 Teilnehmer des aktuellen Manager-Barometers spüren einen erhöhten Wettbewerbsdruck durch die digitale Transformation.

Hauptgründe hierfür sind die vollständige internationale Transparenz von Produkten und Dienstleistungen (75 Prozent) sowie von deren Preisen (61 Prozent), der zunehmende globale Kampf um die besten Köpfe ...

24.03.2017

IAB-Prognose 2017: Arbeitsmarkt stellt neue Rekorde auf

IAB4

Die Zahl der Erwerbstätigen wird 2017 um rund 670.000 auf 44,26 Millionen steigen – ein neuer Rekord  

Das geht aus der Arbeitsmarktprognose 2017 des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Die Arbeitslosigkeit wird im Jahresdurchschnitt 2017 voraussichtlich bei 2,53 Millionen Personen liegen. Das sind rund 160.000 weniger als im Jahresdurchschnitt 2016. Damit wird der IAB-Prognose zufolge der tiefste Stand nach 1990 erreicht. »Die gute Entwicklung kompensiert die zusätzlichen Arbeitslosmeldungen von Flüchtlingen«, erklärte Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs »Prognosen und Strukturanalysen«, am Freitag in Nürnberg.

Das IAB erwartet in seiner Prognose für das Jahr 2017 ein Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,4 Prozent. 2016 nahm das BIP um 1,9 Prozent zu. »Die aktuellen Konjunkturindikatoren zeichnen ...

24.03.2017

Allianz für Aus- und Weiterbildung: Duale Ausbildung hat Zukunft!

Allianz fuer Aus  und Weiterbildung2 Gestern haben sich die Spitzen der Allianz für Aus- und Weiterbildung bei ihrem jährlichen Treffen zur Lage auf dem Ausbildungsmarkt ausgetauscht. Im Fokus des diesjährigen Treffens von Bund, Wirtschaft, Gewerkschaften, Ländern und Bundesagentur für Arbeit standen die Themen Qualität und Attraktivität der dualen Ausbildung sowie deren Integrationskraft mit Blick auf einheimische wie geflüchtete junge Menschen.

 
Die Spitzen sind überzeugt: »Duale Ausbildung hat Zukunft. Gute berufliche Aus- und Weiterbildung sichert die Fachkräfte von morgen und bietet jungen Menschen hervorragende berufliche Perspektiven. Dafür wollen und werden sich die Partner künftig noch stärker einsetzen. Alle Jugendlichen sollten zudem möglichst früh gute Einblicke in die berufliche Praxis bekommen. Die Partner haben sich deshalb heute auf gemeinsame Qualitätskriterien für Schülerbetriebspraktika geeinigt«.

24.03.2017

Studie: 10.000 Fachleute für digitale Medien gesucht

WBS

Steigende Nachfrage nach Online-Redakteuren, Online-Marketing-Spezialisten, Webdesignern und App-Entwicklern 

Deutsche Unternehmen suchen verstärkt Fachleute und Spezialisten für die Onlinekommunikation in den Bereichen Webdesign, Online-Marketing und App-Entwicklung. Das ist das Ergebnis einer aktuellen WBS-Untersuchung des Stellenmarktes. Danach waren in den untersuchten Berufen aus den Bereichen Marketing/PR/Werbung/Multimedia im Januar 2017 9.500 Stellen ausgeschrieben, ein Zuwachs von über 16 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Die Online-Spezialisten werden dabei nicht nur von Verlagen und Online-Händlern (zum Beispiel Amazon, C&A oder Zalando) gesucht, sondern verstärkt von immer mehr Unternehmen aus nahezu allen Branchen (zum Beispiel Allianz, Daimler oder Hilti). Neben Online-Marketing-Experten, mit 650 Stellenangeboten, wurden im Auswertungszeitraum Januar 2017 vor allem Webprogrammierer mit Webdesign-Kenntnissen (1740), Mediengestalter (knapp 1.000), Online-Marketing-Experten (650) sowie App-Entwickler ...

23.03.2017

[Standpunkt]: Mit agilen Coaches agiler werden

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Katja von Bergen2 Ein Beitrag aus unserer »Standpunkte«-Reihe von Katja von Bergen, Bruchsal.

»Wir wollen agiler werden.« Das verkünden zurzeit viele Unternehmen. Dabei vergessen sie leider meist, dass Agilität eine Veränderung der Kultur in der Organisation erfordert – und nicht nur das Einführen neuer Begriffe und Methoden.

Spätestens seit Daimler-Chef Dieter Zetsche im Oktober 2016 das Leitbild einer neuen agilen Organisation verkündete, ist klar: Agilität führt kein Nischendasein mehr in den Unternehmen; sie ist zu einem Trend mutiert, der alle Branchen erfasst. Sogar Konzerne wollen nun ähnlich wie Startups agieren und ihre Organisationen »agilisieren«.

Dabei verfahren sie häufig nach folgendem Schema: Agile Teams werden eingerichtet, den Projektleitern wird das »Handbook of Scrum« in die Hand gedrückt. Und dann ...

22.03.2017

Bundesregierung stärkt internationales Engagement in der dualen Ausbildung

Bundesregierung2

Bilanzkonferenz zur internationalen Berufsbildung zieht positives Fazit - Berufliche Bildung im Ausland aber oftmals noch nicht anerkannt genug 

Viele Länder kämpfen mit den Folgen von hoher Jugendarbeitslosigkeit und dem Mangel an Fachkräften. Die Verbesserung der Berufsbildungssysteme steht in diesen Ländern daher im Fokus der Politik. Das deutsche Ausbildungssystem wird weltweit als Erfolgsmodell gesehen und die Nachfrage nach einer Zusammenarbeit mit Deutschland wächst stetig.

Es ist die Strategie der Bundesregierung, die Aktivitäten der vier maßgeblich für die internationale berufliche Bildung zuständigen Bundesministerien zu verzahnen. Dies hat sich als erfolgreich erwiesen, das langjährige Engagement der Bundesregierung wird nun weiter ausgebaut. Zu diesem Ergebnis kommen das Bundesbildungsministerium, das Auswärtige Amt, das Bundeswirtschaftsministerium und das Bundesentwicklungsministerium bei ihrer heutigen ...

22.03.2017

Rund jedes sechste Unternehmen nutzte 2016 Cloud Computing

destatis

Im Jahr 2016 nutzten 17 Prozent der Unternehmen in Deutschland mit mindestens 10 Beschäftigten kostenpflichtige IT-Dienste über Cloud Computing. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der Computermesse CeBIT mitteilt, entsprach dies einem Anstieg um 5 Prozentpunkte im Vergleich zum Jahr 2014.

Cloud Computing für Unternehmen bedeutet, dass über das Internet IT-Dienste wie Software oder Speicherplatz, sogenannte Cloud Services, bedarfsgerecht bereitgestellt und nutzungsabhängig abgerechnet werden.

Die Nutzung von Cloud Computing nahm mit der Unternehmensgröße zu. Während 15 % der kleinen Unternehmen (10 bis 49 Beschäftigte) Cloud Computing nutzten, lag der Anteil bei den mittelgroßen Unternehmen (50 bis 249 Beschäftigte) bei 21 %. Bei Großunternehmen (250 und mehr Beschäftigte) waren es sogar 38 %.

Die Unternehmen nutzten Cloud ...

21.03.2017

Deutscher Bildungsexport: Auf Wachstum ausgerichtet

iMOVE4

iMOVE analysiert die Trends der vergangenen zehn Jahre 

Der Export beruflicher Aus- und Weiterbildung ist heute ein stabiles und auf Dauer aussichtsreiches Geschäftsmodell der deutschen Bildungswirtschaft. Über zwei Drittel der Bildungsanbieter aus Deutschland erwarten, dass ihr Auslandsgeschäft weiter wächst. Damit sieht die Branche ihre Exportperspektiven so optimistisch wie kaum eine andere. Sie kann sich vor allem den guten internationalen Ruf des dualen Berufsbildungssystems in Deutschland zu Nutze machen.

Das zeigen die Befragungen der Bildungsexporteure aus den vergangenen zehn Jahren, die iMOVE regelmäßig als Trendbarometer veröffentlicht hat und nun in einer neuen Analyse mit dem Titel »Auf Wachstum ausgerichtet« zusammenfasst.

Nach Einschätzung der Bildungsanbieter aus Deutschland arbeiten rund 2.500 von ihnen exportorientiert. Sie waren zwischen 2007 und ...

21.03.2017

Neue Arbeitszeiten: Vorschläge werden heftig diskutiert

Deutscher Bundestag 2

Die Vorschläge von Linken und Grünen zur Reduzierung der Wochenhöchstarbeitszeit und zur Einführung von Wahlarbeitszeiten stoßen bei Arbeitgeberverbänden auf deutliche Kritik. Das wurde in einer Öffentlichen Anhörung des Bundestagsausschusses für Arbeit und Soziales am Montagnachmittag deutlich. Gegenstand der Anhörung war ein Antrag der Fraktion Die Linke, der unter anderem eine Reduzierung der wöchentlich zulässigen Arbeitszeit von 48 auf 40 Stunden fordert. Ebenfalls zur Diskussion stand ein Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, in dem sich die Fraktion unter anderem für einen Wahlarbeitszeitkorridor von 30 bis 40 Stunden ausspricht, in dessen Rahmen die Beschäftigten ihre Arbeitszeiten nach oben oder unten anpassen können.

Als »vollkommen falsch« bezeichnete der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) die These, dass ...

20.03.2017

IV/2016: Quote der offenen Stellen im Euroraum bei 1,7 Prozent (EU28: 1,8 Prozent)

EuroStat2

In der EU28 lag die Quote der offenen Stellen im vierten Quartal 2016 bei 1,8%. Damit war sie unverändert gegenüber dem Vorquartal, verzeichnete jedoch einen Anstieg gegenüber 1,7% im vierten Quartal 2015. Im Euroraum (ER19) lag die Quote der offenen Stellen im vierten Quartal 2016 bei 1,7%. Damit verzeichnete sie einen Anstieg gegenüber 1,6% im Vorquartal sowie ebenfalls 1,6% im vierten Quartal 2015.

Das geht aus Zahlen hervor, die von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlicht wurden.Mit 2,6% gehörte Deutschland zu den Mitgliedstaaten mit den höchsten Quoten der offenen Stellen, nach der der Tschechischen Republik (3,0%) und Belgien (2,9%) und vor dem Vereinigten Königreich (2,5%). Die niedrigsten Quoten wurden in Griechenland (0,3%), Zypern (0,6%), ...

20.03.2017

Weiterbildung: Entscheidender Erfolgsfaktor für die Karriere

ils4

Eine aktuelle forsa-Studie im Auftrag des ILS belegt: Für 78 % der Befragten ist eine Weiterbildung ein entscheidender Erfolgsfaktor in ihrer Karriere. Neben mehr Kompetenz im Beruf wirken sich Weiterbildungen besonders positiv auf die Zufriedenheit und das Selbstbewusstsein aus. Mehr als die Hälfte der Deutschen planen daher in diesem Jahr sich weiterzubilden.

Zu diesen Ergebnissen kommt eine repräsentative forsa-Studie, die zum zwölften Mal in Folge im Auftrag des ILS durchgeführt wurde. In der Gruppe der 26- bis 30-Jährigen ist das Weiterbildungsengagement im Vergleich zum Vorjahr am stärksten gestiegen. Gleich zu Beginn der Karriere können so entscheidende Wettbewerbsvorteile erlangt werden. Insgesamt plant mehr als jeder Zweite in Deutschland sich 2017 weiterzubilden, 42 Prozent haben bereits konkrete Pläne ...

20.03.2017

[Standpunkt]: Movement & Agilität: Wie Organisationen beweglich werden

{tab Beitrag}

Kissel Klaus klein Ein Beitrag aus unserer »Standpunkte«-Reihe von Klaus Kissel, Urbar bei Koblenz.

Einigkeit besteht heute weitgehend in den Unternehmen: Unsere Organisation muss flexibler und agiler werden, um in der VUCA-Welt erfolgreich zu sein. Unklar ist jedoch oft noch: Welche strukturellen und kulturellen Veränderungen sind hierfür nötig?

 

Im Oktober 2016 verkündete Dieter Zetsche, der Vorstandsvorsitzende des Daimler-Konzerns, das Leitbild einer neuen agilen Organisation für sein Unternehmen. Spätestens seitdem ist klar: Agilität ist ein Mega-Trend, der alle Branchen erfasst. Denn zunehmend wächst in den Unternehmen die Erkenntnis:

  • Unsere durch eine pyramidenartige Hierarchie geprägten Strukturen sind zu starr, um die Herausforderungen der VUCA-Welt (Volatility, Uncertainty, Complexity, Ambiguity) zu meistern. Und:
  • Unsere Kommunikations- und Entscheidungswege, sind zu träge und langsam, ...

18.03.2017

hop-on: Wege zum Berufsabschluss für Geflüchtete

hop on Das Projekt Hop-on will erwachsene Neuankommende in Deutschland, die älter als 25 Jahre sind und eine Aufenthaltsgestattung, Duldung oder Aufenthaltserlaubnis (befristet oder unbefristet) besitzen, informieren und bei selbstbestimmten Entscheidungen über die Gestaltung ihrer beruflichen Zukunft unterstützen.  

Die digitale Informationsplattform bringt die Bedeutung eines Berufsabschlusses für die Chancen auf dem Arbeitsmarkt in diesen Entscheidungsprozesses ein und begleitet ein paar Stationen auf diesem Weg. Die rechtlichen Rahmenbedingungen für Asylantragstellende werden dabei berücksichtigt.
 
Das Portal möchte verschiedene Wege zum Berufsabschluss begleiten und wendet sich hierbei an
  • Personen mit beruflichen Erfahrungen, jedoch ohne (anerkannten) Berufsabschluss
  • Personen, die Beruf erlernen wollen
  • Personen, die als HelferIn arbeiten und einen Berufsabschluss machen möchten

Als Hilfsmittel stehen hierzu ein persönlicher »Fahrplan«, Videos mit Erfahrungsberichten anderer ...

17.03.2017

Studie: Hohes Engagement bei der Integration von Flüchtlingen

DGFP5

Eine Kurzbefragung der Deutschen Gesellschaft für Personalführung e.V. (DGFP) zeigt: Unternehmen sind nach wie vor sehr engagiert bei der Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt. Die Beschäftigung in Praktikum, Ausbildung oder festem Arbeitsverhältnis soll 2017 nochmals ausgebaut werden. Verbesserungspotenzial gibt es laut Umfrage bei der Sprachförderung, der Behördenabstimmung und bei flexiblen Qualifizierungsmodellen. 

Auch wenn es derzeit ein wenig stiller geworden ist um Flüchtlinge in Deutschland, so gehören sie doch in vielen Unternehmen mittlerweile zum festen Kollegenkreis. Wie eine Kurzbefragung der Deutschen Gesellschaft für Personalführung e.V. (DGFP) zeigt, ist das Thema bei 57,3 Prozent der Unternehmen aktuell und bei knapp einem Drittel (30,3 Prozent) nach wie vor von sehr hohem Interesse.

Dabei geben knapp 72 Prozent ...

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