Nachrichten überregional

17.02.2017

Social Media: Unternehmen schöpfen das Potenzial noch nicht richtig aus

ZEW2

Die sozialen Netzwerke bieten Unternehmen vielfältige Möglichkeiten, sie für ihren Unternehmenserfolg zu nutzen. Allerdings schöpfen bisher viele von ihnen das vorhandene Potenzial noch nicht richtig aus, beispielsweise in Bezug auf die Verbesserung eigener Produkte und Dienstleistungen. Diese Chancen ungenutzt zu lassen ist bedenklich, denn bereits jetzt erwartet jedes zweite Unternehmen der Informationswirtschaft, das in den sozialen Medien aktiv ist, dass deren Bedeutung für den Unternehmenserfolg in den nächsten beiden Jahren weiter zunehmen wird. Aktuell geht dagegen nur knapp ein Viertel dieser Unternehmen von einer hohen Bedeutung sozialer Medien für den Unternehmenserfolg aus.

Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, bei Unternehmen der Informationswirtschaft in Deutschland.

Allein die Einrichtung eines ...

17.02.2017

Wir brauchen mehr MINT-Fachkräfte

Deutscher Bundestag 2

Um den Vorsprung des Hochtechnologiestandortes Deutschland zu halten und auszubauen, braucht das Land hochqualifizierte Fachkräfte, insbesondere in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, kurz: MINT. Attraktive Produkte, Spitzenforschung und Innovationsfähigkeit sind die Stärken der deutschen Wirtschaft und tragen in erheblichem Maße zum gesellschaftlichen Wohlstand bei. Das schreiben die Fraktionen aus CDU/CSU und SPD in ihrem Antrag.

Die Fraktionen fordern die Bundesregierung auf, im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel die MINT-Bildung in Deutschland zu stärken, Innovationsfähigkeit zu fördern und dadurch dem Fachkräftemangel im MINT-Bereich früh entgegenzuwirken. Dazu zähle die Förderung von naturwissenschaftlicher Kompetenz von der frühkindlichen Bildung über die Schule, die berufliche Bildung sowie die Hochschule bis hin zur berufsbegleitenden Weiterbildung. Kein Talent solle verloren gehen.

MINT-Bildung ...

16.02.2017

Grüne fordern höheres BAföG

Deutscher Bundestag 2

Das BAföG ist das Bildungsgerechtigkeitsgesetz Nummer eins und ist das Finanzierungsinstrument für Bildungsaufstieg und Zugangschancen. Das schreiben Bündnis 90 /Die Grünen in einem Antrag . BAföG sei ein Rechtsanspruch - kein Almosen - und es habe in seiner 45-jährigen Geschichte dazu beigetragen, jungen Menschen aus einkommensarmen Elternhäusern den Zugang zum Hochschulstudium zu ermöglichen. Damit das BAföG auch in Zukunft attraktiv bleibe, müsse es beherzt ausgebaut werden.

Die Grünen fordern in ihrem Antrag zum Herbst 2017 die BAföG-Sätze um sechs Prozent und die Freibeträge vom Einkommen von Eltern, Ehepartnern, Lebenspartnern sowie von Auszubildenden um drei Prozent zu erhöhen. Zudem sollen im BAföG geeignete Indexierungen für dynamische, regelmäßige und automatische Erhöhungen von Fördersätzen und Freibeträgen eingeführt werden. Zur ...

16.02.2017

Projektion: Arbeitskräfteangebot sinkt auch bei hoher Zuwanderung

IAB4

Projektion des Erwerbspersonenpotenzials bis 2060:  Auch bei einer Nettozuwanderung von 200.000 Personen jährlich sinkt das Arbeitskräfteangebot bis 2060 auf unter 40 Millionen   

Liegt die jährliche Nettozuwanderung in den nächsten Jahrzehnten mit rund 200.000 im Bereich des langjährigen Durchschnitts in Deutschland, würde das Arbeitskräfteangebot vom heutigen Stand mit rund 46 Millionen bis zum Jahr 2060 auf unter 40 Millionen sinken. Die voraussichtlich weiter steigende Erwerbsbeteiligung der Frauen und der Älteren ist dabei schon berücksichtigt. Um das Arbeitskräfteangebot bis 2060 auf dem heutigen Niveau zu halten, wäre eine jährliche Nettozuwanderung von 400.000 Personen erforderlich. Das geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.

In den nächsten Jahren würde zwar bei ...

16.02.2017

Unternehmen wollen digitale Bildungslücke schließen

sopra steria2

Mehr Investitionen in Weiterbildung und Technik 

43 Prozent der Unternehmen in Deutschland stocken ihre Budgets für die Qualifizierung ihrer Mitarbeiter auf. Der Grund: Der Arbeitsmarkt wird umkämpfter. Dadurch steigen die Kosten für das Gewinnen neuer Fachkräfte. Viele Firmen setzen deshalb verstärkt auf interne Weiterbildungen. Zudem investieren die Arbeitgeber mehr in Schulungen, um Kompetenzlücken zu schließen, die beispielsweise die zunehmende Digitalisierung des Geschäfts und der Arbeit auslöst. Das sind Ergebnisse der Studie »Arbeitswelt der Zukunft« von Sopra Steria.

Ein großer Teil des zusätzlichen Weiterbildungsbudgets wird in spezielle Trainings für ein digitalisiertes Arbeiten fließen. 48 Prozent der Entscheider sehen hier Nachholbedarf, vor allem bei älteren Mitarbeitern. Darüber hinaus soll mehr Rücksicht auf individuelle Trainingsbedarfe genommen werden. In jedem ...

16.02.2017

Bericht zu Chancen und Herausforderungen expandierender digitaler Technologien

ILO5

Die verstärkte Nutzung digitaler Technologien bei der Arbeit im und außerhalb des Büros verändern das traditionelle Modell der Arbeit rasant. Neuer ILO - Eurofound Bericht zu Möglichkeiten und Herausforderungen   

Die verstärkte Nutzung digitaler Technologien wie Smartphones, Tablets, Laptops und Computer bei der Arbeit im und außerhalb des Büros verändern das traditionelle Modell der Arbeit rasant. Der neue ILO/Eurofund-Bericht »Working Anytime, Anywhere: The effect on the world of work« untersucht die daraus resultierende Veränderung der Arbeitswelt und kommt zu folgenden Ergebnissen: Die Verbesserung der Work-Life-Balance, geringere Fahrtzeiten zum Arbeitsplatz und steigende Produktivität sind Vorteile dieser technologisierten Arbeitsweise. Aber die neuen Möglichkeiten können auch Nachteile bringen, wie verlängerte Arbeitszeiten, Arbeitsverdichtung und Schwierigkeiten bei der Vereinbarkeit von Erwerbs- ...

16.02.2017

Transparenz von Löhnen und Gehältern

Deutscher Bundestag 2

Arbeitgeber mit mehr als 200 Beschäftigten müssen zukünftig ihren Angestellten auf Anfrage mitteilen, nach welchen Kriterien sie wie bezahlt werden. Dies sieht der Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Schaffung von mehr Lohngerechtigkeit zwischen Männern und Frauen vor.    

Zudem sollen Betriebe mit mehr als 500 Beschäftigten verpflichtet werden, regelmäßig ihre Entgeltstrukturen auf die Einhaltung der Lohngleichheit von Männern und Frauen zu überprüfen und entsprechende Berichte vorzulegen, die frei einsehbar sind.

Auch bei gleicher formaler Qualifikation und ansonsten gleichen Merkmalen beträgt der statistische messbare Entgeltunterschied nach Angaben des Statistischen Bundesamtes von 2016 immer noch 7 Prozent (sog. »bereinigte« Entgeltlücke). Die Regierung erhofft sich, mit ihrem Gesetz für mehr Transparenz und Lohngerechtigkeit in den Betrieben zu sorgen. In ihrer ...

16.02.2017

Erwerbstätigkeit im 4. Quartal 2016: Mit gebremster Dynamik

destatis

Im vierten Quartal 2016 gab es nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) rund 43,7 Millionen Erwerbstätige mit Arbeitsort in Deutschland. Im Vergleich zum vierten Quartal 2015 wuchs die Zahl der Erwerbstätigen um 267.000 Personen oder 0,6 %. Damit stieg die Erwerbstätigkeit im vierten Quartal 2016 weiter, jedoch langsamer als in den Vorquartalen. Im ersten Quartal 2016 hatte die Zuwachsrate im Vorjahresvergleich noch 1,3 % betragen, im zweiten Quartal 1,2 % und im dritten Quartal 0,8 %.

Gegenüber dem Vorquartal erhöhte sich die Zahl der Erwerbstätigen im vierten Quartal 2016 um 99.000 Personen (+ 0,2 %). Damit war die Zunahme um rund ein Drittel geringer als der entsprechende durchschnittliche Anstieg in den vergangenen fünf Jahren (+ ...

15.02.2017

Bildung soll internationaler werden

Deutscher Bundestag 2

Die Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Bildung, Wissenschaft und Forschung 

Das Bildungs-, Wissenschafts- und Innovationssystem Deutschlands muss stärker international ausgerichtet werden. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Unterrichtung. Vor dem Hintergrund zunehmender Digitalisierung, wachsender Komplexität und notwendiger Nachhaltigkeit müsse die internationale Zusammenarbeit weiter vorangetrieben werden, um im weltweiten Wettbewerb zu bestehen und der Verantwortung gerecht werden, zur Lösung globaler Herausforderungen beizutragen. Nach Meinung der Bundesregierung würden mit der Internationalisierungsstrategie die Voraussetzungen dafür geschaffen und Deutschland übernehme so die Verantwortung für die Sicherung von Lebensqualität, Gesundheit und Wohlstand im Zeitalter der Globalisierung. Dafür will die Bundesregierung die Potenziale der internationalen Zusammenarbeit in Bildung, Wissenschaft und Forschung nutzen.

»Internationale Kooperation: vernetzt und innovativ« sei das Leitmotiv ...

14.02.2017

Neues interaktives Video-Format zu OER

DBS4

Die Informationsstelle OER startet jetzt das Format »#OERinfo-WebTalks«. Expertinnen und Experten beleuchten in einem Video-Stream kurz ein aktuelles Thema rund um freie Bildungsmaterialien (Open Educational Resources = OER). Interessierte können dann per Textchat live Fragen stellen und das Thema gemeinsam diskutieren.

Seit November 2016 baut der Deutsche Bildungsserver gemeinsam mit vielen Partnern aus Forschung und Praxis die Informationsstelle OER auf. Sie soll eine zentrale Schnittstelle für das Wissen über freie Bildungsmaterialien (Open Educational Resources = OER) bilden und unter anderem mit verschiedenen multimedialen Angeboten den Austausch zu dem Thema voranbringen. Auf diesem Weg startet sie heute in ihrem Blog das neue interaktive Video-Format »#OERinfo-WebTalks«. Expertinnen und Experten halten dabei in einem Video-Stream einen kurzen Impuls-Vortrag zu ...

14.02.2017

Inklusion: Digitale Medien als Helfer

BMBF3

Neue Förderung soll Barrieren für Menschen mit Behinderungen in der Berufsbildung abbauen   

Mit einem neuen Förderprogramm zur Inklusion will das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) dabei helfen, Barrieren für Menschen mit Behinderungen in der beruflichen Bildung abzubauen. Der Einsatz digitaler Medien soll es Menschen mit Behinderungen erleichtern, Angebote der Aus-, Fort- und Weiterbildung in Anspruch zu nehmen. Wer beispielsweise aufgrund von Behinderungen oder anderen Beeinträchtigungen an einigen Tagen das Haus nicht verlassen kann, soll so gleichermaßen aktiv in das Unterrichtsgeschehen eingebunden werden. Selbstgedrehte Lernvideos, Podcasts oder der Einsatz neuer Technik wie Virtual-Reality-Brillen sollen dies möglich machen.

»Mit der neuen Förderung wollen wir herausfinden, welche Hindernisse in der beruflichen Bildung für Menschen mit Behinderungen durch ...

14.02.2017

Bundesrat für zukunftsfeste Mitbestimmung

Bundesrat

Angesichts der wachsenden Zahlen von Arbeitnehmer_innen, die nicht nach Tarif gezahlt werden, halten die Länder Änderungen bei der gesetzlichen Mitbestimmung für erforderlich. Der Bundesrat hat deshalb am 10. Februar 2017 eine entsprechende Entschließung gefasst.

 

Anpassung des Arbeitnehmerbegriffs

Darin spricht er sich insbesondere für die Anpassung des Arbeitnehmerbegriffs aus und fordert die Bundesregierung auf, tätig zu werden. Es müsse sichergestellt werden, dass die Mitbestimmung auch arbeitnehmerähnliche Beschäftigte umfasst und damit den betrieblichen Realitäten entspricht.

Stärkung der Sozialpartnerschaft bei zunehmender Digitalisierung

Die zunehmende Digitalisierung der Wirtschaft vergrößere den Anteil der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in nicht tarifgebundenen Verhältnissen, heißt es in der Entschließung. Dieser grundlegende Wandel der Arbeitswelt erfordere eine starke Sozialpartnerschaft, um erfolgreich und für alle gewinnbringend vollzogen ...

09.02.2017

DSW: Keine Studiengebühren in Baden-Württemberg

DSW3

Deutsches Studentenwerk und die Studierendenwerke Baden-Württembergs kritisieren Vorhaben der schwarz-grünen Landesregierung. Gemeinsame Stellungnahme listet Kritikpunkte auf gegen Studiengebühren für Nicht-EU-Ausländer/innen und Zweistudierende: Kontraproduktiv für Internationalisierung, keine Verbesserung der Hochschulfinanzierung, neue Hürde für Nicht-EU-Ausländer/innen, unzureichende soziale Abfederung. 

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) und die Arbeitsgemeinschaft der Studierendenwerke in Baden-Württemberg kritisieren in einer gemeinsamen Stellungnahme die von der baden-württembergischen Landesregierung geplanten Studiengebühren für Studierende aus Nicht-EU-Staaten (1.500 Euro Semester) und für Zweitstudierende (650 Euro im Semester).

In der gemeinsamen Stellungnahme zum Gesetzentwurf listen der Verband und die acht baden-württembergischen Studierendenwerke eine Reihe von Kritikpunkten auf:

  • Studiengebühren für die Gruppe der Studierenden aus Nicht-EU-Staaten laufen der Internationalisierungsstrategie von Bund und Ländern zuwider, weil sie eine neue Hürde beim Hochschulzugang ...

09.02.2017

Neuer Onlineknotenpunkt für Flüchtlinge in Deutschland

handybook germany

Mit der Plattform handbookgermany.de ist ein Jahr nach Entstehung des Runden Tisches der Charta der Vielfalt e.V. zur Flüchtlingshilfe ein sichtbarer Erfolg der Initiative online gegangen. Der Runde Tisch brachte Ende 2015 erstmals die an der Informationsplattform beteiligten Unternehmen und Projekte mit dem Ziel zusammen, gemeinsam Ideen für Schutzsuchende in Deutschland zu entwickeln.

Um aus ihrer Heimat geflohene Menschen zu erreichen, stellt das Journalistennetzwerk »Neue deutsche Medienmacher« mit handbookgermany.de nun ein zentrales Informationsportal für und gemeinsam mit geflüchteten Menschen online. Eine mehrsprachige Redaktion aus Journalistinnen und Journalisten im Exil bündelt bestehende Informationsangebote und passt diese der Mediennutzung der Zielgruppen an.

handbookgermany.de geht auf das Portal refugees.telekom.de zurück, das die Deutsche Telekom im Herbst 2015 ins Leben ...

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