Nachrichten überregional

25.04.2017

Wer trägt die Verantwortung für Mitarbeiterzufriedenheit?

Robert Half4 Studie über Mitarbeiterzufriedenheit: Arbeitgeber und Arbeitnehmer sind sich nicht einig 

Wer zufrieden in seinem Job ist, geht lieber zur Arbeit, ist leistungsfähiger und engagierter. Uneins sind sich deutsche Führungskräfte und ihre Angestellten aber bei der Frage, wer für das Glück der Mitarbeiter verantwortlich ist: Darum müssen sich die anderen kümmern, so der Tenor.

Das zeigt die aktuelle Robert-Half-Studie »DIE ZEIT IST REIF. GLÜCKLICH ARBEITEN«. Was dieses Phänomen für Unternehmen bedeutet und wie Arbeitgeber aktiv zu einer höheren Mitarbeiterzufriedenheit beitragen können, kommentiert Sven Hennige von Robert Half.

»Jeder ist seines Glückes Schmied«, heißt ein bekanntes Sprichwort – doch das sieht mehr als ein Drittel der deutschen Arbeitnehmer anders. Wenn es um das Glück am Arbeitsplatz geht, weisen Angestellte die Verantwortung von sich. 36 % sind der Meinung: Das ist Arbeitgebersache. Zu unrecht, sagt Sven Hennige: »Mitarbeiterzufriedenheit liegt letztendlich immer in der Verantwortung beider Parteien. Gegenwärtig setzt ...

25.04.2017

EU-Erwerbstätigenquote der 20- bis 64-Jährigen erreichte 2016 mit 71,1 Prozent neuen Spitzenwert

EuroStat2

Europa 2020-Beschäftigungsindikatoren: Sieben Mitgliedstaaten haben ihre 2020-Ziele bereits erreicht 

Im Jahr 2016 lag die Erwerbstätigenquote der Bevölkerung im Alter von 20 bis 64 Jahren in der Europäischen Union (EU) mit 71,1% höher als im Jahr 2015 (70,1%) sowie über dem vorherigen Höchststand von 2008 (70,3%). In der Strategie Europa 2020 wurde als Ziel festgelegt, in der EU bis 2020 bei den 20- bis 64-Jährigen eine Erwerbstätigenquote von insgesamt mindestens 75% zu erreichen. Davon ausgehend wurden nationale Ziele formuliert, um die Situation und die Möglichkeiten der einzelnen Mitgliedstaaten, zur Verwirklichung des gemeinsamen Ziels beizutragen, zu berücksichtigen.

Der Aufwärtstrend bei der Erwerbstätigenquote lässt sich sowohl für Männer als auch für Frauen erkennen. Bei den Männern erreichte die Erwerbstätigenquote ...

25.04.2017

Überstunden: Für viele Fachkräfte Arbeitsalltag

meinestadt

Umfrage zeigt, in welchen Branchen deutsche Arbeitnehmer die meisten Überstunden leisten 

Überstunden sind ein sensibles Stichwort. In manchen Branchen sind sie sicherlich ein Indiz für ein Anziehen der Konjunktur und eine Stabilisierung der Wirtschaftslage, in anderen Branchen dagegen zeugen sie von Personalmangel und hoher Belastung der Arbeitnehmer. meinestadt.de hat im März 2017 eine Online-Befragung zum Thema Überstunden durchgeführt. Die Ergebnisse geben Aufschluss darüber, in welchen Branchen die meisten Überstunden geleistet werden, wie Unternehmen damit umgehen und welche Auswirkungen die Mehrarbeit auf Arbeitnehmer haben kann. Interessant dabei: Es sind nicht nur die Akademiker, die Überstunden leisten, auch bei Fachkräften steigt die Anzahl der zusätzlich geleisteten Arbeit.

Arbeitszeitenregelung variiert

Ein Drittel der Befragten gibt an, keine feste Arbeitszeitenregelung ...

25.04.2017

Digitalisierung: Deutsche Unternehmen vernachlässigen noch immer den Blick über den Tellerrand

Rochus Mummert3

Was passiert außerhalb meines Betriebs? Diese Frage bleibt oft unbeantwortet – denn mindestens vier von zehn deutschen Unternehmen betreiben nach wie vor kein strukturiertes Innovations-Scouting. Was in den USA oder Asien passiert, haben noch weniger Firmen auf dem Radar – ein Alarmsignal. Auch in puncto Digitalisierung setzen Führungskräfte zu selten auf externe Impulse: Sie verlassen sich überwiegend auf den Austausch mit anderen Spitzenkräften aus ihrem Unternehmen oder reden nur mit direkt von ihnen geführten Mitarbeitern darüber.

Das sind Ergebnisse der Studie »Digital Leadership 2017«, für die im Auftrag der Personalberatung Rochus Mummert mehr als 100 Top Manager aus deutschen Unternehmen befragt wurden.

Auf der gestern begonnenen Hannover Messe informieren sich die Unternehmen nicht nur über Innovationen ...

25.04.2017

Bundesregierung lobt Berufsbildung

Deutscher Bundestag 2

Die Qualität der deutschen Berufsbildung, ihre Orientierung an einem ganzheitlichen Berufskonzept, die vergleichsweise guten Übergänge von Ausbildung in Beschäftigung sind ausschlaggebend für den Erfolg des deutschen Systems. Deutschland habe im EU-Vergleich die geringste Jugendarbeitslosigkeit. Auch daher rühre das hohe internationale Ansehen. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Unterrichtung zum Berufsbildungsbericht 2017.

Mit rund 330 anerkannten Ausbildungsberufen, die es in Deutschland gebe, hätten die Jugendlichen gute Voraussetzungen, um einen Beruf zu finden, der ihren eigenen Interessen am besten entspreche. Auch die späteren Übernahmechancen nach abgeschlossener Ausbildung seien gut. Der Grund dafür liege in der Nähe des dualen Berufsausbildungssystems zum Arbeitsmarkt. Den Unternehmen sichere das berufliche Bildungssystem den Fachkräftenachwuchs und sei damit eine zentrale Säule des Erfolgs der ...

25.04.2017

Universitäten halten an wissenschaftlichen Zeitverträgen fest

Stifterverband3

Mehr als die Hälfte des wissenschaftlichen Personals an staatlichen Hochschulen sind befristet angestellt. Daran will die Mehrheit der betreffenden Hochschulleitungen auch in Zukunft wenig ändern. Das ist ein Ergebnis des aktuellen Hochschul-Barometers. In der Umfrage bewerten die Rektoren und Präsidenten darüber hinaus die Wirkungen des Hochschulpaktes 2020 ganz unterschiedlich.

An staatlichen Universitäten haben zwei von drei Wissenschaftlern (63 Prozent) befristete Arbeitsverträge. Das ist vor allem auf den hohen Anteil von Nachwuchswissenschaftlern und Drittmittelstellen zurückzuführen. Was von der Öffentlichkeit und Politik kritisch diskutiert wird, finden die entsprechenden Hochschulleiter weniger bedenklich. Aus ihrer Sicht sollte auch in Zukunft mehr als die Hälfte (57 Prozent) des wissenschaftlichen Personals nur auf Zeit angestellt sein.

Im Durchschnitt wird mehr als jede ...

24.04.2017

Zukunft der Arbeit als öffentliches Thema

OBS

Studie der Otto Brenner Stiftung (OBS) analysiert Presseberichterstattung über die Zukunft der Arbeit   

Die Arbeitsgesellschaft durchlebt seit Jahren einen epochalen Umbruch. Es müssen Antworten auf radikale Neuerungen gesucht und Lösungen für dramatische Veränderungen gefunden werden. Doch an die Zukunft der Arbeit richten die meinungsbildenden Medien in Deutschland nur altbekannte Fragen: Sie berichten über die technischen Veränderungen und beschreiben die digitale Revolution im Horizont der seit 150 Jahren vertrauten Probleme.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der Otto Brenner Stiftung, die soeben zum diesjährigen Tag der Arbeit erschienen ist. Die Autoren haben die Presseberichterstattung von elf deutschen Tages- und Wochenzeitungen analysiert und unter dem Titel »Die Zukunft der Arbeit als öffentliches Thema« veröffentlicht. Der Untertitel diagnostiziert ...

21.04.2017

Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten in Deutschland: Der Stand zum Jahresbeginn 2017

IAB4 Erwerbstätigenquote von 50 Prozent unter den Geflüchteten nach fünf Jahren realistisch 

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hält eine Erwerbstätigenquote von 50 Prozent unter den Geflüchteten nach etwa fünf Jahren für realistisch, geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Studie hervor. In der zweiten Jahreshälfte 2016 waren von den 2015 zugezogenen Geflüchteten im erwerbsfähigen Alter zehn Prozent erwerbstätig, von den 2014 zugezogenen 22 Prozent und von den 2013 zugezogenen 31 Prozent.

Das zeigt eine gemeinsam vom IAB, dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) durchgeführte repräsentative Befragung von mehr als 4.800 Geflüchteten.

Entsprechend der statistischen Abgrenzung der Beschäftigungsstatistik wurden dabei mit einem Entgelt vergütete Praktika mitgezählt. Werden auch unbezahlte ...

21.04.2017

[Standpunkt]: Für kulturelle Unterschiede sensibilisieren

{tab Beitrag}

Sabine Machwuerth Ein Beitrag aus unserer »Standpunkte«-Reihe von Sabine Machwürth, Visselhövede.

»Das wird schon gutgehen«. Nach dieser Maxime planen Unternehmen häufig Projekte, an denen Personen aus mehreren Ländern mitwirken – speziell, wenn die ausländischen Partner aus den westlichen Industriestaaten stammen. Denn deren Kulturen sind verwandt. Deshalb werden die Unterschiede oft unterschätzt.

Kennen Sie die Doku-Serie »Goodbye Deutschland« im Fernsehsender VOX, in der über die Erfahrungen deutscher Auswanderer berichtet wird? Sie stellen oft nach ein, zwei Jahren in der Fremde erstaunt fest: Jetzt lebe ich zwar im Ausland, doch meine besten Freunde sind weiterhin Landsleute von mir. Dabei nahm ich mir vor dem Auswandern vor: Ich möchte nicht in einer deutschen Enklave leben, sondern persönliche Beziehungen zu ...

20.04.2017

Mindestlohn: Umwandlungen von Minijobs in reguläre Beschäftigung haben sich verdoppelt

IAB4

Beschäftigungsanpassung nach Mindestlohneinführung: Minijobs wurden teilweise umgewandelt, aber auch zulasten anderer Stellen 

Mit der Einführung des Mindestlohns im Januar 2015 ist die Zahl der Minijobs saisonbereinigt um 125.000 zurückgegangen. Der Rückgang wurde jedoch teilweise durch eine verstärkte Umwandlung von Minijobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ausgeglichen. Im Vergleich zu den Vorjahren hat sich die Zahl der umgewandelten Minijobs verdoppelt. Ein Teil dieser Umwandlungen hat dabei andere Stellen ersetzt. Das geht aus einer neuen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.

Im Januar 2015, unmittelbar nach Einführung des gesetzlichen Mindestlohns, lag die Zahl der Umwandlungen bei fast 110.000, und damit mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahr (53.000). Dabei wurden verstärkt Minijobs von Frauen, Älteren, Ostdeutschen ...

19.04.2017

ME-Sozialpartner: Bewährte Ausbildungsberufe an die Digitalisierung anpassen

Sozialpartner Sozialpartner in der Metall- und Elektro-Industrie legen Handlungsempfehlungen zu Aus- und Fortbildung für Industrie 4.0 vor    Ausbildung und Fortbildung in der Metall- und Elektro-Industrie müssen aktualisiert werden, damit sie auch für die Welt von Industrie 4.0 passen - aber es braucht dafür keine neuen Berufsbilder. Vielmehr müssen die Curricula um neue Inhalte erweitert werden, zum Beispiel um das Thema Datensicherheit. Dazu sollen die Ausbildungsordnungen der industriellen Metall- und Elektroberufe im Rahmen einer Teilnovellierung überarbeitet werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass künftig der Umgang mit digitaler Arbeit gelingt. Für weitergehende Anforderungen in einzelnen Berufen sollen Zusatzqualifikationen vorgesehen werden.  

Das haben Ende März 2017 Gesamtmetall, VDMA, ZVEI und IG Metall als Sozialpartner für Ausbildung und Qualifizierung in ...

18.04.2017

Weiterbildungslandschaft profitiert von Zuwanderung

DIE Bonn 3

Kulturelle Vielfalt bewirkt auch ein vielfältiges Angebot 

Zugewanderte nutzen Deutschkurse in großer Zahl. Die Migration aus anderen Ländern hat aber auch einen Bildungseffekt auf die Mitglieder der aufnehmenden Gesellschaft. Dies ergab die Umfrage »wbmonitor«, die Weiterbildung in diesem Jahr vor allem unter dem Gesichtspunkt der kulturellen Vielfalt beleuchtet hat.

Das DIE hat 2016 gemeinsam mit dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) 1.878 Weiterbildungseinrichtungen befragt. Demnach hat knapp die Hälfte der Weiterbildungsanbieter (46 Prozent) spezielle Weiterbildungsangebote für Personen mit Migrationshintergrund durchgeführt. Hier waren vor allem die Volkshochschulen aktiv. Mit 93 Prozent hatten praktisch alle VHS ein entsprechendes Lernangebot im Programm.

Hauptadressaten des Spezialangebotes waren Asylberechtigte bzw. Asylbewerber: Rund drei Viertel der in diesem Segment engagierten Bildungsanbieter (75 Prozent ...

18.04.2017

Corporate Learning wird zum Cyber-Learning

mmb2

Weiterbildung und Digitales Lernen heute und in drei Jahren 

In Maschinen umhergehen, um Abläufe in diesen Black Boxes zu verstehen, gefahrlos üben, einen Tank zu reparieren und Coaches im Virtuellen Raum treffen, die sich an ganz anderen Orten befinden – geht es nach vielen Expertinnen und Experten im aktuellen »mmb Learning Delphi«, so verlagert sich ein Teil des betrieblichen Lernens in computergenerierte Räume (Virtual Reality). Deutlich mehr Befragte als im Vorjahr sprechen dem Virtual Learning und dem Augmented Learning für die nächsten drei Jahre eine wichtige Rolle im digitalen Lernen zu.

Erstmals wurde in dieser elften Auflage der Expertenbefragung auch nach den Effekten von politischen Initiativen und der Vorbildfunktion von E-Learning-Messen und Kongressen im Ausland ...

18.04.2017

Gesundheit von Beschäftigten fördern, statt Krankheit bestrafen

TK2

Für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens sind die 96 Prozent der Beschäftigten, die täglich zur Arbeit kommen, wichtiger als die vier Prozent, die laut Krankenstandsdaten im Durchschnitt fehlen. Die Techniker Krankenkasse wirbt dafür, dass sich Gesundheitsförderung im Betrieb auch um gesunde Beschäftigte kümmert und erklärt, warum Prämien für Beschäftigte, die sich nicht krankmelden, wenig sinnvoll sind.

Jeden Tag sind 96 Prozent der Beschäftigten in Deutschland bei der Arbeit. Warum ist das eine Nachricht? Mit dieser Zahl aus ihrem Gesundheitsreport möchte die Techniker Krankenkasse (TK) die aktuelle Debatte um Krankenstände, Gesundheitsprämien und die Gesundheitsförderung in Unternehmen versachlichen. Dr. Sabine Voermans, Leiterin des Gesundheitsmanagements bei der TK: »In jedem Frühjahr diskutieren wir über den Krankenstand, der seit Jahren ...

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