Nachrichten überregional

20.10.2017

Studie zum Jobwechsel: Viele Führungskräfte frustriert mit der neuen Stelle

Baumann3

Eine aktuelle Studie der Baumann Unternehmensberatung Executive Search zeigt: 28 Prozent der befragten Geschäftsführer und Manager sind mit ihrem letzten Jobwechsel unzufrieden und bedauern es zumindest teilweise, die neue Stelle angetreten zu haben. In bestimmten Altersgruppen und Wirtschaftszweigen liegt dieser Wert sogar noch deutlich höher. So haben sich vor allem die 30- bis 39-Jährigen ihren neuen Arbeitsplatz attraktiver vorgestellt. Von ihnen geben 36 Prozent an, zumindest teilweise unzufrieden zu sein. Im Branchenvergleich erreichen IT-Unternehmen mit 37 Prozent vom Neuanfang enttäuschten Führungskräften einen besonders hohen Wert.

»Unzufriedene Führungskräfte sind häufig auf dem Sprung und aufgeschlossen gegenüber Stellenangeboten der Konkurrenz. Da sie wichtige Schlüsselpositionen bekleiden, hinterlassen sie bei einem erneuten Wechsel erfolgskritische Lücken«, erklärt Dr. Michael Faller von Executive Search die Brisanz der Studienergebnisse. Unternehmen sollten sich stärker um die Zufriedenheit ihrer leitenden Angestellten kümmern und zum Beispiel mittels Mitarbeiterbefragungen die genauen Gründe für ihren Unmut herausfinden.

Größte Enttäuschung: ...

20.10.2017

Gute Bildung für alle Menschen!

BildungsSPIEGEL 176

Breites Bündnis macht sich für mehr Geld in der Bildung stark

Mit Blick auf die jetzt beginnenden Koalitionsverhandlungen appelliert ein großes Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen und Gewerkschaften an CDU/CSU, FDP und Grüne, mehr Geld für die Bildung bereit zu stellen. »Deutschland braucht mehr und bessere Bildung für alle Menschen. So soll das Menschenrecht auf Bildung mit Leben gefüllt werden. Der Bund muss künftig zusätzliche Mittel in die Bildung investieren. Er soll Bildungsprojekte der Länder und Kommunen dauerhaft unterstützen. Dafür muss das Kooperationsverbot in der Bildung endlich komplett gestrichen werden«, betonen die 30 Bündnispartner am vergangenen Donnerstag in Berlin.

»Geld ist genug da: Die öffentlichen Ausgaben für Bildung verharren bei 4,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Der OECD-Schnitt ...

20.10.2017

Zweitbeschäftigungen: Immer mehr Menschen haben einen Nebenjob

IAB4

Hauptjob von Nebenjobbern: eher Teilzeit, eher weniger gut bezahlt 

Mehr als drei Millionen Erwerbstätige in Deutschland haben zusätzlich zu ihrer Hauptbeschäftigung einen Nebenjob. Oft sind Mehrfachbeschäftigte in ihrer Hauptbeschäftigung in Teilzeit tätig. Häufiger als bei den Einfachbeschäftigten sind unter den Nebenjobbern Frauen, ausländische Staatsangehörige und Personen mittleren Alters vertreten. Meistens wird eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit mit einem Minijob kombiniert. Das geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.

Die Hauptbeschäftigungen von Mehrfachbeschäftigten sind meistens weniger gut bezahlt als die Beschäftigungsverhältnisse von Personen ohne Nebenjob. Der Einkommensunterschied liegt bei rund 570 Euro pro Monat. Zu einem kleinen Teil lässt sich diese Differenz durch eine geringere Wochenstundenzahl bei den Beschäftigungsverhältnissen erklären. ...

20.10.2017

Versetzung von Nachtschicht in Wechselschicht auch ohne Betriebliches Eingliederungsmanagement

BAG

Die Durchführung eines betrieblichen Eingliederungsmanagements iSv. § 84 Abs. 2 SGB IX* ist keine formelle Voraussetzung für die Wirksamkeit einer Versetzung. Dies gilt auch in den Fällen, in denen die Anordnung des Arbeitgebers (auch) auf Gründe gestützt wird, die im Zusammenhang mit dem Gesundheitszustand des Arbeitnehmers stehen.

Der Fall

Der Kläger ist bei der Beklagten als Maschinenbediener tätig. Seit 1994 leistete er zunächst Wechselschicht (Frühschicht/Spätschicht), seit 2005 wurde er fast ausschließlich in der Nachtschicht eingesetzt. In den Jahren 2013 und 2014 war der Kläger jeweils an 35 Arbeitstagen arbeitsunfähig erkrankt. In der Zeit vom 2. Dezember 2014 bis 26. Februar 2015 war er aufgrund einer suchtbedingten Therapiemaßnahme arbeitsunfähig, danach wurde er wieder in der ...

20.10.2017

Wegweiser zur Beschaffung digitaler Bildungslösungen

Netzwerk Digitale Bildung

Mit einer neuen Publikation und regionalen Workshops unterstützt das Netzwerk Digitale Bildung Verantwortliche bei der Beschaffung digitaler Bildungslösungen für die Schule   

Die meisten Schulen haben längst entschieden, dass das Lehren und Lernen mit digitalen Medien heute zum Standard gehören muss. Doch stellt die Beschaffung Schulleitungen und Lehrkräfte genauso vor Herausforderungen wie Entscheider aus Politik und Verwaltung: Welche Investitionen sind nachhaltig? Wie integrieren wir digitale Bildungslösungen sinnvoll in den Unterricht? Für die praxisnahe Unterstützung bei der Lösung dieser Fragen hat das Netzwerk Digitale Bildung die Publikation »Beschaffung digitaler Bildungslösungen für die Schule. Wegweiser, Leitfragen und Praxisbeispiele« erarbeitet und bietet damit erstmals konkrete Hilfestellung für die komplexen Prozesse der Beschaffung an.

Darüber hinaus lädt das Netzwerk Digitale ...

20.10.2017

Jeder zweite Beschäftigte wünscht sich mehr Sicherheit und Gesundheit im Unternehmen

DUGV2

Berufsgenossenschaften und Unfallkassen starten neue Präventionskampagne kommmitmensch

Rund die Hälfte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sieht bei der Sicherheit und Gesundheit in ihrem Betrieb Verbesserungspotenzial. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage von Unfallkassen und Berufsgenossenschaften zum Auftakt ihrer neuen Präventionskampagne kommmitmensch. Befragt zu den Themen innerbetriebliche Kommunikation, Beteiligung, Betriebsklima, Fehlerkultur, Führung sowie Sicherheit und Gesundheit, bewertete nur jeder Fünfte die Situation im Unternehmen überaus positiv. Rund die Hälfte war hingegen eher unzufrieden mit den Informationen und Angeboten zu Sicherheit und Gesundheit. Vor allem von den Führungskräften wünschten sich die Beschäftigten mehr Aufmerksamkeit für das Thema.

Die neue Kampagne kommmitmensch will deshalb sowohl Führungskräfte als auch Beschäftigte ins Boot holen, um zu zeigen: Sicherheit und Gesundheit ...

17.10.2017

579.000 Handwerksunternehmen im Jahr 2015

destatis

Im Jahr 2015 waren in Deutschland rund 579.000 Unternehmen im zulassungspflichtigen und zulassungsfreien Handwerk tätig. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis der registergestützt durchgeführten Handwerkszählung weiter mitteilt, erwirtschafteten diese Unternehmen rund 531,6 Milliarden Euro Umsatz. In den Handwerksunternehmen waren im Jahr 2015 durchschnittlich mehr als 5,1 Millionen Personen tätig. Darunter waren knapp 3,8 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und etwa 730.000 geringfügig entlohnte Beschäftigte.

Die Unternehmen des Handwerks sind nach ihrem ausgeübten Gewerbe in sieben Gewerbegruppen gegliedert. Bezogen auf die Anzahl der Unternehmen, die tätigen Personen sowie den Umsatz ist das Ausbaugewerbe die größte Gewerbegruppe. Im Jahr 2015 erwirtschafteten in dieser Gruppe knapp 239.000 Unternehmen rund 143,7 Milliarden Euro Umsatz. Dort waren durchschnittlich mehr als 1,4 Millionen ...

16.10.2017

Neuausrichtung der Zusammenarbeit von Schule und Berufsberatung

BA mit Text2

Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Dr. Susanne Eisenmann, und der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele, unterzeichnen die neue Rahmenvereinbarung über die Zusammenarbeit von Schule und Berufsberatung. Ziel ist, jungen Menschen den Übergang von der Schule in den Beruf mittels intensiver beruflicher Orientierung und individueller Beratungen zu Optionen der Berufswahl zu erleichtern.

»Falsche Vorstellungen von der Berufswelt oder den eigenen Fähigkeiten und Interessen sind oft Gründe für Startschwierigkeiten, Studien- oder Ausbildungsabbrüche. Deshalb müssen wir Schülerinnen und Schüler früh und kontinuierlich bei ihrem Berufswahlprozess begleiten und sie dabei unterstützen, ihre Kompetenzen und Interessen zu reflektieren, um sich selbstverantwortlich für einen Berufsweg entscheiden zu können. Dann gelingt ihnen der Schritt von der Schule in eine Ausbildung, ...

16.10.2017

EU: Abwärtstrend beim Anteil der von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedrohten Personen

EuroStat2

Jedoch immer noch über 115 Millionen Personen betroffen: Fast jedeR Vierte in der EU von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht 

Im Jahr 2016 waren 117,5 Millionen Personen bzw. 23,4% der Bevölkerung in der Europäischen Union (EU) von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. Das bedeutet, dass sie sich in mindestens einer der folgenden drei Situationen befanden: sie waren nach Zahlung von Sozialleistungen von Armut bedroht (Einkommensarmut), sie litten unter erheblicher materieller Deprivation oder lebten in einem Haushalt mit sehr niedriger Erwerbstätigkeit. Die Verringerung der Anzahl der Personen in der EU, die von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht sind, ist eines der Kernziele der Strategie Europa 2020.

Diese Daten werden von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen ...

16.10.2017

Diskriminierungsrisiken in der öffentlichen Arbeitsvermittlung

IAQ2

IAQ-Studie zum Anti-Diskriminierungsbericht 

Bürokratische Routinen bei Arbeitsagenturen und Jobcentern befördern gravierende Risiken, dass Menschen auf der Suche nach Arbeit diskriminiert werden. Vor allem die interne Steuerung nach Kennzahlen setzt starke Anreize, durch die sich die Arbeitsvermittlung auf »leichte Fälle« konzentrieren kann und Arbeitsuchende mit besonderem Beratungsbedarf, wie z.B. Ältere, Alleinerziehende oder Menschen mit Behinderungen, vernachlässigt werden. Das zeigt eine Studie, die das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE) für die Antidiskriminierungsstelle (ADS) erstellt hat.

Das Autorenteam von Prof. Dr. Martin Brussig und Johannes Kirsch (beide IAQ) sowie Prof. Dr. Dorothee Frings (Hochschule Niederrhein) hat institutionelle Diskriminierungsrisiken in der öffentlichen Arbeitsvermittlung untersucht. Diese entstehen, wenn Arbeitsabläufe, Kontrollmechanismen, Kriterien zur Leistungsbewertung, Weisungen und schließlich ...

16.10.2017

Teilzeit: Im Job etabliert, im Studium noch nicht

CHE 3

Mehr als ein Drittel aller Menschen in Deutschland arbeitet nicht in Vollzeit. Im Studium ist das Thema Teilzeit dagegen noch nicht weit verbreitet. Nur 6,8 Prozent der Studierenden studieren offiziell in Teilzeit. Nur 12,8 Prozent aller Studiengänge stehen explizit auch Studierenden in reduziertem zeitlichem Umfang offen. Dies zeigt eine Analyse des CHE Centrum für Hochschulentwicklung.

Die Nachfrage nach einem offiziellen Teilzeit-Studium ist überschaubar. Zum Wintersemester 2015/16 studierten laut Statistischem Bundesamt rund 190.000 Studierende nicht in Vollzeit. Der seit Jahren steigende Anteil Teilzeit-Studierender liegt aktuell bei 6,8 Prozent. Der Anteil der »de facto«-Teilzeitstudierenden, die zwar in einen Vollzeit-Studiengang eingeschrieben sind, aber weniger intensiv und länger als vorgesehen studieren, weil sie etwa nebenbei arbeiten müssen, dürfte deutlich höher ...

14.10.2017

IQB-Bildungstrend 2016: Veränderte Schülerschaft stellt Grundschulen vor große Herausforderungen

IQB

Im Vergleich zwischen 2011 und 2016 haben sich die Bedingungen an Grund- und Förderschulen im Hinblick auf die Zusammensetzung der Schülerschaft geändert. Zum einen ist der Anteil der Kinder mit Zuwanderungshintergrund gestiegen. Zum anderen besuchen im Zuge der Umsetzung der Inklusion mehr Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf eine allgemeine Schule. Der Anteil der Viertklässlerinnen und Viertklässler mit Zuwanderungshintergrund liegt im Jahr 2016 bei etwa 34 Prozent und ist damit gegenüber 2011 um mehr als ein Drittel gestiegen.

Das zeigen die Ergebnisse des IQB-Bildungstrends 2016, der heute in Berlin vorgestellt wurde. Getestet wurden Schülerinnen und Schüler, die mindestens ein Jahr in Deutschland zur Schule gegangen sind. Die Lesekompetenz der Grundschülerinnen und Grundschüler ist im Vergleich zu ...

13.10.2017

Regierungen müssen Digitalisierung inklusiver und produktiver gestalten

OECD2

Die digitale Infrastruktur wächst und immer mehr Menschen nutzen das Internet für die verschiedensten Aktivitäten. Doch nicht alle Teile der Gesellschaft profitieren in gleichem Maße. Ein universeller Zugang zu den digitalen Möglichkeiten und Hilfe für diejenigen, die sich mit der neuen Technik schwertun, würde die Vorteile der digitalen Transformation für Wirtschaft und Gesellschaft weiter erhöhen. Zu diesem Schluss kommt der in Paris vorgestellte OECD Digital Economy Outlook 2017.

Der Studie zufolge hält die Politik nicht Schritt mit den durch die digitale Transformation bedingten Veränderungen für Wirtschaft und Gesellschaft, die weitgehend von großen Technologieunternehmen vorangetrieben wird. Staaten sollten deshalb mehr in Bildung investieren und moderne Technologien wie Big Data Analyse gezielt in kleinen und mittelgroßen Unternehmen fördern, ...

12.10.2017

Generation Content: Arbeitgeber punkten mit Inhalten statt Entertainment

ABSOLVENTA

Content Marketing erobert Employer Branding und Recruiting. Die Generation Y ist zwar Content-affin, geht aber auch sehr selektiv vor. Glaubwürdige Inhalte, die Orientierung stiften, punkten. Unterhaltung sucht die junge Generation im Zusammenhang mit Job und Karriere jedoch nicht.  

Längst hat Content Marketing Einzug ins Employer Branding und Recruiting gehalten. Wie gut welche Inhalte, Formate und Kanäle bei der Generation Y ankommen, untersucht das aktuelle GenY-Barometer von ABSOLVENTA. Die Untersuchung, die in Kooperation mit dem Marktforschungsinstitut trendence durchgeführt wurde, bestätigt zum einen das große Interesse der Zielgruppe am Thema Karriere, Job, Arbeitgeber und Bewerbung. Zum anderen kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass u.a. die hohe Medienkompetenz der jungen Generation dazu führt, dass ...

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