Nachrichten überregional

12.12.2017

BIBB setzt Berufsbildung in Szene

BIBB4

BIBB-YouTube-Kanäle mit breitem Filmangebot 

Mit dem neuen Film »Duale Berufsausbildung in Deutschland« erweitert das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) seit dem 12.12.2017 sein YouTube-Angebot an Videos über Berufsbildung. Der neue Beitrag ermöglicht Bürgerinnen und Bürgern sowie Interessierten der internationalen Öffentlichkeit einen schnellen Überblick über wesentliche Elemente des deutschen dualen Systems. Das BIBB hat 2017 mehr als 30 neue Videos über Berufsbildung auf den Internetseiten und YouTube-Kanälen zur kostenfreien Information bereitgestellt.

Für BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser ist dies eine logische Konsequenz der sich verändernden Medienlandschaft: »Nach Google wird YouTube als zweithäufigste Suchmaschine in Deutschland genutzt. Die Filme über Berufsbildung im BIBB-YouTube-Kanal ermöglichen einen Einstieg in ein Thema, das rund die Hälfte der Menschen in diesem Land berührt oder ...

12.12.2017

HRK und KMK wollen Erhalt und Entwicklung »Kleiner Fächer« fördern

KMK HRK

Die Präsidien der Kultusministerkonferenz (KMK) und der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) haben sich in ihrem diesjährigen Gespräch mit zahlreichen, die Wissenschaft und die Hochschulen aktuell betreffenden Themen befasst. Einen intensiven Austausch gab es dabei insbesondere zur Bedeutung und Perspektive der Kleinen Fächer. Sie verständigten sich in einer am 7. Dezember 2017 veröffentlichten Gemeinsamen Erklärung darauf, den Erhalt dieser Fächer zu sichern und ihre Entwicklung künftig in gegenseitigem Austausch noch stärker zu fördern.

Die Kleinen Fächer sind essentiell für den Erhalt einschlägiger fachspezifischer Kompetenzen, tragen zum Erhalt unseres kulturellen Erbes bei und fördern die internationale Profilbildung und Vernetzung der deutschen Hochschulen. Vor diesem Hintergrund hat es sich die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Ministerium für ...

12.12.2017

Digitalisierung im Krankenhaus: Zwischen Arbeitserleichterung und zusätzlicher Hetze

Hans Boeckler Stiftung2

Die Digitalisierung hat das Gesundheitswesen erfasst. Aus Sicht der Beschäftigten ist das eine zweischneidige Entwicklung: Digitale Geräte können im Krankenhaus die Arbeit erleichtern, doch gleichzeitig nehmen Zeitdruck und Unterbrechungen zu. Wie sich die Digitalentwicklung auf die Personalausstattung auswirkt, scheint auch davon abzuhängen, ob die Kliniken in privater, öffentlicher oder gemeinnütziger Trägerschaft geführt werden. Bei Auswahl und Bewertung der neuen Techniken wird nur eine Minderheit der Arbeitnehmer einbezogen. Weniger als 30 Prozent der befragten Arbeitnehmer fühlen sich rechtzeitig und umfassend informiert, wenn es um digitale Neuerungen geht.

Zu diesen Ergebnissen kommt eine neue, von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie.

Digitale Technologien haben auf breiter Front in den deutschen Krankenhäusern Einzug gehalten, stellen Forscher um Michaela Evans, Prof. Dr. ...

12.12.2017

Gesellschaftlicher Zusammenhalt in Deutschland besser als sein Ruf

Bertelsmann Stiftung2

Der gesellschaftliche Zusammenhalt in Deutschland ist stark. Aber Armut und geringe Teilhabechancen gefährden ihn. Nicht zuletzt aufgrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen fällt im Osten der Zusammenhalt geringer aus als im Westen. Wachsende kulturelle Vielfalt schwächt das gemeinschaftliche Miteinander nicht.

Allen öffentlichen Unkenrufen zum Trotz ist es um den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland gut bestellt. Auch die wachsende kulturelle Vielfalt steht dem Gemeinsinn nicht entgegen. Allerdings zeigen sich mögliche Gefährdungen: Dazu zählen die in der Bevölkerung wahrgenommene Gerechtigkeitslücke und die deutliche Spaltung, die sich in Bezug auf das soziale Miteinander zwischen Ost und West sowie zwischen strukturschwachen und prosperierenden Regionen auftut. So ist der Zusammenhalt in den ostdeutschen Bundesländern durchgängig schwächer als in den alten Bundesländern. Das liegt ...

11.12.2017

Arbeitsbedingungen von Führungskräften analysiert

BAuA3

Höhere Anforderungen und mehr Ressourcen bei der Arbeit  

Führungskräfte haben deutlich höhere Arbeitsanforderungen als Beschäftigte ohne Führungsverantwortung. Zugleich stehen ihnen mehr Ressourcen wie der Einfluss auf die Arbeitsmenge oder auf die Planung der Arbeitsabläufe zur Verfügung, um diese zu bewältigen. Trotz dieser Möglichkeiten gehen die erhöhten Anforderungen auch bei Führungskräften oft mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen einher.

Zu diesem Ergebnis kommt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in einer Detailanalyse der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2012. Diese und weitere Ergebnisse fasst die BAuA in dem jetzt veröffentlichten Faktenblatt »Höhere Anforderungen, mehr Ressourcen – Arbeitsbedingungen von Führungskräften« zusammen.

Insbesondere im mittleren Management befinden sich Führungskräfte in einer Sandwichposition. Sie tragen Verantwortung für ihre Mitarbeiter, können jedoch vieles nicht entscheiden. Dabei kommt ihnen eine Schlüsselfunktion zu, wenn es um die gesundheitsgerechte Arbeitsgestaltung geht. Diese sogenannte gesunde Führung wird wahrscheinlicher, wenn Führungskräfte selbst eine günstige Arbeits- und Gesundheitssituation vorfinden. Das Faktenblatt führt die Ergebnisse ...

11.12.2017

VDE: Fit für den digitalen Wandel

VDE

VDE publiziert Thesenpapier »Digitalisierung und Bildung« 

So mancher Kritiker sieht in einer schnellen Digitalisierung eine Feuerprobe für die Arbeitswelt und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Dass dies nicht sein muss, zeigt der Technologieverband VDE in seinem neuen Thesenpapier »Digitalisierung und Bildung«. Wichtigste Botschaft der Experten des VDE-Ausschusses Studium, Beruf und Gesellschaft: Die Gesellschaft muss den Transformationsprozess als Chance begreifen. Sie mahnen ein Umdenken hin zum lebenslangen Lernen an.

In dem Papier stellen die Experten daher sechs Thesen zur Entwicklung von Lehrinhalten in Schulen, der beruflichen Aus- und Weiterbildung sowie der Rolle von Hochschulen in ...

11.12.2017

Wie machen wir berufliche Bildung zukunftsfest?

Europa Universität Flensburg

Gravierender Nachwuchsmangel bei Lehrkräften der beruflichen Schulen erfordert neue Strategien 

Deutsche Berufsschulen haben gravierende Nachwuchsprobleme bei pädagogisch voll ausgebildeten Lehrkräften. Am größten ist die Not in den gewerblich-technischen Fächern wie Metall- oder Elektrotechnik. Dieses Lehramt kann in Schleswig-Holstein nur an der Europa-Universität Flensburg (EUF) studiert werden. Die Studiengänge sind allerdings gemäß dem bundesweiten Trend kaum nachgefragt: Mit nur 54 Studierenden belegt die EUF bei den Studierendenzahlen in Masterstudiengängen zum »Lehramt an berufsbildenden Schulen in den gewerblich-technischen Fachrichtungen« im bundesweiten Vergleich einen Spitzenplatz.

Der Mangel an Studierenden hat Konsequenzen: Der Lehrerinnen- und Lehrerbedarf an den beruflichen Schulen in Deutschland kann schon seit geraumer Zeit nicht einmal annähernd aus dem klassischen Lehramtsstudium gedeckt werden. Deshalb ist der Rückgriff ...

11.12.2017

Befragung der Studienberechtigten des Jahres 2018 startet

DZHW2

Die Feldphase der Studienberechtigtenbefragung 2018 hat begonnen. Im Rahmen des Projektes werden ca. 80.000 Schülerinnen und Schüler in ganz Deutschland befragt, die im Schuljahr 2017/2018 an einer allgemeinbildenden oder beruflichen Schule eine Hochschulzugangsberechtigung erwerben.

Die Absolventinnen und Absolventen werden ein halbes Jahr vor dem Schulabschluss zu ihren Studien- und Berufsausbildungsabsichten befragt. Ein zusätzlicher thematischer Schwerpunkt der Befragung liegt auf dem Migrationshintergrund. Darüber hinaus werden Aspekte, wie die Leistungserwartung in der Schule und deren Bewertung durch die Schülerinnen und Schüler, die Selbsteinschätzung zu den eigenen Fähigkeiten und die von den Studienberechtigten wahrgenommenen Erwartungen der Eltern erhoben.

Parallel zur Befragung der Studienberechtigten werden im Projekt auch erstmals die Schulleitungen u.a. zur Zusammensetzung der Schülerschaft und zu Informations- und ...

11.12.2017

Hilfen zur Erziehung 2016: Weiterer Anstieg durch Hilfen für junge Geflüchtete

DJI2

Forschungsverbund DJI/TU Dortmund legt Kurzanalyse zu den statistischen Daten 2016 vor 

Im Jahr 2016 wurden knapp 83.000 Hilfen in einer Pflegefamilie, in einem Heim oder einer anderen betreuten Wohnform seitens des Jugendamtes eingeleitet. Das sind 22% mehr neu gewährte Hilfen als noch im Vorjahr und damit der höchste Anstieg von familienersetzenden Leistungen in den letzten Jahren. Insbesondere die Unterbringungen im Rahmen der Heimerziehung haben noch einmal erheblich an Bedeutung gewonnen.

Zu diesen Ergebnissen kommt die Kurzanalyse der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik zu den im November 2017 veröffentlichten neuen Daten des Statistischen Bundesamtes und zeigt auf, dass diese Entwicklung – wie schon in den Jahren zuvor – vor allem auf den Anstieg unbegleiteter, vor allem männlicher minderjähriger ...

11.12.2017

KMK ergänzt »Strategie zur Bildung in der digitalen Welt« um das Thema Weiterbildung

KMK5

Die Kultusministerkonferenz (KMK) ergänzt die Strategie zur »Bildung in der digitalen Welt« um das Kapitel »Weiterbildung«. Das beschlossen die Ministerinnen und Minister während der 360. Sitzung der Kultusministerkonferenz in Berlin.

Die KMK leistet damit einen wichtigen Beitrag, dass Erwachsene bereits vorhandene Kompetenzen in der digitalen Welt auch nach der schulischen, beruflichen oder hochschulischen Ausbildung kontinuierlich vertiefen und weiterentwickeln können. Digitale Lernumgebungen ermöglichen ein auf die persönlichen Wissensbedarfe und Zielsetzungen zugeschnittenes Lernen. Die digitale Entwicklung beeinflusst aber nicht nur den Lernprozess. Sie wird auch ihre infrastrukturelle Ausstattung oder die Qualifizierung der Lehrenden verändern.

Dr. Susanne Eisenmann, Präsidentin der Kultusministerkonferenz und Ministerin für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, sagt: »Lebenslanges Lernen gewinnt für den Einzelnen und ...

07.12.2017

Bildung für alle: EU stockt ihre Unterstützung um 100 Millionen Euro auf

EU Kommission6

Neven Mimica, EU-Kommissar für internationale Zusammenarbeit und Entwicklung hat am 5. Dezember 2017 angekündigt, dass die EU einen zusätzlichen Beitrag in Höhe von 100 Millionen Euro zur Wiederauffüllung der Globalen Partnerschaft für Bildung leisten wird.

Die neuen Mittel ergänzen die bereits im Jahr 2014 zugesagten Mittel in Höhe von 375 Mio. EUR. Indem sie dazu beiträgt, inklusive, gleichberechtigte und hochwertige Bildung zu gewährleisten und Möglichkeiten lebenslangen Lernens für alle zu fördern, wird diese Unterstützung dabei helfen, die Ziele für nachhaltige Entwicklung und das Ziel, niemanden zurückzulassen, zu erreichen.

Bei dieser Gelegenheit hob Kommissar Mimica hervor, dass es sich um einen entscheidenden Augenblick handele, in dem alle Partner zusammenarbeiten müssten, um den derzeit rückläufigen Trend der Hilfe ...

07.12.2017

Studie: Längst nicht alle berechtigten Arbeitnehmer erhalten den Mindestlohn

DIW3

Rund 1,8 Millionen Beschäftigte, die Anspruch auf den Mindestlohn haben, bekommen weniger

Mindestlohn hat zu bedeutenden Lohnsteigerungen geführt - Noch bekommen aber ungefähr sieben Prozent der anspruchsberechtigten ArbeitnehmerInnen weniger als den Mindestlohn, Mini-JobberInnen und Beschäftigte in kleinen Firmen sind besonders betroffen –– Berücksichtigt man auch Erwerbstätige ohne Anspruch auf den Mindestlohn, wie Selbständige, verdienten im Jahr 2016 insgesamt etwa 4,4 Millionen Menschen in Deutschland weniger als 8,50 Euro brutto pro Stunde ––Handlungsbedarf bei den Kontroll- und Sanktionsmechanismen zum Mindestlohn sowie bei der Aufzeichnung der Arbeitszeiten

Eine neue Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und der Universität Potsdam zeigt, dass der Mindestlohn zwar zu einer starken Steigerung niedriger Löhne geführt hat, aber dass längst nicht ...

07.12.2017

wbv wird Gesellschafter bei utb

wbv2

Zum 1. Januar 2018 wird der W. Bertelsmann Verlag (wbv) Mitglied der Verlagskooperation utb. Der Bielefelder Wissenschafts- und Fachverlag verstärkt das utb-Programm in den Bereichen Sozialwissenschaft und Pädagogik.

»Wir freuen uns sehr auf die Kooperation«, sagt Joachim Höper, Mitglied der wbv-Geschäftsleitung und verantwortlich für den Geschäftsbereich Publikation. »Besonders für unabhängige Verlage ist es sinnvoll, nicht nur Inhalte und Vertriebspower zu bündeln, sondern auch Innovationen gemeinsam voranzutreiben. Dieses Konzept von utb hat uns überzeugt. Wir wollen unseren Bereich Lehrmaterialien ausbauen und in das utb-Programm einbringen«.

Zum Start in die utb-Mitgliedschaft legt der wbv die neue 13-bändige Lehrbuchreihe »Erwachsenen- und Weiterbildung. Befunde - Diskurse - Transfer« auf, die in Kooperation mit dem Deutschen Institut für Erwachsenenbildung (DIE) entwickelt ...

07.12.2017

Medienberichte mit populistischen Inhalten fördern Spaltung der Gesellschaft

Uni Mainz

Studie der Universitäten Mainz und Zürich weist die Auswirkung der Nachrichtenberichterstattung über Populismus auf die Nutzer nach 

Wissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und der Universität Zürich sind in einer sehr aufwendigen Studie der Frage nachgegangen, ob sich die Verbreitung populistischer Ideen über die Massenmedien tatsächlich auf die Haltung der Nutzer auswirkt, wie häufig behauptet wird. Die Kommunikationsforscher haben dazu 7.119 Artikel in Printmedien analysiert und 2.338 Leser in vier europäischen Regionen zu zwei unterschiedlichen Zeitpunkten nach ihrer politischen Meinung befragt. Ein größerer Anteil populistischer Statements in der Nachrichtenberichterstattung hat demnach zur Folge, dass sich die bereits vorhandene Meinung der Leser noch verstärkt, das heißt sowohl die Zustimmung, als auch die Ablehnung von populistischem Gedankengut nehmen ...

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