Nachrichten überregional

26.04.2018

Digitale Jugendarbeit: Rahmenbedingungen für Qualifizierungsangebote

Stiftung Digitale Chancen

Das Erasmus+-Projekt »Digital Skills for You(th)« der Stiftung Digitale Chancen hat seinen Bericht zu den Rahmenbedingungen für Qualifizierungsangebote in der Digitalen Jugendarbeit veröffentlicht. Ein wichtiges Ergebnis der Erhebung: Die Fachkräfte bestätigen, dass sie digitale Kompetenzen in ihrer täglichen Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen benötigen, erachten aber die bestehenden Qualifizierungsangebote für unzureichend.

Das Projekt hat das Ziel, ein adäquates Qualifizierungsangebot für Fachkräfte zu entwickeln und zu pilotieren, welche mit benachteiligten Kindern und Jugendlichen arbeiten. Der Fokus liegt dabei auf einem stärken-orientierten Ansatz für ihre junge Zielgruppe in Bezug auf die digitalen Chancen und Herausforderungen hinsichtlich ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung und aktiven Teilhabe an der Gesellschaft.

Um ein passendes Lernkonzept und passende Lerninhalte für diese Fachkräfte ...

26.04.2018

Digital Charta: Für digitale Grundrechte!

ZEIT Stiftung

Die ZEIT-Stiftung hat in Berlin den überarbeiteten Entwurf einer »Charta der Digitalen Grundrechte der Europäischen Union« präsentiert und mit Bundesjustizministerin Dr. Katarina Barley sowie den Netzpolitikern Anke Domscheit-Berg, Tabea Rößner und Bernd Schlömer diskutiert. Seitens der Initiatoren sprachen Giovanni di Lorenzo, Kuratoriumsmitglied der ZEIT-Stiftung, und Prof. Dr. Heinz Bude.

Prof. Dr. Michael Göring, Vorstandsvorsitzender der ZEIT-Stiftung, unterstrich: »Wir wollen, dass digitale Bürgerrechte, Datensouveränität für alle gewährleistet werden. Uns geht es um die Schattenseiten der digitalen Revolution, wie sie gerade der facebook-Datenskandal sichtbar gemacht hat. Als Stiftung und Initiatorenkreis setzen wir mit der Digital Charta einen Impuls der Zivilgesellschaft und appellieren an die politisch Verantwortlichen, deren Umsetzung auf die Agenda zu setzen. Zahlreiche Interessierte und Unterstützer, aber ...

25.04.2018

Wie sich die Digitalisierung in der Arbeitswelt auswirkt

IAQ2

Technik garantiert nicht »Gute Arbeit«  

Digitalisierung verändert unsere Arbeitswelt – aber nicht nur die Technik, auch wirtschaftliche und soziale Faktoren spielen dabei eine Rolle: Wie sich Innovationen, Beschäftigung und Arbeitsplatzqualität wechselseitig beeinflussen, untersuchte das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE) in einem internationalen Forschungsprojekt. Die Ergebnisse sind im aktuellen IAQ-Report veröffentlicht.

Innovative Betriebe schaffen mehr und stabilere Arbeitsplätze als ihre traditionell aufgestellten Mitbewerber, so das Ergebnis der IAQ-Auswertung aus dem IAB-Betriebspanel. Davon profitieren allerdings vor allem qualifizierte Arbeitskräfte, die Zahl gering qualifizierter Beschäftigter geht zurück. »Das bedeutet aber nicht, dass Innovationen durchgängig mit höheren Qualifikationen und besserer Arbeit einhergehen«, betont das IAQ-Forschungsteam um Dr. Karen Jaehrling. Das zeigen Fallstudien in zwei Wachstumsbranchen ...

25.04.2018

IAB-Arbeitsmarktbarometer 4/2018: Trotz Dämpfer auf gutem Niveau

IAB

Im vergangenen Monat erreichte das IAB-Arbeitsmarktbarometer noch ein neues Allzeithoch, aber im April gibt es einen Dämpfer: Der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) verliert gegenüber dem Stand im März 0,9 Punkte.

»Auch der aktuelle Stand von 104,5 Punkten lässt aber noch eine sehr gute Arbeitsmarktentwicklung in den kommenden Monaten erwarten«, betont Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs »Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen«.

Beide Komponenten des IAB-Arbeitsmarktbarometers, sowohl die für die Arbeitslosigkeitsentwicklung als auch die für die Beschäftigung, geben im April um 0,9 Punkte nach. Während die Beschäftigungskomponente mit 107,1 Punkten nach wie vor auf eine sehr gute Entwicklung der Beschäftigung hindeutet, signalisiert die Arbeitslosigkeitskomponente mit 101,8 Punkten günstige, aber deutlich moderatere Aussichten.

»Der Konjunkturaufschwung hat ...

25.04.2018

Weiterbildung 4.0: Digitalisierung erleichtert die Weiterbildung

IW Köln 6

Immer mehr Unternehmen setzen in der Weiterbildung auf digitales Lernen. Zugleich erhöht die Digitalisierung aber auch den Bedarf an Weiterbildung, zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

Wie die Befragung von rund 1.700 Unternehmen belegt, greifen Firmen, die weitgehend digitalisiert sind, besonders häufig auf neue Lernmethoden zurück. Das können beispielsweise Lernvideos, Web-Seminare – sogenannte Webinare – oder speziell für die Bedürfnisse der Unternehmen programmierte Online-Plattformen sein. Im Jahr 2016 nutzten rund 43 Prozent der digitalisierten Unternehmen solche Lernformen mehrfach. Unter den nicht-digitalisierten Unternehmen waren es nur 18 Prozent.

Die Vorteile der digitalen Weiterbildung liegen auf der Hand: Unternehmen und Mitarbeiter können Lerninhalte individuell zusammenstellen und schnell und kostengünstig an ihren Bedarf anpassen. Vor allem ...

25.04.2018

Immer mehr Hetze gegen Journalisten in Europa

Reporter ohne Grenzen

Reporter ohne Grenzen legt Rangliste der Pressefreiheit 2018 vor  

In keiner anderen Weltregion hat sich die Lage der Pressefreiheit im vergangenen Jahr so stark verschlechtert wie in Europa. Journalistinnen und Journalisten sind dort zunehmend medienfeindlicher Hetze durch Regierungen oder führende Politiker ausgesetzt. Das schafft ein feindseliges, vergiftetes Klima, das oft den Boden für Gewalt gegen Medienschaffende oder für staatliche Repression bereitet. Dies zeigt die Rangliste der Pressefreiheit 2018, die Reporter ohne Grenzen (ROG) am Mittwoch veröffentlicht hat.

»Demokratien leben von öffentlicher Debatte und Kritik. Wer gegen unbequeme Journalistinnen und Journalisten polemisiert oder gar hetzt und die Glaubwürdigkeit der Medien pauschal in Zweifel zieht, zerstört bewusst die Grundlagen einer demokratischen Gesellschaft«, sagte ROG-Vorstandssprecherin Katja Gloger. »Hass und ...

25.04.2018

Weiterbildungsmarketing: Durch digitale Kanäle Seminarteilnehmer gewinnen

kursfinder2

Ergebnisse einer internationalen Umfrage unter Weiterbildungsanbietern  

Weiterbildungsanbieter in Europa und den USA setzen auf digitale Kanäle, wenn es darum geht, Kursteilnehmer für sich zu gewinnen. Klassische Anzeigen in der Presse und Plakatwerbung haben ausgedient. Zu diesem Ergebnis kommt eine in Deutschland, Skandinavien, Großbritannien und USA durchgeführte Umfrage des Portals kursfinder.de.

In Deutschland führen E-Mail-Marketing, Social Media und Google Ads die Liste der beliebtesten Vermarktungsmethoden von Weiterbildungen an. Ein ähnliches Bild spiegelt sich auch in Dänemark, Schweden, USA und Großbritannien wider – meist gefolgt von Weiterbildungsportalen. Anders sehen das Ganze die Finnen: Bei ihnen spielen Messeauftritte noch immer eine bedeutende Rolle: Mit 42 Prozent landen diese auf Platz zwei der beliebtesten Werbemaßnahmen für Seminare.

Woran lässt sich ...

24.04.2018

Prävention, Vielfalt und lebenslanges Lernen halten Beschäftigte im Unternehmen

INQA3

Studie zum Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz   

Demografie und Digitalisierung verändern die Arbeitswelt. Betriebliche Maßnahmen werden dabei immer wichtiger. Sie halten Beschäftigte länger fit, machen diese zufriedener und loyaler zu ihrem Arbeitgeber, wie eine Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zeigt. Dessen Initiative Neue Qualität der Arbeit bietet zum Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz am 28. April einige Tipps für zufriedenere Beschäftigte.

Der demografische Wandel führt zu einer kontinuierlichen Erhöhung des Durchschnittsalters – von 39,6 Jahre (2000) auf 45,1 Jahre (2013), Tendenz steigend. Prognosen des Statistischen Bundesamts gehen davon aus, dass Deutsche im Jahr 2030 im Schnitt 47 Jahre alt sein werden. Damit erhöht sich auch das Durchschnittsalter ...

23.04.2018

Europäer sehen zunehmende Spaltung der Gesellschaft

Ipsos

Drei Viertel der Bevölkerung in 27 Ländern weltweit sind der Meinung, die Gesellschaft ihres Landes sei gespalten, die Mehrheit glaubt zusätzlich, sie sei gespaltener als noch vor zehn Jahren 

Eine aktuelle Ipsos Studie, die für den britischen Sender BBC in 27 Ländern durchgeführt wurde, untersuchte weltweit Einstellungen gegenüber kulturellen und gesellschaftlichen Spannungsfeldern. Danach sind über alle Länder hinweg drei Viertel (76%) der Befragten der Meinung, die Gesellschaft in ihrem Land sei gespalten. In Deutschland sehen sogar 81 Prozent eine Spaltung, in Serbien (93%) und Argentinien (92%) sieht man sich am stärksten von einer Teilung der Gesellschaft betroffen, im Gegensatz zu Saudi Arabien (34%), China (48%) und Japan (52%) mit unterdurchschnittlichen Zustimmungswerten.

Vor allem Deutsche, Schweden, Italiener ...

23.04.2018

WBS-Fortbildungsmonitor: Bremer buchen die meisten Weiterbildungen

WBS Gruppe

Kaufmännische Fortbildungen sind bundesweit am beliebtesten  

Bremer buchen die meisten Fortbildungen. Mit 68 Fortbildungs-Teilnehmer pro 100.000 Einwohnern ist der Stadtstaat das Bundesland mit der höchsten Quote an beruflichen Fort- und Weiterbildungs-Teilnehmern. Das ergab eine Analyse des größten privaten Bildungsträgers Deutschlands, der WBS Gruppe. Für die Untersuchung wertete die WBS Gruppe Fortbildungskurse mit insgesamt mehr als 18.000 Teilnehmern in 23 verschiedene Branchen des Jahres 2017 aus und ermittelte die beliebtesten beruflichen Weiterbildungen der Bundesrepublik.

Auf Bremen folgt Mecklenburg-Vorpommern mit 58 Fortbildungs-Teilnehmern pro 100.000 Einwohnern. Auch die Sachsen scheinen großen Wert auf Zusatzqualifikationen zu legen: 50 von 100.000 Einwohnern buchten 2017 eine Weiterbildung.

In Niedersachsen scheint der Bedarf an beruflichen Weiterbildungen hingegen geringer zu sein. Mit nur 10 ...

23.04.2018

EU-Erwerbstätigenquote der 20- bis 64-Jährigen erreichte 2017 mit 72,2 Prozent neuen Höchstwertwert

EuroStat2

Europa 2020-Beschäftigungsindikatoren: Neun Mitgliedstaaten haben ihre 2020-Ziele bereits erreicht 

Im Jahr 2017 lag die Erwerbstätigenquote der Bevölkerung im Alter von 20 bis 64 Jahren in der Europäischen Union (EU) mit 72,2% höher als im Jahr 2016 (71,1%). In der Strategie Europa 2020 wurde als Ziel festgelegt, in der EU bis 2020 bei den 20- bis 64-Jährigen eine Erwerbstätigenquote von insgesamt mindestens 75% zu erreichen. Davon ausgehend wurden nationale Ziele formuliert, um die Situation und die Möglichkeiten der einzelnen Mitgliedstaaten, zur Verwirklichung des gemeinsamen Ziels beizutragen, zu berücksichtigen.

Der Aufwärtstrend bei der Erwerbstätigenquote lässt sich sowohl für Männer als auch für Frauen erkennen. Bei den Männern erreichte die Erwerbstätigenquote im Jahr 2016 78,0%. Damit verzeichnete sie einen ...

20.04.2018

Stress bekämpfen – wer weiß wie?

IAQ2

IAQ: Gesundheitsgerechte Arbeitsgestaltung für Industrie 4.0 

Seit Jahren nehmen psychische Belastungen im Beruf zu. Arbeitsverdichtung und Zeitdruck machen krank, führen zu hohen Fehlzeiten und oft auch in die Frührente. Digitale Technik eröffnet zwar neue Chancen, aber mit gesundheitlichem Risiko: Wer stets online verfügbar ist, hat den Job immer dabei. Im Rahmen eines BMBF-geförderten Vorhabens hat das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE) untersucht, was Führungskräfte, Arbeitsschutzexperten und Beschäftigte wissen, um Stress in der Arbeit abzubauen.

Dafür haben die IAQ-Forscherinnen Dr. Anja Gerlmaier und Laura Geiger ein »Stress-Quiz« entwickelt. Damit wurde in verschiedenen Kooperationsunternehmen aus der Metall- und Elektro-Industrie erfasst, was über die Wirkungen von psychischer Belastung auf die Gesundheit bzw. die Produktivität ...

20.04.2018

Deutsche wünschen sich Sicherheitsnetz für Globalisierung und Freihandel

Bertelsmann Stiftung2

Seit der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten stehen Risiken und negative Folgen der Globalisierung stärker im öffentlichen Fokus. Das Bekenntnis zum Freihandel ist vielerorts einem Reflex der Abschottung gewichen. Verfängt diese neue Rhetorik des Protektionismus auch bei den Bürgern? Eine internationale Umfrage der Bertelsmann Stiftung hat untersucht, was die Menschen über Globalisierung, Handel und Protektionismus denken  

Handel ist gut, Schutz ist besser: Obwohl die Bürger Globalisierung und internationalen Handel grundsätzlich positiv sehen, wünschen sich die Menschen in vielen Industrie- und Schwellenländern – auch in Deutschland – ein besseres Sicherheitsnetz, das negative Folgeerscheinungen abfedert. 70 Prozent der Deutschen bewerten den wachsenden Welthandel grundsätzlich positiv. Jedoch fühlt sich eine knappe Mehrheit (52 Prozent) nicht ausreichend gegen negative ...

20.04.2018

Bürger und Unternehmen mit Behörden insgesamt zufrieden

destatis

Nachholbedarf bei E-Government  

Die Bürgerinnen und Bürger sind mit der öffentlichen Verwaltung überwiegend zufrieden. Das ergab eine Befragung des Statistischen Bundesamtes zur Zufriedenheit mit behördlichen Dienstleistungen von 2017. Auf einer Skala von – 2 (sehr unzufrieden) bis + 2 (sehr zufrieden) lag der Gesamtindikator bei 1,07. Die Bewertung der Behörden und Ämter hat sich somit im Vergleich zu 2015 kaum verändert. Damals hatte die durchschnittliche Zufriedenheit bei 1,06 gelegen. Auch die Unternehmen sind weiterhin zufrieden mit der öffentlichen Verwaltung. Der Gesamtindikator lag 2017 bei 0,93 und ist ebenfalls stabil (2015: 0,94). Sowohl Bürgerinnen und Bürger als auch Unternehmen sehen jedoch bei den Online-Angeboten der Behörden (E-Government) Nachholbedarf.

Insgesamt wurden bei den Bürgerinnen und Bürgern 22 ...

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