Nachrichten überregional

23.02.2018

Brandenburg: Weiterbildungspreis 2018 ausgeschrieben

Land Brandenburg

Wettbewerb um den Weiterbildungspreis 2018 ist gestartet - herausragende Projekte der Weiterbildung gesucht 

»Weiterbildung in Brandenburg: kreativ – vielfältig – zukunftsweisend« - unter diesem Motto schreiben das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) und der Landesbeirat für Weiterbildung in Zusammenarbeit mit dem Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM) den »Weiterbildungspreis des Landes Brandenburg« aus. Schirmherrin des Wettbewerbs ist Bildungsministerin Britta Ernst. Teilnahmeberechtigt sind alle Weiterbildungseinrichtungen sowie deren Träger und kooperierende Verbünde im Land Brandenburg.

Gesucht werden herausragende Projekte der Weiterbildung, Modelle oder Initiativen für das lebenslange Lernen von Erwachsenen im Land Brandenburg. Insbesondere Projekte, die neue Ansätze in der Weiterbildungsarbeit aufzeigen, eine besondere Qualität und Kreativität aufweisen, innovative Wege bei der Gewinnung ...

23.02.2018

Lehrkräfte Plus in der zweiten Runde

LehrkräftePlus

Bielefelder Qualifizierungsprogramm für geflüchtete Lehrkräfte geht weiter  

Im September geht das Programm »Lehrkräfte Plus« der Universität Bielefeld in die zweite Runde. Dann startet für 25 Lehrerinnen und Lehrer mit Fluchtgeschichte ein einjähriges Qualifizierungsprogramm, das die Teilnehmenden auf eine Tätigkeit an deutschen Schulen vorbereitet. Nach erfolgreichem Abschluss können die Absolventinnen und Absolventen, abhängig von ihren jeweiligen individuellen und formalen Voraussetzungen, beispielsweise als Vertretungslehrkräfte oder als Lehrkräfte im herkunftssprachlichen Unterricht arbeiten.

Das Programm der Bielefeld School of Education wird in Kooperation mit dem Ministerium für Schule und Bildung NRW, der Bertelsmann Stiftung und den Kommunalen Integrationszentren durchgeführt. Es ist auf insgesamt drei Jahre angelegt. Auf den ersten Durchgang, der im August 2017 gestartet ist, hatten sich 270 ...

23.02.2018

Acht Stunden arbeiten, acht Stunden Freizeit, acht Stunden Schlaf

BAuA3

BAuA fasst Geschichte und aktuelle Fakten zum Achtstundentag zusammen: Seit hundert Jahren acht Stunden täglich  

Im November feiert der Arbeitsschutz ein wichtiges Jubiläum: Vor 100 Jahren führte Deutschland gesetzlich den Achtstundentag ein. In dem jetzt veröffentlichten Faktenblatt »100 Jahre Achtstundentag in Deutschland« gibt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) nicht nur einen geschichtlichen Überblick. Zugleich geht das Faktenblatt auf die aktuelle Arbeitszeitsituation der Beschäftigten in Deutschland sowie auf die gesundheitsförderliche Gestaltung der Arbeitszeit ein. Schließlich beeinflussen Dauer und Gestaltung der Arbeitszeit maßgeblich die Gesundheit und das Wohlbefinden der Beschäftigten.

»Acht Stunden arbeiten, acht Stunden Freizeit, acht Stunden Schlaf«. So lautete Mitte des 19. Jahrhunderts die Forderung des walisischen Unternehmers Robert Owen. Das Postulat des Sozialreformers ...

22.02.2018

Führungsstile: Wie Chefs sich selbst wahrnehmen

StepStone

Führungskräfte haben einen starken Einfluss auf die Leistung und den Arbeitsalltag ihrer Mitarbeiter. Ihr Verhalten wirkt sich in der Regel unmittelbar auf den Erfolg eines Teams aus. Daher sehen sich die meisten Führungskräfte in der Rolle eines Taktgebers für die Zusammenarbeit: 58 Prozent der befragten Vorgesetzten in Deutschland geben an, dass sie ihren Mitarbeitern eine klare Richtung vorgeben, damit keine Unsicherheiten entstehen.

Das haben die Online-Jobplattform StepStone und die Personal- und Managementberatung Kienbaum in einer Studie unter 3.500 Führungskräften herausgefunden. Die Untersuchung zeigt, wie sich Chefs in Deutschland selbst wahrnehmen.


Symbole des Erfolgs mit klarer Zukunftsvision

Die meisten Führungskräfte gehen den Studienergebnissen zufolge selbstbewusst mit ihrer Rolle um. Sieben von zehn Befragten gehen davon aus, dass ihre Mitarbeiter sie als Symbol für Erfolg und Leistung ansehen. Dass sie eine Zukunftsvision haben, die die Mitarbeiter anspornt, meinen ebenso viele Führungskräfte. Nicht immer scheint diese Vision jedoch mit ...

22.02.2018

Faking in Bewerbungsgesprächen: Wer übertreibt, gewinnt - und ist oft besonders leistungsfähig

Uni Ulm

Faking in Auswahlgesprächen ist ein verbreitetes Phänomen: Über 90 Prozent der Bewerber geben an, in solchen Gesprächen vermeintlich erwünschte Antworten zu geben, um einen besseren Eindruck zu machen. Nun konnten Psychologen der Universität Ulm und der University of Missouri - St. Louis (USA) erstmals zeigen, dass Kandidaten, die Faking einsetzen, wirklich besser beurteilt werden. Dennoch trägt Faking nicht unbedingt dazu bei, dass die "falschen", weniger qualifizierten Bewerber ausgewählt werden.

Der Traumjob oder der gefragte Masterstudienplatz scheinen zum Greifen nahe: Da ist die Versuchung groß, beim Bewerbungsgespräch vermeintlich erwünschte Antworten zu geben und dabei vielleicht sogar die eigenen Qualifikationen zu erhöhen. Psychologen der Universität Ulm haben »Faking« in Auswahlgesprächen untersucht und konnten zeigen: Kandidaten, die ihre Antworten den vermuteten Anforderungen angleichen, werden tatsächlich besser beurteilt. Dennoch müssen Personaler dieses Verhalten nicht fürchten, denn die Studie zeigt: Erfolgreiches Faking lässt auf eine hohe kognitive Leistungsfähigkeit schließen.

Die Ausgangslage ist ...

21.02.2018

Umfrage: Mittelstand im Wandel - Beratungsbedarf hoch

unternehmensWert Mensch

Eine Umfrage unter den teilnehmenden Unternehmen des Programms unternehmensWert:Mensch zeigt: viele Betriebe sehen interne Abläufe, Kommunikation und Verantwortlichkeiten als Herausforderung.

Mittelständische Unternehmen bilden das Rückgrat der deutschen Wirtschaft: sie beschäftigen laut KfW-Studie über 30 Millionen Menschen und damit über 70 Prozent der Erwerbstätigen sowie über 90 Prozent der Auszubildenden. Auf dem Weg zur Arbeitswelt der Zukunft brauchen jedoch gerade viele kleinere Unternehmen professionelle Beratung. Diese bietet das Programm unternehmensWert:Mensch (uWM), das gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds seit 2015 bereits über 3.000 Unternehmen bei Veränderungsprozessen unterstützt hat.

Eine Auswertung zeigt, dass drei von vier Betriebe interne Abläufe, Kommunikation und Verantwortlichkeiten als Hauptherausforderungen sehen. Fast alle Unternehmen (97,9 %) haben sich im Bereich »Personalführung« beraten lassen. Vier von fünf haben zudem das Handlungsfeld »Wissen & Kompetenz« gewählt, ein Schwerpunkt war das Thema Wissenstransfer. Über 90 Prozent geben an, eine im Rahmen des ...

21.02.2018

HRler schauen auf Abschlussnoten, EDV-Kenntnisse und soziales Engagement

CESifo

Für Personalleiter sind bei Lehrstellen-Bewerbern die Abschlussnote, EDV-Kenntnisse und soziales Engagement besonders wichtig. Bei Bewerbern mit Hochschul-Abschluss stehen die Hochschul-Note und Praktika ganz oben. Das hat eine neue Studie des ifo-Institutes ergeben.

»Die Abschlussnoten sind sehr wichtig, aber auch andere Fähigkeiten«, sagt Ludger Wößmann, einer der Autoren der Studie. Demnach halten 89 Prozent der befragten Personalleiter bei Bewerbern um eine Lehrstelle die Mathe-Note für wichtig, 86 Prozent die EDV-Kenntnisse und 81 Prozent die Deutsch-Note, gefolgt von Praktika (74 Prozent). Bei Bewerbern mit Hochschul-Abschluss sind EDV-Kenntnisse für 96 Prozent und Praktika für 94 Prozent wichtig, gefolgt von Sprachkenntnissen (83 Prozent) und der Abschlussnote an der Hochschule (81 Prozent). Befragt wurde eine repräsentative Stichprobe von 579 deutschen Personalleitern.

Auch im direkten Vergleich zwischen zwei Bewerbern ist eine Mischung aus Wissen, sozialen Fähigkeiten und Reife bedeutsam. Bei einem Experiment mit erfundenen Lebensläufen von Lehrstellen-Bewerbern reagierten Personalleiter besonders positiv auf ein ...

21.02.2018

Digitalisierung: Niedersächsische Bildungscloud und bundesweite Schul-Cloud kooperieren

Hasso Plattner Institut

Die Niedersächsische Bildungscloud (NBC) und die durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte und durch das Hasso-Plattner-Institut (HPI) entwickelte Schul-Cloud werden zukünftig miteinander kooperieren. Dies gaben der Niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne, die Leiterin der Arbeitsgruppe »Digitaler Wandel« im Bundesministerium für Bildung und Forschung Melanie Rüther, der Direktor des Hasso-Plattner-Instituts Prof. Dr. Christoph Meinel sowie der Geschäftsführer der niedersächsischen Landesinitiative n-21 Michael Sternberg am gestrigen Dienstag auf der Bildungsmesse didacta bekannt.

Durch die Kooperation wird es zukünftig möglich, Synergieeffekte in der Weiterentwicklung zu nutzen, Doppelprogrammierungen zu vermeiden, Erfahrungen auszutauschen und grundsätzliche Fragestellungen gemeinsam zu bearbeiten. Hiervon profitieren beide Seiten. Insbesondere bietet sich die Chance, durch die Anbindung der niedersächsischen Projektschulen bereits während der Erprobungsphase ...

20.02.2018

30 Stunden arbeiten, 40 Stunden verdienen

emagnetix

30 Stunden sind genug: Erstes Unternehmen wechselt auf 30-Stunden-Woche - bei vollem Gehalt 

Seit mehr als 40 Jahren gilt in Österreich die gesetzliche 40-Stunden-Woche. Die eMagnetix Online Marketing GmbH macht damit in ihrem Betrieb Schluss. Als erstes Unternehmen in Österreich und Europa setzt eMagnetix auf ein innovatives Arbeitszeitmodell: Reduzierung auf 30 Stunden pro Woche - bei gleichem Gehalt.

Die beiden Geschäftsführer Klaus Hochreiter und Thomas Fleischanderl schreiten am heutigen Welttag der sozialen Gerechtigkeit zur Tat: »Wir kennen es alle: Es ist Abend, man kommt erledigt von der Arbeit nach Hause, kümmert sich noch um Essen und Haushalt, hilft den Kindern bei den Hausaufgaben, geht mit dem Hund schnell Gassi und fällt dann todmüde ins Bett, um ...

20.02.2018

Wissenschaftsjahr 2018 - Arbeitswelten der Zukunft

BMBF3

Arbeit wandelt sich – geht aber nicht aus 

Jetzt richten sich die Blicke auf die Arbeitsplätze von morgen und übermorgen: Bundesforschungsministerin Johanna Wanka hat das Wissenschaftsjahr 2018 – Arbeitswelten der Zukunft eröffnet. Das neue Wissenschaftsjahr bietet viele Gelegenheiten, um sich über die Zukunft der Arbeit auszutauschen, mehr über mögliche Entwicklungen zu erfahren und auch neue Perspektiven zu entdecken. Bildung und Wissenschaft sind auch hier wieder Motoren für neue Entwicklungen und gleichzeitig Anker in einer sich ständig ändernden Welt.

»Wir wollen eine Zukunft, in der der Mensch den Fortschritt beherrscht und lenkt, nicht umgekehrt. Der Mensch kann den Wandel der Arbeitswelt gestalten. Bildung und Forschung sind dafür der Schlüssel«, sagt Wanka. »Es kommt jetzt darauf an, ...

19.02.2018

Der PDCA-Zyklus: Probleme mit System lösen

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Dr. Daniela Kudernatsch Ein Beitrag aus unserer »Standpunkte«-Reihe von Dr. Daniela Kudernatsch, Straßlach bei München.

Wenn Unternehmen agiler werden und sich kontinuierlich verbessern möchten, müssen ihre Mitarbeiter lernen, eigenständig Probleme zu erkennen und zu lösen. Ein smartes Hilfsmittel hierbei ist der PDCA-Zyklus, auf dem auch der A3-Report basiert.

 

Wenn Unternehmen agiler werden und in ihrer Organisation eine Kultur der kontinuierlichen Verbesserung (KVP) verankern möchten, brauchen ihre Mitarbeiter und Arbeitsteams auf der wertschöpfenden Ebene eine Reihe von Fähigkeiten.

 

Sie müssen unter anderem in der Lage sein, eigenständig

  • Probleme, die dem Erreichen der Unternehmensziele im Wege stehen, zu erkennen,
  • deren Ursachen zu analysieren,
  • Maßnahmen zu deren Beseitigung zu definieren,
  • diese umzusetzen und
  • hieraus neue (Verhaltens-)Standards abzuleiten.


Einfache Tools für den Betriebsalltag ...

16.02.2018

Mittelständler digitalisieren schrittweise und nehmen ihr Personal mit

RKW Kompetenzzentrum 2

RKW-Studie untersucht Auswirkungen der Digitalisierung auf Personal und Personalarbeit im Mittelstand 

Die Digitalisierung scheint im Mittelstand angekommen: 92 Prozent der befragten kleinen und mittleren Unternehmen haben bereits Digitalisierungserfahrungen gesammelt. Über die Hälfte (57 Prozent) plant, bestehende Digitalisierungsprojekte fortzusetzen oder auszuweiten. Ein Drittel setzt in neuen Bereichen an. Mit diesen Vorhaben entstehen in weitaus mehr der befragten Unternehmen neue Jobs, als bestehende wegfallen (26 versus 10 Prozent). In 80 Prozent der Fälle gewinnen bestehende Jobs an Bedeutung, wobei ihr Anforderungsspektrum breiter oder vielfältiger wird. Fast alle Unternehmen (92 Prozent) reagieren mit gezielten Personalmaßnahmen auf diese Veränderungen und setzen dabei in erster Linie auf die Weiterbildung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (80 Prozent). Auch Maßnahmen zur Aufstockung, Umschichtungen und Bindung des Personals sowie Anpassungen der Arbeitsorganisation werden angestoßen, Entlassungen hingegen nicht. Disruptiv verläuft die Digitalisierung im Mittelstand also eher nicht – auch nicht für das Personal.

Das sind die zentralen ...

16.02.2018

E-Learning-Dienstleister zeigen sich wie gewohnt umsatzstark

mmb3

Neuer mmb-Branchenmonitor »E-Learning-Wirtschaft« erschienen  

Das mmb Institut hat zum zehnten Mal seine jährliche Branchenanalyse zum deutschen E-Learning-Anbietermarkt durchgeführt. Die Ergebnisse sind nun als mmb-Branchenmonitor »E-Learning-Wirtschaft« veröffentlicht worden. Damit legt mmb die einzige Markterhebung zu diesem dynamischen Wirtschaftssegment zwischen Bildungswirtschaft und IT-Branche vor.

Für die aktuelle Erhebung haben insgesamt 35 Unternehmen differenzierte Angaben über die Wirtschaftsdaten der vergangenen zwei abgeschlossenen Geschäftsjahre gemacht. Anhand dieser Angaben wurden die Entwicklungen des Umsatzvolumens und der Mitarbeiterzahl der Branche ermittelt, die Umsatzanteile der ELearning-Geschäftsfelder errechnet und wieder eine Übersicht der wichtigsten deutschen E-Learning-Anbieter erstellt.

Die Berechnungen zeigen, dass der deutsche E-Learning-Markt auch von 2015 auf 2016 weiter gewachsen ist. Die Anbieter der Branche erwirtschafteten ein Umsatzplus von gut 8 Prozent. Damit ...

16.02.2018

Wenige Berufsbilder halten mit der Digitalisierung Schritt

IAB4

Bei Helferberufen wächst das Risiko am schnellsten, durch die Digitalisierung ersetzbar zu werden 

Das Risiko, durch Computer oder computergesteuerte Maschinen ersetzbar zu werden, steigt am schnellsten in Helferberufen. Viele neue Technologien sind marktreif geworden, die vor allem einfache Tätigkeiten ersetzen können. Das geht aus einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.

Insgesamt sind 25 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland dem Risiko ausgesetzt, dass innerhalb ihres Berufs mehr als 70 Prozent der Tätigkeiten durch Computer oder computergesteuerte Maschinen übernommen werden könnten. Der größte Teil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, gut 46 Prozent, arbeitet in Berufen mit einer mittleren Substituierbarkeit. Das heißt, dass zwischen 30 und 70 Prozent der Tätigkeiten eines Berufs potenziell durch ...

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