Für Glaubensfreiheit und Lebensrecht - Die Berliner Bischofskonferenz in den Staat-Kirche-Konflikten der DDR-Zeit aus Mecklenburger Sicht
- Inhalt/Beschreibung
Am 25. September 1976 – also vor nunmehr 50 Jahren - errichtete Papst Paul VI. die Berliner Bischofskonferenz (BBK). Damit wurde der Zusammenschluss der Bischöfe und Bischöflichen Kommissare auf dem Gebiet der DDR, der seit 1950 die Bezeichnung „Berliner Ordinarienkonferenz “ (BOK) trug, in den Rang einer „Selbständigen Bischofskonferenz“ erhoben
Aber auch die BOK hatte schon eine Vorgeschichte. Bereits seit Dezember 1945 trafen sich in Berlin die leitenden katholischen Geistlichen der verbliebenen Bistumsgebiete, die jetzt in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) lagen. Wie überall im Nachkriegsdeutschland ging es zunächst um seelsorgliche und caritative Betreuung von Millionen Vertriebener, die zur Hälfte katholisch waren. Aber anders als im Westen geriet die Kirche in SBZ und DDR bald in Auseinandersetzungen mit Besatzungsmacht und erstarkender SED-Diktatur, die den christlichen Glauben zum Absterben verurteilt sahen. Nach anfänglicher Duldung wurde den Kirchen als „Hort der Reaktion“ der offene Kampf angesagt. Als dieser scheiterte, versuchten die atheistischen Machthaber in der DDR, die Kirchen durch subtile Differenzierungspolitik an den Rand der Gesellschaft zu drängen.
Bei allen Konflikten mit dem SED-Staat war es für die katholische Minderheit im Lande besonders wichtig, mit möglichst einer Stimme zu sprechen. So gaben die gemeinsamen Hirtenbriefe der Berliner Bischofskonferenz und ihrer Vorläufer den Katholiken in der DDR Orientierung und Lebenshilfe. Schwierige Verhandlungen zum Erhalt von Glaubensfreiheit und zum Schutz des Lebens wurden in der BBK gemeinsam vorbereitet und dann allein vom Vorsitzenden im Auftrag aller Ordinarien geführt. Der Vortrag gibt auch Einblicke in die oft kontroversen Diskussionen auf den Sitzungen der BBK, die hier aus Mecklenburger Sicht dargestellt werden.
- Lernziel
Kenntnisse über die Probleme und Konfliktfelder der Katholischen Kirche im Verhältnis von Staat und Kirche in der DDR-Zeit aus Mecklenburger Sicht
- Fachliche Zugangsvoraussetzungen
keine Einschränkungen
- Gesundheitliche Zugangsvoraussetzungen
keine Einschränkungen
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- Technische Zugangsvoraussetzungen
keine Einschränkungen
- Zeitmuster
- berufsbegleitend, Teilzeit
- Lehr- und Lernform
- Präsenzveranstaltung
- Abschlussart
- Teilnahmebestätigung / Zertifikat des Anbieters
- Voraussichtliche Dauer
- 3 Stunde(n)
- Termin
- 26.02.2026
- Bemerkungen zum Termin
- 19.30 Uhr
- Mindestteilnehmeranzahl
- 10
- Maximale Teilnehmerzahl
- 40
- Teilnahmegebühr
- 0,00 €
keine, Spende erbeten
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- Dozent
- Dr. Georg Diederich, Pinnow
- Themengebiet
- Allgemeine Bildung
Bildungsanbieter
Thomas-Morus-Bildungswerk Schwerin
- Internet
- a:4472/cs_id:375595http://www.tmb-schwerin.de
- Bildungsanbieter-Infos
- Bildungsanbieter-Infos
- Staatlich anerkannte Einrichtung nach dem Weiterbildungsförderungsgesetz Mecklenburg-Vorpommern
- Ja
Veranstaltungsort
Gemeindezentrum
- Besucheranschrift
- Häktweg 4 - 6
18057 Rostock
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- Telefon
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Kurs aktualisiert am 20.01.2026, Datenbank-ID 00375595
