Heil- und Inklusionspädagogik (B.A.) (Online)

Das vorliegende Bildungsangebot ist gem. Bildungsfreistellungsgesetz M-V anerkannt. (Anerkennungs-Kennziffer BfG-A-418/20-W01 vom 08.09.2021)
Bitte beachten Sie, dass nur Veranstaltungstermine innerhalb des Anerkennungszeitraumes (22.11.2021 bis 11.03.2023) anerkannt sind.
Inhalt/Beschreibung

Entwicklungsförderung und Rehabilitation I

Weitere Punkte innerhalb der Präsenzwoche: Entstehungsbedingungen und Arten von Beeinträchtigungen, Lebenssituation (soziale und psychosoziale Situation) von Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigung, Nach der Präsenzwoche wird daran angeschlossen mit folgenden Punkten: Möglichkeiten und Maßnahmen der Prävention, Intervention und Rehabilitation bei Menschen mit Beeinträchtigung, Fertigkeiten zum Aufbau lebenspraktischer Kompetenzen, Methoden in der inklusiven Bildungsarbeit

Nach Abschluss des Moduls

  • kennen die Studierenden ausgewählte Entwicklungstheorien und ihre Bedeutung für das pädagogische Handeln in integrativen/ inklusiven Kontexten,
  • kennen die Studierenden Formen von Entwicklungsbeeinträchtigungen/ Special Educational Needs,
  • verfügen die Studierenden über Wissen und Handlungskompetenz in ausgewählten Förderschwerpunkten,
  • kennen die Studierenden Paradigmen zur Entstehung von geistigen, körperlichen und motorischen Beeinträchtigungen einschließlich sozioökonomischer Faktoren,
  • lernen die Studierenden ausgewählte Verfahren der Förderung von Menschen mit Behinderung sowie von Behinderung bedrohter Menschen kennen,
  • kennen die Studierenden Beobachtungsverfahren für die unterschiedlichen Förder- und Entwicklungsbereiche und können diese in der Praxis anwenden,
  • verfügen die Studierenden über Kompetenzen zur Person-Umwelt-Analyse,
  • können die Studierenden alltägliche Bildungssituationen in der inklusiven Arbeit mit Kindern (auch im Hinblick auf Gruppendynamiken) analysieren und Schlussfolgerungen für einen entwicklungsfördernden Umgang mit allen Kindern ziehen.

Wissenschaftliches Arbeiten
Zur Aufnahme eines Studiums ist das wissenschaftliche Arbeiten unerlässlich. In der Präsenzwoche wird das Erarbeiten von Methoden effektiven Lernens ausgebaut. Mittels Präsentationen der dozierenden Personen werden lerntheoretische Ansätze dargestellt. Von diesem Ansatz aus geht es dann auch zum Ausbau der Informationsrecherche (Einführung in die Bibliothek, Recherche zur Generierung wissenschaftlicher Quellen im Internet).

Weitere Punkte innerhalb der Präsenzwoche (und der Wissensvermittlung) sind folgende:

3 Aufbau einer wissenschaftlichen Arbeit
4 Layout und typographische Gestaltung von Texten (wirkungsvoller Gebrauch des Textverarbeitungssystems MS Word, insbesondere Verwendung von Formatvorlagen)
5 Erstellen eines wissenschaftlichen Texts
6 Präsentationstechniken
7 Gruppenarbeit, Durchführung von Sitzungen, Protokollführung
8 Einführung in die Wissenschaftstheorie
9 Qualitätskriterien für Studien und Forschungsergebnisse

Nach Abschluss des Moduls

  • kennen die Studierenden lernfördernde Faktoren,
  • können Studierende Bibliotheken nutzen,
  • sind die Studierenden in der Lage, Internetrecherchen durchzuführen,
  • kennen die Studierenden die allgemeinen Merkmale und die Struktur wissenschaftlicher Arbeiten und beherrschen Regeln zum Zitieren und für Quellenangaben für wissenschaftliche Arbeiten,
  • können die Studierenden wirkungsvoll Textverarbeitungssysteme anwenden, insbesondere Formatvorlagen,
  • beherrschen die Studierenden Regeln zur graphischen Gestaltung von Präsentationsfolien,
  • sind die Studierenden in der Lage, Studien und Forschungsergebnisse auf ihre Qualität und Aussagekraft hin zu beurteilen.

Praxis-Transfer-Projekt
Die Teilzeit-Studierenden sollen innerhalb dieses Moduls über ihre tägliche Arbeit reflektieren (lernen). Sie lernen innerhalb der Präsenzwoche die Verzahnung von Arbeit und Studium zu begreifen und für sich nutzen. Es geht darum Ziele zu vereinbaren und einen individuellen Ausbildungsplan zu erstellen, angeleitet von der dozierenden Person.

Weitere Punkte innerhalb der Präsenzwoche:

3 Praxisanleitung
4 Reflexive Praxisbegleitung (Praxiskolloquiuen)
5 Fachtheorie Anschließend (nach der Präsenzwoche) werden folgende Punkte behandelt:
6 Supervision,
7 Intervision
8 Auswertung der Praxisphase.

Die Ausrichtung der Inhalte entspricht den Ausführungen des Qualifikationsrahmens Soziale Arbeit sowie des Fachbereichstags Heilpädagogik in der jeweils gültigen Fassung, den Empfehlungen zur Praxisanleitung in der Sozialen Arbeit (BAG) sowie den Erfordernissen des Sozialberufe-Anerkennungsgesetzes (SobAG) NRW. Ferner richten sich die Inhalte nach den Lerninteressen der Studierenden, den Aufgaben, Herausforderungen und Ressourcen der jeweiligen Praxisstellen.

Nach Abschluss des Moduls

  • kennen die Studierenden Ziele, Aufgaben und Rahmenbedingungen der jeweiligen Praxisstelle,
  • sind die Studierenden in der der Lage, auf der Grundlage individueller Zielvereinbarungen (Individueller Ausbildungsplan) zwischen Praxisstelle und Hochschule unter professioneller Anleitung tätig zu sein,
  • verstehen die Studierenden grundlegende Handlungsvollzüge in der jeweiligen Praxisstelle,
  • sind sie in der Lage, relevante Informationen zu sammeln, zu bewerten und zu interpretieren,
  • können sie Wissen und Verstehen auf ihre Tätigkeit in der Praxisphase anwenden,
  • sind die Studierenden in der Lage, daraus Entscheidungen abzuleiten, die gesellschaftliche, wissenschaftliche und ethische Erkenntnisse berücksichtigen,
  • entwickeln sie ein kritisches Verständnis, eigene Methoden, Theorien und Prinzipien anhand der Praxis zu überprüfen.
Lernziel

Wir befinden uns mit dieser Präsenzwoche in den ersten Studienwochen der Studierenden. Hier geht es immer noch darum, die Studierenden zu sensibilisieren. Demenstprechend steht Beobachtung und Intervention anhand von Fallbeispielen der täglichen Arbeit im Vordergrund. Die Studierenden sollen darüber reflektieren und mittels einer Präsentation angeleitet werden können.

Gesundheitliche Zugangsvoraussetzungen
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Zeitmuster
Vollzeit
Lehr- und Lernform
Blended Learning
Abschlussart
Teilnahmebestätigung / Zertifikat des Anbieters
Voraussichtliche Dauer
30 Tag(e)
Termin
06.03.2023 - 11.03.2023
Mindest­teilnehmer­anzahl
1
Maximale Teilnehmerzahl
10
Teilnahmegebühr
390,00 €/Monat
(wird nicht durch das Bildungsfreistellungsgesetz erstattet)
Hinweis des Datenbankbetreibers: Bitte erfragen Sie beim Anbieter eventuell auftretende Nebenkosten!
Fördermöglichkeiten
Dozent
Prof. Dr. René Börrnert und weitere
Weitere Informationen im Internet
Themengebiet
Erziehung, Sozialpädagogik

Bildungsanbieter

Fachhochschule des Mittelstands (FHM)

Internet
http://www.fh-mittelstand.de
Bildungsanbieter-Infos
Bildungsanbieter-Infos

Kontakt

Max Steinecke

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Telefon
038146123920
anerkanntes Qualitätsmanagementsystem
Trägerzulassung nach AZAV

Veranstaltungsort

Fachhochschule des Mittelstands (FHM)

Besucheranschrift
Kröpeliner Straße 85
18055 Rostock
Deutschland
Telefon
0381 461239-20
Internet
http://www.fh-mittelstand.de

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Kurs aktualisiert am 13.09.2021, Datenbank-ID 00297841