Postkolonialer Stadtrundgang Rostock

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Inhalt/Beschreibung

Soziale Bildung e.V. bietet seit 2018 in Kooperation mit der Initiative Rostock Postkolonial postkoloniale Stadtrundgänge in Rostock an. Das Angebot richtet sich an Schulklassen, Freiwilligengruppen, Studierende sowie interessierte Erwachsene. Im Mittelpunkt stehen die koloniale Vergangenheit Rostocks und Deutschlands sowie ihre Wirkungen in der postkolonialen Gegenwart.

Der Rundgang macht sichtbar, wie Kolonialismus bis heute in Stadtbild, Institutionen und Debatten fortwirkt – etwa im Umgang mit Denkmälern und Straßennamen, in Fragen von Rassismus in Forschung und Medizin oder in Diskussionen um die Rückgabe kolonialer Kulturgüter und sterblicher Überreste. Lokale Beispiele aus Rostock und Mecklenburg-Vorpommern werden dabei mit globalen Dekolonisierungsprozessen verknüpft und mit aktuellen Fragen nach Gerechtigkeit, Verantwortung und Erinnerungskultur verbunden.

Postkoloniale Initiativen gibt es in vielen Städten bundesweit, u.a. in Berlin, Hamburg oder Freiburg.

Mögliche Inhalte/Stationen (je nach Gruppe und Schwerpunkt auswählbar):

  • Einführung in Kolonialismus, Kolonialgeschichte und Postkolonialismus

  • Anatomische Sammlung (Gertrudenstraße): Rassismus, Forschung und Medizin

  • „Paul-Pogge-Denkmal“ im Rosengarten: Denkmäler und Straßennamen im kolonialen Kontext

  • „Koloniale Gegenwart“ (Breite Straße): Verbindungen zur heutigen Konsum- und Warenwelt

  • Station „Universität Rostock“ (alternativ oder zusätzlich): historische und aktuelle koloniale Verflechtungen

Lernziel

Der Rundgang möchte ein Bewusstsein für unterschiedliche Perspektiven schaffen und auf die Verflechtungen von kolonialer Vergangenheit und Gegenwart aufmerksam machen. Im Zentrum steht das Sichtbarmachen globaler Zusammenhänge – und das Bemühen, die Tragweite von Kolonialismus begreifbar zu machen: die Gewalt- und Unrechtserfahrungen, die für Kolonisierte in dieser Epoche entstanden, sowie Machtstrukturen, die bis heute fortwirken. Leitfragen sind dabei u.a.: Wie wirkte und wirkt Rassismus als koloniales Denken nach? Und welche Verbindungen lassen sich zwischen Denkmälern, Erinnerungsorten und globalen Warenketten – etwa am Beispiel Kakao – herstellen?

Didaktisch arbeitet der Rundgang mit einer Kombination ausgewählter, aktivierender Methoden (z.B. Positionierung, Memory, Gruppenarbeit). Diese fördern eine diskriminierungssensible, reflektierte Interaktion in der Gruppe. Auf vorwiegend frontale Vermittlungsformen wird bewusst weitgehend verzichtet.

Darüber hinaus werden Team- und Sozialkompetenzen gestärkt, insbesondere gleichberechtigtes Kommunikationsverhalten, kooperative Zusammenarbeit sowie die Beteiligung aller Teilnehmenden.

Fachliche Zugangsvoraussetzungen

keine Einschränkungen

Gesundheitliche Zugangsvoraussetzungen

keine Einschränkungen


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Technische Zugangsvoraussetzungen

keine Einschränkungen

Zeitmuster
berufsbegleitend, Teilzeit
Lehr- und Lernform
Präsenzveranstaltung
Abschlussart
Teilnahmebestätigung / Zertifikat des Anbieters
Voraussichtliche Dauer
3 Stunde(n)
Termin
Termine auf Anfrage
Mindest­teilnehmer­anzahl
6
Maximale Teilnehmerzahl
20
Teilnahmegebühr
0,00 €

Abhängig von Zielgruppe und Kontext, tendenziell ohne Teilnahmegebühr.

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Dozent
Referent*innen von Soziale Bildung e.V.
Weitere Informationen im Internet

auf der Internetseite des Bildungsanbieters

Themengebiet
Politische Bildung

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staatlich anerkannte Einrichtung der Weiterbildung und anerkannter Träger der freien Jugendhilfe

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Soziale Bildung e.V.

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Kurs aktualisiert am 23.01.2026, Datenbank-ID 00342727

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