Schwesig: Jeder fünfte Betrieb in MV ist ein Handwerksbetrieb

Wertschätzung für das Handwerk: Ministerpräsidentin Manuela Schwesig besucht heute und morgen die Meisterfeiern der Handwerkskammern im Land. Die Ministerpräsidentin ist heute zunächst bei einer Meisterfeier der Handwerkskammer Schwerin in Wismar zu Gast. Morgen hält sie auf einer Meisterfeier der Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern in Neubrandenburg die Festrede.

„Der Meistertitel ist das Gütesiegel des Handwerks. Das Bild des Handwerksbetriebs hat sich in den letzten Jahrzehnten stark gewandelt. Auch zum Handwerk gehört heute modernste Technik. Dienstleistungen und Kommunikation sind wichtiger geworden“, sagte die Ministerpräsidentin. „Das Handwerk hat sich verändert und modernisiert, ist seinen Werten aber treu geblieben. Die Fähigkeit, flexibel auf die Wünsche der Kunden zu reagieren und zügig qualitativ erstklassige Arbeit abzuliefern, ist heute mehr denn je gefragt. Darauf verlassen sich die Menschen, und das Handwerk genießt zu Recht hohe Wertschätzung in der Gesellschaft.“

Für Mecklenburg-Vorpommern habe das Handwerk eine besondere Bedeutung. „Es gibt über 19.000 Handwerksbetriebe mit fast 93.000 Mitarbeitenden. Jeder fünfte Betrieb in Mecklenburg-Vorpommern ist ein Handwerksbetrieb. Jede und jeder sechste Beschäftigte arbeitet im Handwerk. Gerade in unserem Flächenland trägt das Handwerk Wachstum, Beschäftigung, Infrastruktur und Versorgung im ländlichen Raum“, betonte die Ministerpräsidentin.

Die Landesregierung stehe hinter dem Handwerk. Auf Initiative der Handwerkskammern sei die Praktikumsprämie eingeführt worden. Das Land unterstützt damit Ferienpraktika von Schülerinnen und Schülern im Handwerk mit 120 Euro pro Woche. „Vielleicht sehen wir den einen oder die andere, die ein solches Praktikum absolviert haben in einigen Jahren hier bei der Meisterfeier wieder.“ Auch die Meisterausbildung werde unterstützt. „Das Land fördert bestandene Meisterprüfungen mit 2.000 Euro und besonders gut bestandene Prüfungen mit 3.000 Euro. Weil wir es wichtig finden, dass sich Handwerkerinnen und Handwerker für die Meisterausbildung entscheiden.“

Quelle: Ministerpräsidentin


veröffentlicht auf weiterbildung-mv.de
20.05.2026

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