Nachrichten überregional

19.10.2018

Trends im berufsbegleitenden und dualen Studium: attraktiv, aber anstrengend

Hans Boeckler Stiftung2

Studie: Duales und berufsbegleitendes Studium ist für viele attraktiv, aber auch anstrengend und kann in Abhängigkeit führen

Wenn sich Studium und Beruf ergänzen, kann das viele Vorteile haben. Allerdings ist die Belastung im dualen oder berufsbegleitenden Studium hoch. Und im Betrieb sind manche Studierende schlechter gestellt als andere Beschäftigte, zeigt eine neue, von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie.

Studium mit Ausbildung oder Beruf verbinden – dieses Modell erfreut sich wachsender Beliebtheit. In den vergangenen zwei Jahrzehnten ist die Nachfrage nach dualen und berufsbegleitenden Studiengängen stark gestiegen. Warum sich mehr Menschen dafür entscheiden, das Studium an der Hochschule mit der Arbeit im Betrieb zu verbinden, und wie ihnen das gelingt, haben Dr. Sigrun Nickel und Nicole Schulz vom CHE Centrum für Hochschulentwicklung sowie Vitus Püttmann von der Universität Hannover erforscht. Die von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie basiert zum einen auf einer Befragung von Studierenden, zum anderen auf einer ...

19.10.2018

Trends im berufsbegleitenden und dualen Studium: attraktiv, aber anstrengend

Hans Boeckler Stiftung2

Studie: Duales und berufsbegleitendes Studium ist für viele attraktiv, aber auch anstrengend und kann in Abhängigkeit führen

Wenn sich Studium und Beruf ergänzen, kann das viele Vorteile haben. Allerdings ist die Belastung im dualen oder berufsbegleitenden Studium hoch. Und im Betrieb sind manche Studierende schlechter gestellt als andere Beschäftigte, zeigt eine neue, von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie.

Studium mit Ausbildung oder Beruf verbinden – dieses Modell erfreut sich wachsender Beliebtheit. In den vergangenen zwei Jahrzehnten ist die Nachfrage nach dualen und berufsbegleitenden Studiengängen stark gestiegen. Warum sich mehr Menschen dafür entscheiden, das Studium an der Hochschule mit der Arbeit im Betrieb zu verbinden, und wie ihnen das gelingt, haben Dr. Sigrun Nickel und Nicole Schulz ...

19.10.2018

Hochschulfinanzierung: »Auf eine arbeitsfähige Basis stellen«

Deutscher Bundestag 2

In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat das deutsche Hochschul- und Wissenschaftssystem aus Sicht der Linksfraktion eine rasante Umgestaltung erlebt. Leidtragende dieser Situation seien die Studenten, Wissenschaftler sowie die Wissenschaft, schreibt die Bundestagsfraktion der Linken in einem Antrag.

Das von Erkenntnisgewinn getriebene wissenschaftliche Arbeiten sei zunehmend in den Hintergrund getreten. Wissenschaftliches Arbeiten in einem finanziell verlässlichen Rahmen und kooperativen Arbeitsumfeld sei kaum noch gewährleistet. Der Anteil frei verfügbarer Grundmittel an den Budgets der Hochschulen gehe weiter zurück und werde zunehmend durch projektbezogene Drittmittel sowie andere flexible Budgetanteile ersetzt. Der Wettbewerb um diese Mittel dominiere heute die Finanzierungs- und Verwaltungsstrukturen von Hochschulen und Forschungsinstituten und überlagere vielfach die intrinsische Motivation der Wissenschaft.

Der Anstieg der Studentenzahlen habe zu ...

18.10.2018

Chancengleichheit und Studienerfolg im berufsbegleitenden Studium

FOM

Aufstieg durch Bildung ist ein zentrales bildungspolitisches Thema, mit dem sich die FOM Hochschule seit vielen Jahren befasst. Bereits seit 2008 führt sie gemeinsam mit über 60 deutschen Hochschulen, unter der Koordination des unabhängigen Instituts für angewandte Statistik (ISTAT, ehemals INCHER), eine Vergleichserhebung unter Absolventinnen und Absolventen durch.

Anderthalb bis zwei Jahre nach Studienabschluss werden diese eingeladen, sich an der Erhebung zu beteiligen. Im Rahmen des Projekts werden jährlich etwa 70.000 Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen aus der gesamten Bundesrepublik zu ihrem Berufsweg befragt, zuletzt von Oktober 2017 bis Februar 2018.

Für die aktuelle Studie wurden entsprechend Personen befragt, die ihr Bachelor- oder Master-Studium im Jahr 2016 abgeschlossen haben. Die Themen waren Studienmotive, Studien- und Berufserfolg in Form des aktuellen Gehaltes, Gehaltsentwicklung seit Studienbeginn, aktuelle Verantwortung im Beruf und Entwicklung der Verantwortung seit Studienbeginn. Als Studienerfolg wurde die Abschlussnote herangezogen. Ein besonderer Fokus der Studie lag auf dem Vergleich ...

18.10.2018

Soziales Umfeld entscheidend für Berufswahl von Jugendlichen

BIBB4

BIBB-Studie zu Ursachen des Lehrlingsmangels im Handwerk 

Stehen Jugendliche vor der Frage, ob sie einen Handwerksberuf erlernen sollten, geht es für sie nicht nur darum, ob die Arbeit interessant ist, was sie einbringt und unter welchen Bedingungen sie zu verrichten ist. Noch wichtiger ist für die Jugendlichen, ob ihnen die Wahl des Berufs hilft, in ihrem sozialen Umfeld zu punkten. Ist dies nicht der Fall, nehmen viele vom betreffenden Beruf Abstand, selbst dann, wenn ihnen die Arbeit darin gefallen würde.

Dies sind Ergebnisse einer Befragung von rund 1.700 Schülerinnen und Schülern, die der neuen Ausgabe der Reihe BIBB REPORT des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zugrunde liegen.

Für das Handwerk stellt der starke Einfluss des sozialen Umfeldes ...

18.10.2018

Inklusiver Unterricht: Lauter, diverser, aber nicht stressiger

Deutsche Sporthochschule Köln

Eine Studie zeigt, dass LehrerInnen an inklusiven Schulen zwar objektiv stärker beansprucht werden, sich aber nicht belasteter fühlen 

Die Arbeit an inklusiven Schulen stellt für Lehrerinnen und Lehrer eine ganz besondere Herausforderung dar, denn je heterogener eine Gruppe ist, desto komplizierter wird die Umsetzung eines Unterrichts, der den Bedürfnissen aller SchülerInnen gerecht wird.

Mit einer Befragung haben das SportlehrerInnenausbildungszentrum der Deutschen Sporthochschule Köln und das Zentrum für LehrerInnenbildung der Universität zu Köln nun nachgewiesen, dass die meisten Lehrkräfte gut mit den Besonderheiten der Inklusion umgehen können. Nicht einmal der Sportunterricht in inklusiven Klassen wird als besonders stark belastend wahrgenommen.

Befragt wurden insgesamt 574 Lehrkräfte aus den Fachbereichen Sport, Englisch und Deutsch, die mehrheitlich angaben, dass messbare ...

18.10.2018

Höhere Bildungsabschlüsse lohnen sich für Männer und Frauen

Uni Bamberg

Soziologische Studie hat Berufseintritts- und Karriereprozesse der letzten Jahrzehnte ausgewertet: »Bildung zahlt sich immer mehr aus« 

Die Zahl der Studierenden in Deutschland steigt. Waren es vor zehn Jahren etwa 1,9 Millionen, sind es 2017/2018 rund 2,8 Millionen. Werden durch die Inflation der Bildungsabschlüsse die erreichten Zertifikate, unter anderem Bachelor- und Masterzeugnisse, zunehmend entwertet? Eine neue Längsschnittstudie, die im Fachjournal »Journal for Labour Market Research« veröffentlicht wurde, hat die Berufseinstiegs- und Karriereprozesse in den letzten 50 Jahren in den Blick genommen.

Darin zeigen die Soziologen Prof. Dr. Hans-Peter Blossfeld von der Universität Bamberg und Prof. Dr. Rolf Becker von der Universität Bern, dass das Gegenteil der Fall ist: »Bildung zahlt sich im beruflichen Strukturwandel immer mehr aus«.

18.10.2018

Forschungsplattform ForBilD: Schon über zehn Mio. Euro eingeworben

ForBild

Großer Erfolg in kurzer Zeit: Mehr als zehn Mio. Euro konnte die Forschungsplattform ForBilD (»Bildung in der digitalen Welt«) an der Universität Duisburg-Essen (UDE) bereits seit ihrer Gründung zu Beginn des Jahres einwerben. Die Fördermittel kommen insgesamt neun Forschungsvorhaben zugute, teils in Kooperation mit Leibniz-Instituten. Träger ist das Interdisziplinäre Zentrum für Bildungsforschung (IZfB) an der UDE.

IZfB-Direktor Maik Walpuski: "Die Projektförderungen sind ein Indiz dafür, dass die Schwerpunktsetzung ‚Bildung in der digitalen Welt‘ goldrichtig war und die Unterstützung durch das IZfB für den nötigen Rückenwind gesorgt hat.« Unter dem Dach von ForBilD haben sich eine Reihe von Forschenden aus verschiedenen Fakultäten zusammengefunden, um gemeinsame Forschungsinitiativen zu starten und zu bearbeiten.

Erfasst werden alle Bildungsetappen: es geht ...

18.10.2018

Hochschulfinanzierung: »Bund muss Weichen für neuen Hochschulpakt stellen!«

GEW2

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die Bundesregierung gemahnt, die Verhandlungen mit den Ländern über die Zukunft des Hochschulpakts zügig abzuschließen. »Nach allen Prognosen wird die Zahl der Studierenden auch in den kommenden Jahren nicht zurückgehen, sondern sich auf hohem Niveau stabilisieren. Der Bund muss daher endlich auf Dauer und in der Fläche in die Finanzierung der Hochschulen einsteigen: mit einem neuen Hochschulpakt, der für einen nachhaltigen Ausbau der Hochschulen, eine bessere Qualität von Lehre und Studium sowie mehr Dauerstellen für Daueraufgaben sorgt«, sagte Andreas Keller, stellvertretender Vorsitzender und Vorstandsmitglied für Hochschule und Forschung der GEW, mit Blick auf die heutige Debatte des Bundestages über die Hochschulfinanzierung.

»Es kann nicht sein, dass der Numerus clausus ...

18.10.2018

Chancengleichheit und Studienerfolg im berufsbegleitenden Studium

FOM

Aufstieg durch Bildung ist ein zentrales bildungspolitisches Thema, mit dem sich die FOM Hochschule seit vielen Jahren befasst. Bereits seit 2008 führt sie gemeinsam mit über 60 deutschen Hochschulen, unter der Koordination des unabhängigen Instituts für angewandte Statistik (ISTAT, ehemals INCHER), eine Vergleichserhebung unter Absolventinnen und Absolventen durch.

Anderthalb bis zwei Jahre nach Studienabschluss werden diese eingeladen, sich an der Erhebung zu beteiligen. Im Rahmen des Projekts werden jährlich etwa 70.000 Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen aus der gesamten Bundesrepublik zu ihrem Berufsweg befragt, zuletzt von Oktober 2017 bis Februar 2018.

Für die aktuelle Studie wurden entsprechend Personen befragt, die ihr Bachelor- oder Master-Studium im Jahr 2016 abgeschlossen haben. Die Themen waren Studienmotive, Studien- und Berufserfolg in Form ...

17.10.2018

Arbeiten trotz Rente: Soziale Motive überwiegen, aber auch Geld ist wichtig

IAB4

Erwerbstätige im Rentenalter arbeiten nur zum Teil des Geldes wegen

Als Grund für eine Erwerbstätigkeit im Rentenalter geben Befragte einer repräsentativen Studie überwiegend soziale und persönliche Motive an: Jeweils rund 90 Prozent der erwerbstätigen Rentner haben Spaß bei der Arbeit, brauchen den Kontakt zu anderen Menschen oder wünschen sich weiterhin eine Aufgabe. Mehr als die Hälfte der Befragten nennt allerdings auch finanzielle Gründe für die Erwerbsarbeit. Das gilt insbesondere für Frauen, die nach eigenen Angaben häufiger als Männer auf einen Hinzuverdienst zur Altersrente angewiesen sind.

Dies geht aus einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.

In Deutschland ist weit mehr als ein Viertel aller Rentnerinnen und Rentner in den ersten drei Jahren ...

17.10.2018

Drittmittel je Universitätsprofessor*in im Jahr 2016 mit 258.000 Euro auf Vorjahresniveau

destatis

Im Jahr 2016 warb eine Professorin beziehungsweise ein Professor an deutschen Universitäten (ohne medizinische Einrichtungen/Gesundheitswissenschaften der Universitäten) im Durchschnitt Drittmittel in Höhe von 258.000 Euro ein. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) entsprach das in etwa dem Niveau des Vorjahres (-0,1 %).

Eine Sonderstellung nehmen die medizinischen Einrichtungen von Universitäten ein. Auf sie entfielen 25,9 % der fast 6,9 Milliarden Euro Drittmittel, die von den Universitäten (einschließlich medizinische Einrichtungen) eingeworben wurden. An den medizinischen Einrichtungen der Universitäten sind die durchschnittlichen Drittmitteleinnahmen generell deutlich höher und erreichten 2016 einen Wert von 563.200 Euro (-4,7 %).

In anderen Hochschularten waren die durchschnittlichen Drittmitteleinnahmen je Professorin und Professor niedriger als in Universitäten: An den Fachhochschulen (ohne Verwaltungsfachhochschulen) betrugen sie ...

16.10.2018

22,5 Prozent der EU-Bevölkerung von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht

EuroStat2

Im Jahr 2017 waren 112,9 Millionen Personen bzw. 22,5% der Bevölkerung in der Europäischen Union (EU) von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. Das bedeutet, dass sie sich in mindestens einer der folgenden drei Situationen befanden: sie waren nach Zahlung von Sozialleistungen von Armut bedroht (Einkommensarmut), sie litten unter erheblicher materieller Deprivation oder lebten in einem Haushalt mit sehr niedriger Erwerbstätigkeit.

Nachdem der Anteil der Personen in der EU, die von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht sind, zwischen den Jahren 2009 und 2012 dreimal in Folge gestiegen war und fast 25% erreicht hatte, ist er seither stetig gesunken und lag letztes Jahr 1,2 Prozentpunkte unter seinem Referenzniveau von 2008 und 1 Prozentpunkt unter dem Niveau von 2016. ...

16.10.2018

Volkshochschulen fordern Ausbau der Arbeitsförderung

DVV2

Bund soll Grundbildung von Erwerbslosen und gering Qualifizierten besser fördern 

Arbeitsförderung muss auch Grundbildung einschließen. Zu diesem Fazit kommt der Deutsche Volkshochschul-Verband (DVV) zum Abschluss des Projekts »GRUBIN - Grundbildung für die berufliche Integration«. »Grundbildung kann maßgeblich dazu beitragen, die Sockelarbeitslosigkeit zu verringern und mehr Menschen in existenzsichernde Arbeit zu bringen. Dies würde die Arbeitslosenversicherung entlasten und die sozialen Transferkosten von Bund und Kommunen senken«, verdeutlicht Gundula Frieling, stellvertretende Direktorin des DVV.

Seit 2011 ist bekannt, dass bundesweit rund 7,5 Millionen erwerbsfähige Erwachsene nicht ausreichend lesen und schreiben können. Studien belegen, dass unter Erwerbslosen etwa ein Drittel betroffen ist. Unter ALG-Beziehern beträgt die Quote sogar knapp 36 Prozent. ...

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