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Letzte Aktualisierung: 03.02.2012

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Die IntegrationsFachDienste - Migration in Mecklenburg-Vorpommern

Berufliche und sprachliche Qualifizierung von Menschen mit Migrationshintergrund

Projektziel/Kurzbeschreibung:

Die drei IntegrationsFachDienste Migration in Mecklenburg-Vorpommern (IFDMs) sind nach einem Landtagsbeschluss im Auftrag des Ministerium für Soziales und Gesundheit von Mecklenburg-Vorpommern engagiert und sichern in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen staatlichen Stellen die individuelle berufliche Integration aller erwachsenen Migrantinnen und Migranten ab 25 Jahren mit einem Arbeitsmarktzugang in Mecklenburg-Vorpommern.

Dabei fungieren IFDMs als unabhängige und maßnahmenübergreifende Schaltstelle zwischen Arbeits- und Sozialverwaltungen, Migrations-Beratungsstellen, Bildungsdienstleistern und Arbeitgebern. Die IFDMs initiieren und organisieren vor allem die berufsbezogene Integration. Sie werden als externer Fachpartner besonders zur Gewinnung von bundesweiten Fachinformationen und Expertisen genutzt. Die IFDMs werden von Regelangeboten der Arbeits- und Sozialverwaltungen genutzt, um die systematische und nachhaltige Integration zu befestigen. Individuelle Integration wird in aufeinander aufbauenden und zielorientierten Prozessschritten organisiert.

Die IFDMs ermitteln den individuellen Bedarf und vermitteln neutral in geeignete Angebote. Sie kooperieren mit einer Vielzahl von Bildungs-, Qualifizierungs- und Sprachkursanbietern. Die IFDMs kooperieren in regionalen Netzwerken und halten Überblick über das gesamte Fördersystem für Migrantinnen und Migranten sowie Zugewanderte. Sie erkennen "Lücken" im Angebot, nutzen überregionale Synergien sowie Ressourcen bei der Bildungsplanung von Zugewanderten. Sie gewährleisten eine grundlegende migrantenspezifische Kompetenzfeststellung, die berufliche Vorerfahrungen und Orientierungen, Sprachstand, Berufsabschlüsse, Schlüsselkompetenzen und persönliche Motivation erfasst. Sie begleiten für eine zügige Arbeitsmarktintegration und Potenzialerschließung die Anerkennung von im Ausland erworbener Bildungsabschlüsse. Damit werden Voraussetzungen für differenzierte berufsspezifische Kompetenzerfassung und systematische Vermittlung durch die IFDMs und ihre Partner geschaffen. (Programm "Integration durch individuelle berufliche Qualifizierung" in der Region Mittleres Mecklenburg und Nordvorpommern).

Die IFDMs ermitteln und formulieren einen Bedarf an interkultureller Sensibilisierung und Bildung bei MigrantInnen, Verwaltungen, Vermittlungs- und Bildungsinstanzen und Wirtschaft. Über die IFDMs und ihre Partner wird interkulturelle Sensibilisierung und Bildung umgesetzt und ist in allen Teilen des Landes Mecklenburg- Vorpommern verfügbar. Die IFDMs tragen somit zur Entwicklung von Schlüsselkompetenzen u.a. in den Regionen, der Wirtschaft und bei gesellschaftlichen und politischen Institutionen bei.

Die IFDMs befördern integrationspolitische Diskussionen und stehen Landes- und Kommunalpolitik beratend und konzeptionell arbeitend zur Seite. Sie befördern die Mitbestimmung von Zugewanderten in gesellschaftlichen und politischen Systemen sowie die Unterstützung des Ehrenamtes von MigrantInnen und Migranten. Arbeitgeber und Unternehmen erfahren Unterstützung, um Offenheit für Interkulturalität und Gleichberechtigung als sozialen, unternehmerischen und kreativen Gewinn zu erleben. Insbesondere geschieht dies durch die Umsetzung der bundesweiten "Charta der Vielfalt" in Mecklenburg-Vorpommern.

Die IFDMs fördern eine antirassistische Grundhaltung und stärken das demokratische Gemeinwesen mit dem Blick auf eine interkulturelle Willkommenshaltung.

Projektträger/Ansprechpartner:

Michael Hugo (für den IFDM MM):
Tel.: 0381 / 444 311 60
http://www.migra-mv.de

Thomas Littwin (für den IFDM WM):
Tel.: 0385 / 555 75 000
http://rekobim.vsp-ggmbh.de
Björn Marten (für den IFDM MSV):
Tel.: 0395 / 57072-20
http://www.genres-online.de

Laufzeit:

seit 2002 (IFDM MM) sowie seit 2006 alle drei IFDMs

Weiterführende Informationen: http://www.migra-mv.de


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