Ethik und Differenzsensibilität

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Das vorliegende Bildungsangebot ist gem. Bildungsfreistellungsgesetz M-V anerkannt. (Anerkennungs-Kennziffer BfG-A-40/20-W03 vom 28.11.2025)
Bitte beachten Sie, dass nur Veranstaltungstermine innerhalb des Anerkennungszeitraumes (16.02.2026 bis 20.02.2026) anerkannt sind.
Inhalt/Beschreibung

Die Studierenden setzen sich mit grundlegenden (berufs-)ethischen und differenzsensiblen Fragen der Sozialen Arbeit und Diakonie auseinander. Dabei vertiefen sie die folgenden Inhalte:

  • Ethische Grundlagen: Werte, Normen und ihre Begründungen, Berufsethik
  • Christliche Sozialethik, Theologie des Helfens
  • Menschenrechte, Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession
  • Soziale Gerechtigkeit als Herausforderung für eine plurale Gesellschaft
  • Reflexion berufsethischer Grundlagen im Hinblick auf die fachliche Praxis in unterschiedlichen Arbeitsfeldern
  • Kritische Auseinandersetzung mit sozialarbeitsbezogenen Ansätzen und Beiträgen zur Einlösung berufsethischer Ansprüche, insbes. mit differenz- und religionssensiblen Konzepten
  • Normalität und Differenz in der Sozialen Arbeit
  • Erfahrung und Umgang mit „Fremden“, „Anderssein“ in der eigenen beruflichen Praxis
  • Der Kultur-Begriff: Kultur als Lebensweise unterschiedlicher sozialer Gruppen, Dominanzkultur, Funktion von Kultur
  • Soziale Differenzierungsprozesse, Diskriminierungs- und Machtverhältnisse
  • Ergebnisse von queer studies und Intersektionalitätsforschung
  • Methoden und Verfahren differenzsensibler Sozialer Arbeit: Differenzsensibler Umgang mit der Pluralität von Normen und Wertvorstellungen
  • Organisationale Strategien des Umgangs mit Vielfalt und Differenz: Interreligiöse, interkulturelle Öffnung sozialer Organisationen, Diversity Management; Antidiskriminierungsstrategien, z.B. Gender-Mainstreaming, Cultural-Mainstreaming, Inklusion
  • Die praktische Umsetzung des differenzsensiblen Paradigmas im eigenen Berufsfeld – Analyse und kritische Einschätzung
Lernziel

Die Studierenden erweitern ihr professionelles Selbstverständnis um eine reflektierte ethische Haltung und erarbeiten sich ein begründetes, berufsethisches Fundament.

Sie

  • kennen ausgewählte ethische Dimensionen menschlichen Handelns,
  • sind in der Lage, Disziplin und Profession Sozialer Arbeit in ihren ethischen Grundlagen und Bezügen zu erfassen,
  • erkennen die Relevanz ethischer Fragen für das professionelle Handeln, verfügen diesbezüglich über analytische und reflexive Fähigkeiten und sind in der Lage, hiermit verantwortungsvoll umzugehen,
  • können Ethik als theologisch-religiöse und philosophische Disziplin in der Grundlegung des Handelns erkennen,
  • haben ihr eigenes professionelles Alltagshandeln ethisch reflektiert,
  • verfügen über ein differenziertes Wissen zu den Menschenrechten und können sie als Wertekategorie ihres beruflichen Handelns reflektieren,
  • sind in der Lage, eine advokatorische Haltung einzunehmen,
  • können die Herausforderungen einschätzen, die mit dem professionellen Anspruch, für soziale Gerechtigkeit einzutreten, verbunden sind,
  • haben Kenntnisse über gesellschaftliche Pluralisierungs- und Individualisierungsprozesse und deren Auswirkungen auf die Lebenswelten von Adressat/-innen sowie auf die Gestaltung professionellen Handelns,
  • sind in der Lage, Identitätsbildungs- und Zugehörigkeitsprozesse zu verstehen,
  • verfügen über reflektiertes Wissen zu sozialen Differenzkategorien, damit verbundenen gesellschaftlichen Machtstrukturen und sozialen Konstruktionsprozessen sowie zu Intersektionalität,
  • erkennen Formen der Diskriminierung aufgrund von sozialen Zugehörigkeiten und kennen Strategien gegen Diskriminierung und Vorurteile,
  • sind sich ihrer eigenen kulturellen Prägung bewusst, auch hinsichtlich des Religiösen, und können diese selbstkritisch reflektieren,
  • sind handlungsfähig in irritierenden Situationen des Berufsalltags (Empathie, Ambiguitätstoleranz, Umgang mit Kontingenzerfahrungen),
  • entwickeln eine Grundposition einer verständigungsorientierten Sozialen Arbeit
Gesundheitliche Zugangsvoraussetzungen
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Zeitmuster
Vollzeit
Lehr- und Lernform
Präsenzveranstaltung
Abschlussart
Teilnahmebestätigung / Zertifikat des Anbieters
Voraussichtliche Dauer
5 Tag(e)
Termin
16.02.2026 - 20.02.2026
Mindest­teilnehmer­anzahl
12
Maximale Teilnehmerzahl
32
Teilnahmegebühr
entfällt, da über Studiengebühren abgedeckt

(wird nicht durch das Bildungsfreistellungsgesetz erstattet)

Hinweis des Datenbankbetreibers: Bitte erfragen Sie beim Anbieter eventuell auftretende Nebenkosten!
Fördermöglichkeiten
Dozent
s.o.
Themengebiet
Erziehung, Sozialpädagogik

Bildungsanbieter

Evangelische Hochschule für Soziale Arbeit & Diakonie

Internet
http://www.rauheshaus.de
Bildungsanbieter-Infos
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Kontakt

Isabel Steigleder

Studierendensekretariat

Telefon
040-65591-292

Veranstaltungsort

Evangelische Hochschule für Soziale Arbeit & Diakonie

Besucheranschrift
Horner Weg 170
22111 Hamburg
Deutschland
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Kurs aktualisiert am 02.12.2025, Datenbank-ID 00373632

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